Spielebeurteilung

daWindci

13.05.2011
In daWindci manövrieren die Spielenden einen Heißluftballon in luftiger Höhe durch verschiedene Level . Hindernisse und Gefahren müssen dabei überwunden werden. Das Belohnungs- und Motivationssystem garantiert längerfristigen Spielspaß bei Groß und Klein.


In daWindci spielt, wie der Name bereits vermuten lässt, der Wind eine besondere Rolle. Mithilfe von Wischgesten auf dem berührungssensitiven Bildschirm erzeugen die Spielenden Luftströme, die die Richtung und Geschwindigkeit eines Heißluftballons bestimmen. Auf dem Weg ins Ziel müssen die Spielenden mit dem Ballon einige Hindernisse überwinden. So öffnen sich beispielsweise Tore erst durch Auslösen eines bestimmten Mechanismus, Luftströmungen müssen weiträumig umflogen oder durch einen weiteren Mechanismus in eine andere Richtung abgelenkt werden. Harte Felswände, Pflanzen mit spitzen Dornen und andere Gefahren erschweren den Spielenden den Weg. Die Gefahren beschädigen die sensible Haut des Ballons, was nach spätestens drei Berührungen zum Absturz führt.

Auf dem Weg ins Ziel müssen die Spielenden mit dem Ballon verschiedene Hindernisse überwinden, sonst kann die Ballonwand beschädigt werden.


Im Laufe des Spiels erhalten die Spielenden zusätzliche Funktionen. Mit ihrem Finger erzeugen sie über den Touchscreen dann nicht nur Luftströme, sondern ganze Tornados, lassen es regnen oder setzen Gegner mit mächtigen Blitzen außer Gefecht.

Mit dem Finger kann man ganze Tornados erzeugen.


Insgesamt bietet daWindci 45 Level. In jedem davon sind drei Gegenstände versteckt, die wenn möglich eingesammelt werden sollen. Am Ende eines Levels erhalten die Spielenden eine Punktzahl für ihre Leistung. Diese errechnet sich aus der benötigten Zeit, der Anzahl der gefundenen Gegenstände und dem Schaden am Ballon. Abhängig von der Höhe der Punktzahl werden Sterne verteilt, die die Spielenden anschließend im Werkstattmodus gegen neue Muster für ihren Ballon eintauschen können.

Im Werkstattmodus kann man den Ballon personalisieren.

Anne Sauer
Dieses Spiel wurde getestet von:

Pädagogische Beurteilung:

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein! Das dachten sich wohl auch die Entwickler von daWindci. Von oben schauen die Spielenden auf die Welt hinab. Die Sicht wie auch die musikalische Untermalung geben dem Spiel dabei eine gewisse Leichtigkeit.

Der Schwierigkeitsgrad der Level steigt langsam an. Neue Funktionen werden erst nach und nach eingeführt. So sind auch Spieleinsteiger zu keiner Zeit überfordert und Erfolgserlebnisse stellen sich ein. Ins Ziel kommt man oft schon beim ersten Versuch. Möchte man jedoch alle versteckten Gegenstände finden oder einen Zeitbonus erhalten bedarf es mehrerer Durchläufe. Herausforderung bieten insbesondere die höheren Level. Hier sind nicht nur Geschicklichkeit und logisches Denkvermögen gefragt, es kommt auch auf richtiges Timing und Reaktionsgeschwindigkeit an.

Einmal durchgespielte Level lassen sich beliebig oft wiederholen. Die Möglichkeit, seinen eigenen Punktestand auf die Art und Weise stetig zu verbessern und so neue ‚Erfolge’ und Ballonmuster freizuschalten, motiviert zum mehrfachen Durchspielen. Der direkte Punkte-Vergleich mit Freunden über das Internet weckt zusätzlich den Ehrgeiz.


