Spielebeurteilung

Freakyforms Deluxe

05.12.2012
Freakyforms Deluxe bietet volle kreative Freiheit, von der Entwicklung der eigenen Spielfigur bis zur Spielwelt. Was vielversprechend klingt konnte unsere jungen Spieletester leider nur kurzzeitig unterhalten. Ihr Fazit: zu kindisch, zu eintönig, es fehlt Orientierung in Form von konkreten Aufgabenstellungen.

Spielbeschreibung der ZilleZocker, Computerspiele-AG der Zille-Grundschule Berlin

Freakyforms Deluxe ist ein Kreativspiel. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Formis, verrückte Figuren die man selbst durch Kombinieren vorgegebener Elementen erstellen kann. Im Menü gibt es dazu Symbole, denen die verschiedenen Elemente untergeordnet sind: ein Kopf-Symbole, ein Torso-Symbole, ein Augensymbol, ein Mundsymbol, ein Beinsymbol, ein Nasensymbol und ein Accessoire-Symbol. Per Drag and Drop wählt man die gewünschten Form, Größe und Gestalt des Formis aus. Anschließend kann der Formi angepasst werden. Über 600 Teile stehen hier zur Auswahl, von denen einige aber erst freigeschaltet werden müssen. Außerdem kann man Körperteile verdoppeln, knicken und begradigen, dicker und dünner machen beziehungsweise breiter und schmaler machen, vergrößern und verkleinern sowie nach rechts oder links drehen.
Der Kreativität sind in Freakyforms Deluxe keine Grenzen gesetzt. Selbst unnatürliche Figuren, wie ein Formi mit frei schwebendem Bein, sind möglich.

Screenshots

Hat man ein Formi erschaffen kann man damit anschließend Welten in Freakyforms Deluxe erkunden. Man hüpft, fliegt oder rollt mit dem Formi einfach durch die Welt, springt ähnlich einem Jump’nRun über Plattfomen und sammelt Münzen ein, mit denen neue Spielelemente erworben werden können. In der Hauptwelt geht es darum, einen Schlüssel zu finden und damit eine Schatztruhe zu öffnen. So kann man Teile für die Formis freischalten wie Hintergrundmusiken, Videos und Spezialfähigkeiten für die Formis (zum Beispiel Feuer). Ebenfalls zu finden sind sogenannte Dungeons, unterirdische Gebiete. Im Gegensatz zur Welt an der Oberfläche gibt es in den Dungeons gegnerische Formis, die einen zum Kampf herausfordern.

Anmerkung der Redaktion: Die Formis in den Dungeons sind Figuren anderer Spielerinnen und Spieler, die über StreetPass übertragen werden. Diese Funktion wie auch der Multiplayer -Modus von FreakyForms Deluxe, bei dem bis zu vier Personen gleichzeitig mit ihren Formis spielen, konnte mit den ZilleZockern leider nicht getestet werden.

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4 Kommentare

Pauline, 11, ZilleZocker schreibt:

Ich finde das Spiel Freakyforms Deluxe ziemlich eintönig, weil da nichts Besonderes passiert, das einen antreibt weiter zu spielen. Anfangs macht es noch Spaß, sich einen eigenen Formi zu erstellen, aber auch das ist nach einiger Zeit ziemlich langweilig. Den 3D-Effekt musste ich außerdem ausschalten, weil mir nach 10 Minuten die Augen weh getan haben!
Ich würde das Spiel Kindern empfehlen, die ihrer Phantasie freien Lauf lassen möchten. Allerdings würde ich es ohne 3D spielen.

05.12.2012 um 14:19
Mia, 12, ZilleZocker schreibt:

Ich finde das Spiel nicht so toll. Man weiß eigentlich nicht genau was man tun soll. Es gibt keine genauen Aufgaben und auch keine Herausforderungen. In den Welten gibt es nicht einmal Gegner, die einem gefährlich werden können. Nach einiger Zeit wird es daher langweilig.
Außerdem finde ich das Spiel ganz schön kindisch. Die Figuren sprechen nicht einmal richtig sondern brabbeln nur ganz komisch. Ich würde daher sagen, das Spiel ist eher etwas für Kinder von 3 bis 6 Jahren.

05.12.2012 um 14:19
Lorenz, 10, ZilleZocker schreibt:

Das Spiel am Anfang ist schon ganz lustig. Aber nach einer gewissen Zeit wird es langweilig. Ich fand es insgesamt daher nicht so toll.
Der Editor der Formis war kompliziert, weil ich am Anfang nicht verstanden habe, wie ich Teile wieder lösche. Komisch fand ich auch, dass das Spiel nicht so logisch war. Mein Partner Henry hatte zum Beispiel einen Formi erstellt mit einem riesigen Bein vor ihm, das nur in der Luft schwebte. Oder im Spiel selbst, da konnte man beim Sprung in der Luft essen und blieb in der Luft.
Das einzige spannende waren die Dungeons. Man hat darin gegen andere Formis gekämpft. Nach einer gewissen Zeit habe ich verstanden, dass man auf die Werte tippen musste, um zum Beispiel anzugreifen oder zu tanzen.

05.12.2012 um 14:19
Richard, 10, ZilleZocker schreibt:

Das Spiel ist sehr einsteigerfreundlich. Außer die Steuerung, die fand ich eher kompliziert.
Alles ist viel lustiger am Anfang, als wenn man es länger spielt. Außer den Dungeons gibt es keine wirklichen Aufgaben. Man kann zwar verschiedene Sachen freischalten, zum Beispiel Spezial Attacken. Die bringen einem aber auch nur in einem Dungeon was. Dafür ist so ein Dungeon zu schwer.
Auch die Hintergrundmusik war ständig die gleiche. Man konnte zwar eine andere Musik auswählen, aber wenn man es durch gehört hat muss man wieder eine andere Musik auswählen. Das nervt!!!!!!
Ich finde das Spiel eher kindisch. Deshalb würde ich es auch an Kinder empfehlen, die jünger sind als ich.

05.12.2012 um 14:19


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