Spielebeurteilung

Innocent life - A futuristic Harvest Moon

31.08.2007
Der Spielende schlüpft in die Rolle eines Roboters, erschaffen von Dr. Hofmann, der die Insel vor ihrem Untergang bewahren soll. Denn die Technik-verherrlichenden Menschen haben die Naturgeister erzürnt und jene drohen mit einem Vulkanausbruch.

  • Genre:
  • Herausgeber:
    Rising Star Games
  • Plattform:
    Sony PSP
  • Erscheinungsdatum:
    April 2007
  • USK:
    ohne Altersbeschränkung
  • spielbar:
Die Herzflamminsel kann nur gerettet werden, wenn das Ödland wieder fruchtbar gemacht wird und dort reichhaltig Gemüse und Obst wächst. Diese Aufgabe übernimmt der Spieler/die Spielerin.

In einem kurzen Tutorial werden die Grundbegriffe des Ackerbaus erlernt und schon geht das Spiel los! Der Spieler/Die Spielerin darf nach Lust und Laune wirtschaften: Böden müssen vorerst von Steinen und Unkraut befreit werden, um Samen anbauen zu können. Säen, Gießen und Ernten gehören zum alltäglichen Harvest Moon-Leben. Die leckeren Früchte prangern bereits nach kurzer Spielzeit herrlich bunt und groß am Feld, können geerntet und verkauft werden. Mit diesem Geld ersteht der stolze Gemüsebauer neue Samen und bessere Landwirtschaftsgeräte.

Außer dem Ackerbau wird der Farm-Alltag von Aktivitäten wie Dorfbesuchen, Kochen, Fernsehserien sowie dem Erforschen der Insel abwechslungsreich gestaltet. Wöchentlich muss der Roboter zu Dr. Hofmann und nach jedem Treffen wird die Geschichte vorangetrieben. Der Spieler/die Spielerin erhält neue Geräte oder neue Aufgaben bzw. später auch Geschenke.

Das Dorf kann mit einem Traktor erkundet werden.


Sobald die Früchte reif sind, können sie geertet werden.

Bildnachweise

[1]playstation.com[2]playstation.com

Pädagogische Beurteilung:

Die ansprechende Grafik und der stimmungsvolle Sound lässt den Spieler/die Spielerin in eine liebevoll gestaltete, abwechslungsreiche Welt eintauchen. Die vielen Möglichkeiten und Quests (Aufgaben) steigern den Spielspaß. Leider gibt es zu wenig Orientierungshilfen und keine Erinnerungs- bzw. Lösungshilfen. Die Dialoge werden nicht gesprochen, weshalb ziemlich viel zu lesen ist. Die Steuerung ist leider nicht sehr genau. Das Spiel kommt gänzlich ohne Gewalt aus und das Thema „Ackerbau in der Zukunft“ wurde interessant umgesetzt.

Zudem kann der Spieler/die Spielerin nebenbei auch etwas über Ackerbau, Kochen etc. lernen. Insgesamt ist „Innocent Life- A futuristic Harvest Moon“ ein ruhiges Spiel, ohne Zeitdruck, bei dem es viel zu entdecken und auszuprobieren gibt. Es ist verbindet Simulation mit verschiedenen Aufgaben, die es zu erfüllen gibt und bleibt dadurch auch langfristig interessant.

Siehe auch

Cover
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