Fazit:

Das Belohnungs- und Motivationssystem garantiert längerfristigen Spielspaß. Da jedes Level für sich innerhalb von ein bis zwei Minuten durchgespielt werden kann, eignet sich daWindci auch ideal für eine kleine Spielrunde zwischendurch. Wer nicht auf Highscore spielt, verspürt auch keinen zeitlichen Druck und kann sich kann entspannt auf die Rätsel konzentrieren. Damit können auch schon Knobelfans ab 6 Jahren Spaß an daWindci haben. Bei genauerer Betrachtung erkennt man im Spiel einige Erfindungen des Renaissance-Genies Leonardo da Vinci wieder, der als Wissenschaftler und Ingenieur seinerzeit Pionierarbeit leistete. Wer weiß, vielleicht weckt das bei dem ein oder anderen jüngeren Spielenden das Interesse an Geschichte und Wissenschaft.
Anne Sauer
Dieses Spiel wurde beurteilt von:

Siehe auch

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Cut the Rope

Cut the Rope ist ein kniffliges Puzzlespiel mit hohem Motivationsfaktor. Während die Spielenden ein kleines grünes Monster mit Süßigkeiten füttern wird ihnen Geschicklichkeit und logisches Denkvermögen abverlangt. Ideal für zwischendurch.

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Bei Stick Hero gilt es Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Dabei muss im Mobile Game der richtige Abstand zwischen zwei Plattformen abgeschätzt– und im richtigen Moment auf den Touchscreen getippt werden. Das erfordert viel Konzentration und Fingerspitzengefühl, finden unsere ZilleZocker.

Bildnachweise

[1]Spielbar.de[2]daWindci / Reality Twist / itunes.apple.com[3]daWindci / Reality Twist / itunes.apple.com[4]daWindci / Reality Twist / itunes.apple.com[5]Cut the Rope / Chillingo / store.steampowered.com[6]Pressematerial, Hipster Whale

2 Kommentare

Anne Sauer (Redaktion spielbar.de) schreibt:

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein! Das dachten sich wohl auch die Entwickler von daWindci. Von oben schauen die Spielenden auf die Welt hinab. Die Sicht wie auch die musikalische Untermalung geben dem Spiel dabei eine gewisse Leichtigkeit.

Der Schwierigkeitsgrad der Level steigt langsam an. Neue Funktionen werden erst nach und nach eingeführt. So sind auch Spieleinsteiger zu keiner Zeit überfordert und Erfolgserlebnisse stellen sich ein. Ins Ziel kommt man oft schon beim ersten Versuch. Möchte man jedoch alle versteckten Gegenstände finden oder einen Zeitbonus erhalten bedarf es mehrerer Durchläufe. Herausforderung bieten insbesondere die höheren Level. Hier sind nicht nur Geschicklichkeit und logisches Denkvermögen gefragt, es kommt auch auf richtiges Timing und Reaktionsgeschwindigkeit an.

Einmal durchgespielte Level lassen sich beliebig oft wiederholen. Die Möglichkeit, seinen eigenen Punktestand auf die Art und Weise stetig zu verbessern und so neue ‚Erfolge’ und Ballonmuster freizuschalten, motiviert zum mehrfachen Durchspielen. Der direkte Punkte-Vergleich mit Freunden über das Internet weckt zusätzlich den Ergeiz.

Das Belohnungs- und Motivationssystem garantiert längerfristigen Spielspaß. Da jedes Level für sich innerhalb von ein bis zwei Minuten durchgespielt werden kann, eignet sich daWindci auch ideal für eine kleine Spielrunde zwischendurch. Wer nicht auf Highscore spielt, verspürt auch keinen zeitlichen Druck und kann sich kann entspannt auf die Rätsel konzentrieren. Damit können auch schon Knobelfans ab 6 Jahren Spaß an daWindci haben. Bei genauerer Betrachtung erkennt man im Spiel einige Erfindungen des Renaissance-Genies Leonardo da Vinci wieder, der als Wissenschaftler und Ingenieur seinerzeit Pionierarbeit leistete. Wer weiß, vielleicht weckt das bei dem ein oder anderen jüngeren Spielenden das Interesse an Geschichte und Wissenschaft.

13.05.2011 um 09:53
Mika schreibt:

Super Blog, ich komme ab jetzt regelmaessig

22.05.2011 um 16:32


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