Spielebeurteilung

Patapon

23.05.2008
Die "Patapons" sind winzige, tapfere Krieger mit der Besonderheit, dass sie nur auf den Befehl von Trommeln hören, die der Spieler/die Spielerin betätigen muss. Das Spiel bietet eine tolle Mischung aus Strategie, Rhythmus und einem einzigartigen Grafikstil.
Vier Trommeln, welche jedoch erst im Laufe des Spieles frei geschaltet werden, stehen zur Verfügung, um den kleinen Wesen verschiedene Befehle zu erteilen. Dabei warten Hunderte loyaler kleiner Anhänger auf die Befehle, die ihnen der Spieler/die Spielerin im richtigen Takt gibt. Beim falschen Takt geraten die kleinen Kerle außer Kontrolle.

Die Trommel wird geschlagen und gibt den Befehl zum Vormarsch, Rückzug oder Angriff. Vollgepackt kämpfen die Patapons um den Erhalt ihres gelobten Landes. „Patapolis" bietet zudem noch viele andere Geheimnisse, wie den „Brodelschlürf" und den „Ubo Bon"...


Pädagogische Beurteilung:

„Patapon“ ist ein Spiel für all diejenigen, welche etwas skurril anmutende Spiele bevorzugen und sich auf ein Rhythmusspiel der besonderen Art einlassen wollen. Dass die Musik hier im Vordergrund steht, ist klar, weshalb man den Titel wirklich nur in ruhiger Umgebung spielen kann.

Das Spiel fordert jedoch nicht nur das Rhythmusgefühl des Spielers/der Spielerin, sondern auch das taktische Denkvermögen. Die einfache, jedoch geniale Grafik unterstreicht den Stil des Spiels. Die Aufgaben des Jagens, Sammelns und Kämpfens - die dabei durchaus fordernd sind - sorgen so für viele lustige und aufregende Stunden Spielspaß.


Fazit:

Ein leichterer bzw. mehrere Schwierigkeitsgrade würden das Spiel jedoch noch interessanter machen; so stellt es für Neulinge recht hohe Anforderungen an das Durchhaltevermögen. Dieses außerordentlich kreative und innovative Spiel kann für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen werden.

Siehe auch

Spielebeurteilung

Boom Blox

„Boom Blox" ist das erste von drei Spielen, das Electronic Arts in Kooperation mit Steven Spielberg produziert. Ganz ohne große Geschichte dreht sich hier alles um die „Blox". Das sind kleine Klötzchen, die abenteuerlich aufgetürmt sind. Die Klötzchenburgen kann man mit viel Gefühl oder großer Wucht einreißen.

Spielebeurteilung

Space Invaders Extreme

Alte Liebe rostet nicht: Das Spielprinzip ist gleich geblieben, der Spielablauf etwas umfangreicher gestaltet worden. Auch unsere Spieletester vom Infocafe Neu-Isenburg konnte diese Version von Space Invaders überzeugen. Nicht nur für Nostalgiker!

Bildnachweise

[1]Spielbar.de[2]Playstation[3]Boom Blox / Electronic Arts / Screenshots by spielbar.de[4]Space Invaders Extreme / Koch Media / store.steampowered.com

4 Kommentare

Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- schreibt:

„Patapon“ ist ein Spiel für all diejenigen, welche etwas skurril anmutende Spiele bevorzugen und sich auf ein Rhythmusspiel der besonderen Art einlassen wollen. Dass die Musik hier im Vordergrund steht, ist klar, weshalb man den Titel wirklich nur in ruhiger Umgebung spielen kann.

Das Spiel fordert jedoch nicht nur das Rhythmusgefühl des Spielers/der Spielerin, sondern auch das taktische Denkvermögen. Die einfache, jedoch geniale Grafik unterstreicht den Stil des Spiels. Die Aufgaben des Jagens, Sammelns und Kämpfens - die dabei durchaus fordernd sind - sorgen so für viele lustige und aufregende Stunden Spielspaß.

Ein leichterer bzw. mehrere Schwierigkeitsgrade würden das Spiel jedoch noch interessanter machen; so stellt es für Neulinge recht hohe Anforderungen an das Durchhaltevermögen. Dieses außerordentlich kreative und innovative Spiel kann für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen werden.

23.05.2008 um 12:01
spielbar.de - Beurteilungen von Computerspielen » Bl schreibt:

[...] Patapon (bestes Konsolenspiel) [...]

20.10.2008 um 17:56
spielbar.de - PÄDI 2008 - Die Gewinner „Frag doch mal̷ schreibt:

[...] in Silber erhalten das Programm „Comic Life“ von Plasq (Kategorie Kinder) und das Spiel „Patapon“ von Sony (Kategorie Jugendliche). Der Pädi in Bronze für Kinder wird verliehen an „Klopf an! [...]

21.11.2008 um 12:54
Felix (15) Leipziger SpieL.E.tester schreibt:

Wer würde bei dem Begriff „Patapon“ schon ahnen, dass dieser ein Name für ein Spiel ist? Mindestens genauso merkwürdig wie der Name, ist das Spiel selber. Allerdings ist mir dieses Mal der 2. Teil des Spieles in die Hände gefallen.
Nun sind ja kuriose Gestalten die alle nur auf deinen Befehl warten nichts Neues in der Spielbranche, jedoch wird das ja Patapon-mäßig mit einer Story umgesetzt. Ich persönlich finde die Handlung recht uninteressant, jedoch die Veranschaulichung mittels der Szenen gut gemacht. Ein großes Manko für mich persönlich ist der Spaß am Spiel. Es gibt sehr viele Dinge, die dauernd den Spaß herunter drehen. Die andauernde monotone Geräuschkulisse, mit dauernd wiederholenden Stimmen, knabbern schon sehr an den Nerven. Mit der Zeit kommen immer mehr Geräusche, Stimmen und sonstige Schreie ins Spiel, so dass man sich später eine Kopfschmerztablette besorgen muss. Auch bleiben die charakteristischen Rufe der Figuren noch Stunden später im Kopf und man hat hier und da das Bedürfnis diese der Welt zu verkünden. Ohrwürmer gibt’s also jedesmal. Garantiert! Fehlende Spannungsmomente und Abwechslung werfen ebenfalls kein gutes Licht auf das Spiel. Mit der PSP in der Hand sollte man sich absolut nicht in einen lauten und menschengefüllten Raum begeben. Denn leider braucht man den Ton vom Spiel, um auch im Takt zu bleiben und um nicht gleich an der nächsten Hürde zu versagen. Lässt sich das nicht vermeiden, kann ich nur noch Kopfhörer empfehlen. Zusammenfassend kann ich nur noch sagen, das Spiel war für mich ein Griff ins Klo. Lediglich das ausgefallene Design konnte bei mir punkten, aber dann hört es schon auf. Dieses Spiel muss man nicht gespielt haben.

12.04.2011 um 16:55


Schreib einen Kommentar

* Pflichtangaben