Spielebeurteilung

Syberia

15.03.2011
Die Anwältin Kate Walker folgt einer geheimnisvollen Spur quer durch Europa. In dem klassischen Adventure gilt es Artefakte zu kombinieren sowie anspruchsvolle Rätsel zu lösen. Düster, atmosphärisch und filmisch in Szene gesetzt.


Die Anwältin Kate Walker soll eine Firma verkaufen.


Die Spielenden übernehmen die Rolle von Kate Walker, einer ambitionierten Anwältin aus New York. Die Handlung spielt in der Gegenwart in einem kleinen Ort in Österreich namens Valadilene. Kate hat die Aufgabe den Verkauf einer jahrhundertealten, mechanischen Spielzeug- und Automatenmanufaktur vertraglich abzuwickeln. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft stellt sich heraus, dass dieser Auftrag nicht von heute auf morgen zu lösen ist. Da die Besitzerin der Manufaktur, Frau Anna Voralberg, verstorben ist, ist es das Ziel herauszufinden, wer der Erbe dieser Manufaktur ist und wo er sich aufhält. Als Kate von dem Notar Herrn Afolter erfährt, dass Frau Voralberg einen Bruder hat und dieser lebt, mach sie sich auf die Suche nach ihm.
Und genau hier beginnt die Reise, das Abenteuer der Anwältin Kate Walker, welches ihr ganzes Leben verändern soll. Sie reist von einer Stadt in die andere, folgt der Spur des Erben durch ganz Europa und lernt dabei viele höchst außergewöhnliche Personen kennen.

Die Suche nach Erben führt durch ganz Europa.


Aber um das alles zu erfahren, müssen die Spielenden sich ganz genau umsehen und verschiedene Objekte und Dokumente finden. Diese werden im Inventar und in der Dokumentenliste aufgeführt, auf welche die Spielenden jederzeit zugreifen können. Des Weiteren besitzt Kate ein Handy und einen Notizblock.

Doch damit nicht genug. Damit sie wirklich weiter kommen, sollten die Spielenden auch wissen, dass diese alten Automaten, welche einem im Spiel immer wieder begegnen, etwas zu bedeuten haben. Eben diese können im Spiel mit Hilfe der gesammelten Objekte so manch verschlossene Tür öffnen.

Kates mechanischer Freund steht ihr hilfreich zur Seite.

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Bildnachweise

[1]Syberia / Microids / store.steampowered.com[2]Syberia / Microids / store.steampowered.com[3]Syberia / Microids / store.steampowered.com

Pädagogische Beurteilung:

An den Spieler werden zum Teil recht hohe Anforderungen gestellt. Er sollte zum einen die Fertigkeit des logischen Denkens und Handelns besitzen, zum anderen sollte er es aber auch verstehen die gewonnenen Erkenntnisse richtig einzusetzen. Durch die recht düstere Atmosphäre in dem sich das Spiel bewegt, ist es wohl eher etwas für Teenies und aufwärts. Die Sprachausgabe ist sehr gut und die Hintergrundmusik dem Spielgeschehen angemessen.

Das Spiel gestaltet sich von Anfang an sehr spannend, da der Spieler nicht voraussehen kann, was ihn im nächsten Moment erwartet. Leider ist das Spiel ein Einzelspieler-Spiel, was aber keiner gemeinsamen Bearbeitung der Rätsel von mehreren vor einem Bildschirm entgegensteht. Syberia hat keinen direkten Lerncharakter. Pädagogisch gesehen ist es nicht bedenklich, da es keinerlei brutale Handlungen gibt.

Die Figuren sind sehr realistisch dargestellt. Die Gebäude und deren Räume, sowie Landschaft und Straßen sind mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Die Atmosphäre, in dem das Ganze spielt, wird durch den düsteren Sound noch verstärkt und somit für den Spieler besser nachvollziehbar. Ein beigefügtes Handbuch und die einfache Bedienung durch die bequeme Maussteuerung macht Syberia zu einem Adventurespiel selbst für Einsteiger.

Fazit:

• recht hohe Anforderung an den Spieler
• keinen direkten Lerncharakter
• düstere Grafik und Atmosphäre
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Siehe auch

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Geheimakte Tunguska

In „Geheimakte Tunguska" übernimmt man die Rolle von Nina Kalenkow. Sie kommt eines Abends in das Museum, in dem ihr Vater arbeitet, um ihn dort abzuholen. Sie findet aber nur ein verwüstetes Büro vor und steht vor einem großen Rätsel.

