Spielebeurteilung

Mad TV (1991)

07.03.2011
In Mad TV können die Spielenden gleich einen ganzen Fernsehsender übernehmen. Sie machen den Sendeplan, kaufen Nachrichten und schalten Werbung. Doch die Konkurrenz sitzt ihnen im Nacken. Ein Spiele-Klassiker von 1991.
Das Spiel findet vollständig in diesem Hochhaus statt. Hinter den Türen verbergen sich die Büros der konkurrierenden Sender, aber auch allerlei Skurrilitäten.
Die Spielenden übernehmen in Mad TV die Rolle des Programmdirektors eines maroden Fernsehsenders. Ihre Aufgabe ist, die Einschaltquote des Senders wesentlich zu verbessern. Viel mehr als dies trachten sie aber nach der Anerkennung der schönsten Frau der ganzen Stadt, Betty Botterbloom. Um deren Aufmerksamkeit zu erlangen, benötigen sie aber mindestens einen Kulturpreis, und den muss man sich erst einmal erarbeiten. Nun gilt es, durch geschickte Platzierung von Kultursendungen, Werbezeiten und Spielfilmen sowohl die Gunst der Zuschauer als auch die Liebe der schönen Betty zu gewinnen.

Als Programmplaner muss man unterhaltsame Inhalte mit lukrativen Werbeblöcken abwechseln.
Die Sendungen im Sendeplan festzulegen, ist noch das einfachste an dieser Wirtschaftsimulation. Die Spielenden können nicht nur sehen, was die Gegner gerade tun, sie haben auch die Möglichkeit, ihnen nachzuspionieren und sie in die Irre zu führen. Aber auch das ist noch nicht alles. Sie müssen viele verschiedene Faktoren berücksichtigt werden bei der Gestaltung des Programms. Dazu zählen: Senderimage, Kontoauszug, der Chef, das Archiv, der Makler, Betty Botterbloom, usw. Hier gilt es, die Übersicht zu behalten.
Eines der Spielziele ist, die Gunst der Kunstkennerin Betty Botterbloom zu gewinnen.

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Bildnachweise

[1]Mad TV / Rainbow Arts / mobygames.com[2]Mad TV / Rainbow Arts / old-games.com[3]Mad TV / Rainbow Arts / mobygames.com

Pädagogische Beurteilung:

MAD TV ist eine hervorragende Wirtschaftsimulation, die nach einem neuen Konzept arbeitet. Der Spieler kann Einfluss auf seine Kontrahenten nehmen, sie ausspionieren, ihnen Fallen stellen und sie austricksen. Aus diesem Grunde gibt es bei MAD TV keine Mehrspieleroption für menschliche Gegner, sondern der Spieler spielt gegen zwei Computergegner. Die Handlungsmöglichkeiten sind immens groß und umfassend. Das Spiel vermittelt durch die schöne Grafik und die passende Musik eine positive Grundstimmung, die zu keinem Zeitpunkt das Spiel in hektischen Stress umschlagen lässt. Die Konversation ist witzig, die Kommentare streckenweise zum Kaputtlachen. Das Spielziel vor Augen, übt man sich im Koordinieren, Organisieren, Managen und Tricksen. Durch die Einschaltquoten und Rückmeldungen vom Boss und Betty hat man stets eine Leistungskontrolle, die einen weitermotiviert und zu Höchstleistungen anstachelt. Selten gab es eine Wirtschaftssimulation, die ihre Komplexität mit einem derart witzigen Äußeren und Inneren vermittelt.

Fazit:

Das Wichtigste in Kürze:

• Wirtschaftssimulation mit WITZ!
• positive Grundstimmung
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Siehe auch

M.U.D. TV
Spielebeurteilung

M.U.D.TV – Mad Ugly Dirty Television

Vom Drehbuch zur eigenen Sendung, hier bestimmen die Spielenden das Programm! In M.U.D. TV wird mit Planung und Geschick ein eigenes TV-Imperium aufgebaut und gleichzeitig die Konkurrenz ausgestochen. Eine gelungene Simulation für Genre-Einsteiger, wenn auch mit kleinen Makeln.

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Genius – Im Zentrum der Macht

Es ist die Aufgabe des Spielers, als Politiker Karriere zu machen. Man startet als unerfahrener Bürgermeisterkandidat in einem kleinen Dorf in Bayern und muss dort die örtlichen Wählerinnen und Wähler von seinen Fähigkeiten überzeugen.

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The Movies

The Movies entführt die Spielenden in die Welt des Films. Beginnend in den 1920er Jahren bauen sie in der Wirtschaftssimulation ihr eigenes Filmimperium auf. Ganz nebenbei werden sie selbst kreativ und produzieren eigene Machinimas.

2 Kommentare

FH Köln/JA Köln schreibt:

MAD TV ist eine hervorragende Wirtschaftsimulation, die nach einem neuen Konzept arbeitet. Der Spieler kann Einfluss auf seine Kontrahenten nehmen, sie ausspionieren, ihnen Fallen stellen und sie austricksen. Aus diesem Grunde gibt es bei MAD TV keine Mehrspieleroption für menschliche Gegner, sondern der Spieler spielt gegen zwei Computergegner. Die Handlungsmöglichkeiten sind immens groß und umfassend. Das Spiel vermittelt durch die schöne Grafik und die passende Musik eine positive Grundstimmung, die zu keinem Zeitpunkt das Spiel in hektischen Stress umschlagen lässt. Die Konversation ist witzig, die Kommentare streckenweise zum Kaputtlachen. Das Spielziel vor Augen, übt man sich im Koordinieren, Organisieren, Managen und Tricksen. Durch die Einschaltquoten und Rückmeldungen vom Boss und Betty hat man stets eine Leistungskontrolle, die einen weitermotiviert und zu Höchstleistungen anstachelt. Selten gab es eine Wirtschaftssimulation, die ihre Komplexität mit einem derart witzigen Äußeren und Inneren vermittelt.

Das Wichtigste in Kürze:

• Wirtschaftssimulation mit WITZ!
• positive Grundstimmung

20.11.1996 um 16:01
Heiko, 14 schreibt:

Ich finde MAD TV gut, weil man in einem Fernsehsender Filme, Werbungen, Nachrichten und Shows organisieren muss. Es wird nur langweilig, wenn man es ein paar Stunden hintereinander spielt. Grafik und Animationen sind gut, Sound weiß ich nicht, weil ich keinen Soundblaster habe. Es ist nicht schwer, weil man sich einen Schwierigkeitsgrad aussuchen kann. Auch der Einstieg fällt leicht, weil man gleich sieht, was man zu tun hat. Man muss nachdenken und kombinieren können. Am liebsten spiele ich es allein.

20.11.1996 um 16:03


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