Spielebeurteilung

Memento Mori - Die Spur des Todesengels

17.06.2009
Eine gut durchdachte Handlung und unzählige spannende Momente zeichnen das Adventure Memento Mori aus. Die Spielenden müssen sich zum Lösen der Rätsel in die Geschichte und Akteure hineinversetzen. Das macht Spaß und erzeugt manchmal sogar leichte Gänsehaut.
Die Spielenden schlüpfen in die Rollen von Lara und Max.

Max, ein ehemaliger Kunstfälscher, wird von Ostankovic, Chef der Abteilung 12 der Petersburger Polizei, beauftragt, sich nachts die Kunstwerke in der Eremitage anzusehen und herauszufinden, ob unter ihnen Fälschungen sind. Als ehemaliger Kunstfälscher müsste er dies erkennen. Den Auftrag nimmt er nicht ganz freiwillig an, er wird mit seiner Strafakte unter Druck gesetzt.
Sie müssen herausfinden, was hinter dem zunächst scheinbar gewöhnlichen Kunstraub steckt.

Bald wird deutlich, dass es sich nicht nur um einen simplen Kunstraub handelt, sondern um eine Jahrhunderte alte Verschwörung.

Doch Max ist nicht der einzige, der von Ostankovic gezwungen wird, an dem Fall mitzuarbeiten: Die ehrgeizige Lara, die man zuerst spielt, ist eine ehemalige Mitarbeiterin der Polizei und arbeitet mittlerweile bei Interpol. Auch sie soll in diesem Fall ermitteln. Es stellt sich sehr schnell heraus, dass es sich nicht um einen simplen Kunstraub handelt. Man landet im Laufe der Ermittlungen im „Sog einer Jahrhunderte alten Verschwörung“.
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Pädagogische Beurteilung:

Die Figuren und die Räume sind sehr detailliert und wirklichkeitsnah animiert. Die 3D Umgebung schwenkt immer, sowie man den Charakter steuert. Man spielt in der Jetzt-Zeit und reist von Lyon, nach St. Petersburg, nach Lissabon und Schottland.

Man bewegt sich durch die Stadt, ermittelt im Museum oder klettert in Geheimräume. Man sammelt Gegenstände, kombiniert diese, benutzt sie oder gibt sie weiter, redet mit Computerspielern um an Informationen zu kommen und um die Handlung weiterzutreiben. Das Handbuch enthält vor allem Infos zur Bedienung per Maus.

Die Handlung zieht in den Bann und ist einfach geil. Gefährliche Szenen werden immer von extrem bedrohlicher Musik begleitet – Super! Die Rätsel sind teils sehr knifflig und man muss seinen Kopf einschalten, sich in die Situation versetzen und alle Möglichkeiten durchdenken um weiterzukommen. Die Kombinationsgabe wird gefordert und geschult.

Leider kann man beim Spielstart die Vorgeschichte nicht weiterdrücken, was ziemlich nervt, wenn man sie schon mehrmals angekuckt hat.
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Siehe auch

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Geheimakte Tunguska

In „Geheimakte Tunguska" übernimmt man die Rolle von Nina Kalenkow. Sie kommt eines Abends in das Museum, in dem ihr Vater arbeitet, um ihn dort abzuholen. Sie findet aber nur ein verwüstetes Büro vor und steht vor einem großen Rätsel.

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Geheimakte 2 – Puritas Cordis

Einmal mehr steht die Welt am Abgrund. Nur Nina Kalenkow kann den skrupellosen Geheimbund Puritas Cordis noch stoppen. Die Aufgaben an verschiedenen Schauplätzen erfordern viel Geschick und Köpfchen. Ein klassisches Point&Click-Adventure, das auch bei Kindern ankommt.

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Baphomets Fluch – The Director´s Cut

Den ersten Teil des Adventures gibt es nun auch für Nintendo DS und Wii. Ein zusätzlicher Handlungsstrang und eine Hilfefunktion beim Lösen der Rätsel sind die wichtigsten Neuheiten. Wer die Story des Originals noch nicht kennt und auf Adventures steht, ist hier richtig.

Bildnachweise

[1]Spielbar.de[2]Memento Mori - Die Spur des Todesengels / dtp entertainment / mobygames.com[3]Memento Mori - Die Spur des Todesengels / dtp entertainment / mobygames.com[4]Memento Mori - Die Spur des Todesengels / dtp entertainment / mobygames.com[5]animationarts.de[6]Geheimakte 2 - Puritas Cordis / Valve Corporation / steampowered.com[7]Baphomets Fluch: The Director's Cut / Ubisoft / gog.com

1 Kommentar

Nadine aus der Spieletest AG / Infoc@fé Neu-Isenburg schreibt:

Die Figuren und die Räume sind sehr detailliert und wirklichkeitsnah animiert. Die 3D Umgebung schwenkt immer, sowie man den Charakter steuert. Man spielt in der Jetzt-Zeit und reist von Lyon, nach St. Petersburg, nach Lissabon und Schottland.

Man bewegt sich durch die Stadt, ermittelt im Museum oder klettert in Geheimräume. Man sammelt Gegenstände, kombiniert diese, benutzt sie oder gibt sie weiter, redet mit Computerspielern um an Informationen zu kommen und um die Handlung weiterzutreiben. Das Handbuch enthält vor allem Infos zur Bedienung per Maus.

Die Handlung zieht in den Bann und ist einfach geil. Gefährliche Szenen werden immer von extrem bedrohlicher Musik begleitet – Super! Die Rätsel sind teils sehr knifflig und man muss seinen Kopf einschalten, sich in die Situation versetzen und alle Möglichkeiten durchdenken um weiterzukommen. Die Kombinationsgabe wird gefordert und geschult.

Leider kann man beim Spielstart die Vorgeschichte nicht weiterdrücken, was ziemlich nervt, wenn man sie schon mehrmals angekuckt hat.

16.06.2009 um 15:16


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