spielbar-Jugendredaktion

Kalypso Media und Realmforge präsentieren Spacebase Startopia

22.08.2019
Ihr wollt eure eigene Weltraumbasis bauen und Aliens beherbergen? Dann schaut euch Spacebase Startopia an. Die Kalypso Media Group und Realmforge Studios haben die Wirtschaftssimulation auf der Gamescom 2019 vorgestellt.
Wir haben uns das Spiel angeschaut und uns mit Annika Linke, Art-Director bei Realmforge Studios, unterhalten.

In Startopia geht es darum seine eigene Weltraumbasis zu gestalten und sämtliche Aliens, die diese betreten, zu beherbergen. Man kann auch eben jene Aliens anheuern, sodass sie auf der Basis arbeiten. Jede Alien-Rasse hat andere Besonderheiten.

Zur Zeit der Präsentation des Spiels, das im dritten Quartal 2020 erscheinen soll, gab es sieben Rassen: Gray (bekannteste Darstellung von Aliens), Bug (käferähnliche Lebewesen), Dryade (pflanzenähnliche Lebewesen), Telgor (erdferkelähnliche Lebewesen), Leviathane (walähnliche Lebewesen) und Gothmothian (mottenähnliche Lebewesen). Die Dryaden leben beispielsweise besonders gerne auf dem Naturdeck und kümmern sich um die Pflanzenpopulation. Diese Pflanzen versorgen die Basis mit Ressourcen.

Jede Alien-Rasse in Spacebase Startopia liebt es zu tanzen, aber nicht zu jeder Musik. Somit muss man für jede Rasse die passende Musik in den Discos spielen.
Um das Überleben und das Wohlbefinden der Bewohner zu sichern, muss man sich auf die Bedürfnisse der einzelnen Rassen achten. Zum Beispiel liebt es jede Rasse zu tanzen, aber nicht zu jeder Musik. Somit muss man für jede Rasse die passende Musik in den Discos spielen.

Um die Basis am Laufen zu halten, muss auch genügend Ordnung durch Müllroboter gehalten werden. Den gesammelten Müll kann man in Recyclinganlagen verwerten und in Energie umwandeln.
Durch ein Kommunikations-Relais kommen Anfragen von Reisenden und Händlern, welche ihr annehmen oder aber auch ablehnen könnt. An Gebäuden kann es je nach Population zu Warteschlangen kommen. Um dies zu umgehen, muss dann entweder ein neues Gebäude gebaut oder das bestehende erweitert werden.

Die Idee das Spiel war es alte Jugendträume zu erneuern. Dieses Spiel ist jedoch kein Remake des alten Startopia, sondern eine Neu-Interpretation von Realmforge Studios. Annika Linke hat dann noch verraten, dass bei der Gestaltung des Spiels natürlich darauf geachtet wird, das wichtige Inhalte der jetzigen Zeit widergespiegelt, so zum Beispiel die Ressourcenwiederverwertung. „Im Original-Startopia gab es Hippies, weil die zu derzeit Trend waren. Wir haben keine Hippies mehr“, erzählte Annika Linke bei der Präsentation.

In Startopia geht es darum seine eigene Weltraumbasis zu gestalten und sämtliche Aliens, die diese betreten zu beherbergen.
Bei der Gestaltung lasse sie sich auch von aktuellen Ereignissen leiten. Die Leviathane hat sie zum Beispiel als Wale gestaltet, weil diese immer noch zu den bedrohten Tierarten gehören. „Und ich habe mich gefragt, ob sie nicht irgendwann in den Weltraum fliegen und dort weiter leben“, sagte Annika Linke selbst ein wenig lachend.

Im Moment gibt es auch nur die Wirtschaftssimulation zu sehen. Zum Release im Herbst 2020 sollen auch ein Kampfsystem sowie eine Coop- und Multi-Player-Variante implementiert sein.
Solltet ihr an einer kindgerechten und im Cartoon-Stil gehaltenen Grafik Interesse haben, ein Strategiespiel suchen, welches euch mit etlichen Stunden Aufbauspaßes erfreut, ist dies definitiv das richtige Spiel für euch. Aber seid gewarnt, dieses Spiel besitzt mehr Tiefe als es am Anfang zu vermitteln mag.
Platzhalter
Dieser Artikel wurde verfasst von:
Sebastian Vromen (26)

Bildnachweise

[1]bpb[2]Kalypso Media Group GmbH / Realmforge Studios[3]Kalypso Media Group GmbH / Realmforge Studios