Spielebeurteilung

Das schwarze Auge – Satinavs Ketten

03.06.2015
Satinavs Ketten führt in die fantastische Welt des Rollenspiels „Das schwarze Auge“. Das Genre wird mit dem atmosphärischen Point & Click Adventure zwar nicht neu erfunden, es überzeugt aber mit liebevoller Gestaltung – meinen unsere Spieletester von total verpLANt.

Man beginnt das schwarze Auge – Satinavs Ketten im Schweinestall, und zwar mit dem Kopf im Wassertrog. Die beiden Schurken Ulfried und Olgied haben den Hauptcharakter Geron in der Mangel und fordern die Herausgabe des Eichenblatts. Drei davon hat der König für einen Wettbewerb in der ganzen Stadt versteckt. Dem, der sie alle findet, winken Wein und Ruhm. Um die schöne Hilde zu beeindrucken macht sich auch unser Held auf die Suche nach den Eichenblättern.

Die Spielenden starten in der Stadt Andergast, wo sie mit der Steuerung vertraut gemacht werden.
Satinavs Ketten ist ein klassisches Point & Click Adventure. Mit der Maus steuern wir unseren Helden Geron durch die Welt, mit Rechtsklick beobachten wir Dinge und mit der linken Maustaste können wir mit unserer Umwelt interagieren. Über ein besonderes Symbol können wir an bestimmten Stellen mit unseren magischen Fähigkeiten leichte Dinge wie z.B. Tonkrüge zerspringen lassen. Über ein Inventar lassen sich gesammelte Gegenstände kombinieren und mit ihnen in der Spielwelt interagieren. In Dialogen mit anderen Charakteren können wir aus verschiedenen Antwortmöglichkeit und Vorgehensweisen auswählen.

Das Game spielt in der Welt von „Das schwarze Auge“, oder kurz: DSA. Dieses Rollenspiel hat seinen Ursprung im klassischen Pen & Paper-Genre. Ebenso wie der bekannteste Vertreter Dungeons & Dragons findet dies mit Stift, Papier und Würfel statt. Den Rollenspielteil, also die stetige Weiterentwicklung eines Charakters und einer der wichtigsten Elemente in DSA wurde in Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten aber sinnvollerweise weggelassen.

„Das schwarze Auge“ hat seinen Ursprung im klassischen Pen & Paper-Genre, das mit Stift, Papier und Würfel gespielt wird. Satinavs Ketten dagegen ist ein klassisches Point & Click Adventure, bei dem der Held mit der Maus durch die Welt gesteuert wird.


Stellenweise wird Das schwarze Auge - Satinavs Ketten sehr düster, gruselig und sogar blutig.

Platzhalter
Dieses Spiel wurde getestet von:

Bildnachweis

[1]Deep Silver[2]Deep Silver[3]Deep Silver

Siehe auch

Spielebeurteilung

1954: Alcatraz

Nach Harveys neue Augen aus und Goodbye Deponia geht ein neuer Point-n-Click Adventure Daedalic-Titel an den Start. Doch statt süßen Charakteren und witzigen Rätseln beherrschen obszöne Dialoge und brutale Entscheidungsmöglichkeiten das Spiel. 1954: Alcatraz gleicht einem alten Gangster-Krimi.

Spielebeurteilung

Dragon Age: Inquisition

Risse in der Fantasywelt Thedas lassen Scharen von Dämonen in das Land strömen. Nun ist es Aufgabe der Spielenden, die Risse wieder zu schließen. Dragon Age: Inquisition bietet ein komplexes Szenario, in dem es nicht nur um den Kampf gegen Dämonen, sondern auch politische Machtspiele geht.

1 Kommentar

Dennis Briddigkeit (total verpLANt e.V. Brake) schreibt:

Als große DSA-Fans und ehemalige Rollenspieler haben wir bei dem Titel „Das schwarze Auge – Satinavs Ketten“ natürlich große Augen bekommen. Wer sich ein wenig in der Welt von DSA auskennt, der wird durch das Spiel an vielen Stellen belohnt. Viele Anmerkungen und Details erschaffen eine runde Spielewelt, die das Universum von „Das schwarze Auge“ glaubhaft darstellen. Doch dies stellt kein Hindernis für Neueinsteiger dar: Für dieses Spiel wird kein Vorwissen DSA benötigt. Wer sich aber ein bisschen in dieser Welt auskennt, der wird das ein oder andere Detail wiedererkennen.

Ein kurzes Tutorial bringt uns in die Spielmechanik und erklärt uns in wenigen einfachen Schritten, wie wir uns durch die Welt bewegen können. Es macht Spaß, sich durch die liebevoll animierten Szenen zu klicken und dem Geheimnis des Sehers und der Raben auf die Spur zu kommen.

Viele animierte Details laden zum Verweilen und Entdecken ein. Oft entsteht auch ein Eindruck von Tiefe, wenn wir zum Beispiel im Hintergrund schneebedeckte Bergkuppen sehen. Die Szenen sind sehr abwechslungsreich – unsere Reise bringt uns recht bald in mysteriöse Höhlen, in verwunschene Wälder oder gruselige Dörfer. Alle Szenen sind mit Hintergrundmusik vertont und tragen so zur Atmosphäre bei. Leider funktionierte die Synchronisation in unserer Version nicht und kann deswegen nicht beurteilt werden. Allerdings ist uns aufgefallen, dass es stellenweise dann doch sehr düster, gruselig und sogar blutig wird. Deswegen ist das Spiel erst für Spielende ab 14 geeignet.

Die Rätsel sind stellenweise ziemlich schwierig. Ohne Hilfe sind wir an manchen Stellen einfach nicht weitergekommen. Für erfahrene Spieler wird dies vielleicht kein Hindernis darstellen, für Neulinge im Adventure-Genre ist die Hilfe jedoch schon fast unerlässlich, um in der Story weiterzukommen. Wir haben leider mehr als einmal nach verzweifelten Minuten einfach nur noch die Hotspots abgeklickt, um weiterzukommen.

Fazit: Trotz der kleinen Mankos sehen wir in Satinavs Ketten ein gelungenes Adventure, vor allem für DSA-Fans. Die Story nimmt viele Wendungen und führt uns durch unterschiedlichste Levels, alle mit einer eigenen und liebevoll gestalteten Atmosphäre. Für Adventure- und DSA-Fans eine klare Empfehlungen. Ein paar gemütliche Abende vor dem PC in der fantastischen Welt von Aventurien sind damit gesichert!

03.06.2015 um 09:00


Schreib einen Kommentar

* Pflichtangaben