Spielebeurteilung

Finstere Liebschaft

09.11.2010
In Zeiten von Twilight und Co liegen Vampirgeschichten im Trend. Mit „Finstere Liebschaft“ kommen die Fantasiegestalten der Nacht nun auch auf den heimischen Computer. Unsere Spieletester haben sich den Titel genauer angeschaut.

Das neue Suchbildabenteuer von den Entwicklern von 20.000 Meilen unter dem Meer und anderen Abenteuern lässt die Spielenden in die Rolle des jungen Mädchens Valerie schlüpfen. Die wird von ihren Eltern in einen zunächst schrecklich öden Urlaub in den Bergen gezwungen. Dort jedoch erwarten sie und die Spielenden eine Menge Rätsel, die gelöst werden müssen. Es gilt unter anderem mit Hilfe von verschiedenen Rezepten Heiltränke zu brauen und die dafür benötigten Zutaten zusammenzusuchen.
Finstere Liebschaft wird aus der Perspektive von Valerie gespielt.

Das Spiel beginnt im Zimmer von Valerie, von dem aus man langsam ein immer größer werdendes Revier erkundet: Die Küche, den Wald und ein mysteriöses Haus. In letzterem lebt der geheimnisvolle und charmante junge Mann Vincent van den Berk. Erst im Laufe des Spiels kömmt man seinem dunklen Geheimnis auf die Spur.

Zahlreiche Rätsel wollen gelöst werden.
Das Tagebuch, welches stets im linken unteren Bildrand zu sehen ist, gibt jederzeit Auskunft über vergangene Geschehnisse. Darin werden auch Rezepte und Karten aufbewahrt, die man zuvor im Spiel entdeckt hat. Die Rose, die sich wiederum im rechten Bildrand befindet, kann man nutzen, um Tipps zu bekommen, falls man bei einem Rätsel nicht weiter kommt – allerdings ist dies eine Funktion, die nach der Benutzung einige Minuten Abklingzeit benötigt, damit man nicht in Versuchung gerät, das Spiel und sich selbst auszutricksen. Die schweren Rätsel kann man im Zweifel aber auch überspringen bevor man gar nicht weiterkommt. Das letzte Menüelement ist der „Info“-Button, der den Spielenden wichtige Hinweise über die aktuelle Aufgabe gibt.
Das Spiel wird lediglich mit der Maus gesteuert.
Mithilfe der Rose kann der Spielende Tipps erhalten, die ihm zur Lösung der Rätsel verhelfen.

Die Spielzeit ist mit zwei bis drei Stunden sehr kurz, die Schwere der Rätsel ist dabei leicht ansteigend. Optisch bietet das Spiel eine funktionelle 2D Grafik mit angepasster musikalischer Untermalung. Die, von aktueller Vampirliteratur inspirierte, Geschichte wird dabei vor allem durch Zwischensequenzen in Comicoptik erzählt.
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Siehe auch

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Bildnachweise

[1]Spielbar.de[2]Finstere Liebschaft / Prime Games / amazon.de[3]Finstere Liebschaft / Prime Games / amazon.de[4]Finstere Liebschaft / Prime Games / amazon.de[5]20.000 Meilen unter dem Meer / Prime Games / amazon.de[6]Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf / Nintendo / mobygames.com[7]Das dunkle Erbe / Prime Games / amazon.de

1 Kommentar

Nina, 13, vom Infoc@fe Neu-Isenburg schreibt:

Ich kenne das Spiel „20.000 Meilen unter dem Meer“ vom gleichen Hersteller und fand „Finstere Liebschaft“ viel besser. Die Rätsel sind abwechslungsreicher und die Geschichte ist spannender. Diesmal habe ich die Texte, die zwischen den Rätseln kamen auch gelesen, weil ich genau wissen wollte, was passiert. Vampirgeschichten finde ich besonders spannend. Die Rätsel waren teilweise aber schon schwer und ich musste manchmal lange suchen, um die Fehler im Bild zu entdecken. Die Rose, die dann den Bereich, wo der Fehler ist, eingrenzt, hat mir sehr geholfen. Am schwersten fand ich die Rätsel, wo man Gegengift mischen und einen Sicherungskasten reparieren musste. Da habe ich sehr lange überlegt und rumprobiert bevor ich weiter kam.

Das einzige, was mir nicht gefallen hat, ist die Dauer von dem Spiel. Ich habe nur zwei Stunden gebraucht um das ganze Spiel durchzuspielen. Das fand ich sehr enttäuschend, denn ich hätte gerne noch mehr Rätsel gelöst und länger gespielt. Ich mochte meine Rolle als Valerie und fand Vincent sehr nett. Ansonsten hatte ich viel Spaß beim Spielen und würde es weiter empfehlen.

09.11.2010 um 18:48


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