Spielebeurteilung

So Blonde

01.04.2008
Sunny Blonde ist gelangweilt. Ihre Eltern haben sie mit auf eine Kreuzfahrt genommen, die sie wenig begeistert. Doch dies ändert sich schnell, als sie von Bord fällt und an einer einsamen Insel strandet. Ein humorvolles Adventure beginnt.
Die Spielenden entdecken in der Rolle der 17-jährigen Sunny verschiedene Schauplätze der geheimnisvollen Karibik-Insel. Das ist keine leichte Aufgabe, schließlich ist das Mädchen aus der Großstadt mit Luxusgütern verwöhnt. Als sehr nützlich erweist sich aber die Bekanntschaft mit Max, der Sunny auf ihrer Entdeckungsreise begleitet. Insgesamt führt die Geschichte an 45 verschiedene Schauplätze.

Sunny strandet auf einer einsamen Insel.


Wie für ein Adventure typisch, kommt das Spielgeschehen durch das Lösen von Rätseln voran. Verschiedenste Gegenstände müssen gesammelt und zur rechten Zeit angewendet oder kombiniert werden. Zwischendurch sorgen kleine Geschicklichkeitsspiele für Abwechslung.

In einem Minispiel müssen Teile in die richtige Reihenfolge gebracht werden.


Neben den Minispielen gehört zu Sunnys Aufgaben, Früchte zu sammeln.

Tobias Miller
Dieses Spiel wurde getestet von:

Bildnachweise

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Pädagogische Beurteilung:

Bereits der Titel „So Blonde“ lässt erahnen, dass die Darstellung der blonden Protagonistin einschlägige Klischees bedient. Sunny Blonde ist reich und verwöhnt, sie wirkt nicht sonderlich klug und sorgt sich vor allen anderen Dingen erstmal um ihr Make-up. Trotz dieser zweifelhaften Aufmachung ist das Spiel mehr als nur ein plumper Blondinenwitz. „So Blonde“ ist ein humorvolles Adventure mit einer spannenden Geschichte, nicht frei von Ironie.

Die Spielanforderungen sind für ein Adventure typisch. Die Spielenden üben sich im Sammeln und Kombinieren von Gegenständen. Die Rätsel in „So Blonde“ sind durchaus knifflig und erfordern neben Kombinationsgabe auch ein gewisses Maß an Ausdauer und Frustrationstoleranz. Das Spiel eignet sich daher weniger für Genre-Neulinge. Inhaltlich richtet sich das Spiel an eine jugendliche oder ältere Zielgruppe.

Etwas holprig ist die technische Umsetzung des Spiels. Viele Bewegungen der Charaktere wirken allzu ruckartig und auch die Steuerung per Mausklick wirkt dann und wann etwas umständlich. Ansprechend gestaltet sind dagegen die unterschiedlichen Schauplätze, welche gekonnt eine gewisse Karibik-Atmosphäre transportieren.

Letztlich dürfte „So Blonde“ aber nicht jedermanns und jederfraus Geschmack treffen. Aber darüber lässt sich bekanntlich ja streiten.
Tobias Miller
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1 Kommentar

Tobias Miller (Redaktion spielbar.de) schreibt:

Bereits der Titel „So Blonde“ lässt erahnen, dass die Darstellung der blonden Protagonistin einschlägige Klischees bedient. Sunny Blonde ist reich und verwöhnt, sie wirkt nicht sonderlich klug und sorgt sich vor allen anderen Dingen erstmal um ihr Make-up. Trotz dieser zweifelhaften Aufmachung ist das Spiel mehr als nur ein plumper Blondinenwitz. „So Blonde“ ist ein humorvolles Adventure mit einer spannenden Geschichte, nicht frei von Ironie.

Die Spielanforderungen sind für ein Adventure typisch. Die Spielenden üben sich im Sammeln und Kombinieren von Gegenständen. Die Rätsel in „So Blonde“ sind durchaus knifflig und erfordern neben Kombinationsgabe auch ein gewisses Maß an Ausdauer und Frustrationstoleranz. Das Spiel eignet sich daher weniger für Genre-Neulinge. Inhaltlich richtet sich das Spiel an eine jugendliche oder ältere Zielgruppe.

Etwas holprig ist die technische Umsetzung des Spiels. Viele Bewegungen der Charaktere wirken allzu ruckartig und auch die Steuerung per Mausklick wirkt dann und wann etwas umständlich. Ansprechend gestaltet sind dagegen die unterschiedlichen Schauplätze, welche gekonnt eine gewisse Karibik-Atmosphäre transportieren.

Letztlich dürfte „So Blonde“ aber nicht jedermanns und jederfraus Geschmack treffen. Aber darüber lässt sich bekanntlich ja streiten.

01.04.2008 um 17:48


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