Dies ist der zweite Fall von Nina und Max.
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Geheimakte 2 – Puritas Cordis

Einmal mehr steht die Welt am Abgrund. Nur Nina Kalenkow kann den skrupellosen Geheimbund Puritas Cordis noch stoppen. Die Aufgaben an verschiedenen Schauplätzen erfordern viel Geschick und Köpfchen. Ein klassisches Point&Click-Adventure, das auch bei Kindern ankommt.

Spielszene aus "Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf"
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Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf

Ein Rätselspaß für Jung und Alt! Durch die spannende Geschichte wirken die Aufgaben lebendig und laden besonders Kinder zum Grübeln ein. Die Eltern bleiben jedoch nicht lange verschont, schließlich kommt man gemeinsam besser voran.

1 Kommentar

Jana, 28 schreibt:

Pädagogische Einschätzung:

An den Spieler werden zum Teil recht hohe Anforderungen gestellt. Er sollte zum einen die Fertigkeit des logischen Denkens und Handelns besitzen, zum anderen sollte er es aber auch verstehen die gewonnenen Erkenntnisse richtig einzusetzen. Durch die recht düstere Atmosphäre in dem sich das Spiel bewegt, ist es wohl eher etwas für Teenies und aufwärts. Die Sprachausgabe ist sehr gut und die Hintergrundmusik dem Spielgeschehen angemessen.

Das Spiel gestaltet sich von Anfang an sehr spannend, da der Spieler nicht voraussehen kann, was ihn im nächsten Moment erwartet. Leider ist das Spiel ein Einzelspieler-Spiel, was aber keiner gemeinsamen Bearbeitung der Rätsel von mehreren vor einem Bildschirm entgegensteht. Syberia hat keinen direkten Lerncharakter. Pädagogisch gesehen ist es nicht bedenklich, da es keinerlei brutale Handlungen gibt.

Die Figuren sind sehr realistisch dargestellt. Die Gebäude und deren Räume, sowie Landschaft und Straßen sind mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Die Atmosphäre, in dem das Ganze spielt, wird durch den düsteren Sound noch verstärkt und somit für den Spieler besser nachvollziehbar. Ein beigefügtes Handbuch und die einfache Bedienung durch die bequeme Maussteuerung macht Syberia zu einem Adventurespiel selbst für Einsteiger.

Das Wichtigste in Kürze:
• recht hohe Anforderung an den Spieler
• keinen direkten Lerncharakter
• düstere Grafik und Atmosphäre

Persönlicher Kommentar:

Die Aufmachung des Spiels ist sehr einfach. Das Cover der CD lässt nicht wirklich erkennen, was sich hinter "Syberia" verbirgt. Durch eine ansprechendere Verpackung könnte es schon auf den ersten Blick für den einen oder anderen interessanter erscheinen. Das Handbuch, welches sich in der CD-Hülle verbirgt, ist zwar kurz und knapp gefasst, aber enthält alle wissenswerte Informationen, die du als Spieler benötigst. Selbst ein ungeübter Spieler hat nicht zuletzt durch die einfache Handhabung der Maussteuerung ein leichtes Spiel. Trotzdem ist Syberia ein komplexes Spiel voller Rätsel. Dies erfordert vom Spieler viel auszuprobieren, einfach rumzuklicken und somit zu schauen was passiert. Ein wenig Geduld muss der Spieler, gerade in der Anfangsphase mitbringen. Denn ehe er gelernt hat, was die einzelnen Aktionen, die seine Maus auf dem Bildschirm anzeigt, zu bedeuten haben, vergeht einige Zeit. Zeigt er jedoch ein wenig Ehrgeiz, so wird er durch die Vielfältigkeit des Spiels belohnt. Der Spieler muss im Verlauf des Spieles Gegenstände an sich nehmen, welche in seinem Inventar aufgeführt werden. Durch ein einfaches Klicken auf die rechte Maustaste erscheint die Inventarliste rechts oben auf dem Bildschirm. Auch die Möglichkeit zu telefonieren und Dialoge mit zum Beispiel vorrübergehenden Passanten lässt das Spiel nie langweilig erscheinen. Die Gestaltung der Szenen, also der Personen usw., ist so realistisch dass der Spieler meinen könnte, er sieht sich einen Film an, bei dem er die Handlungen der Hauptfigur, Kate Walker, mitbestimmen kann. Ich als blutiger Anfänger in Sachen Computerspiele kann nur sagen "Es lohnt sich!"

11.06.2004 um 17:09


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