spielbar-Jugendredaktion

Unterwegs in Indie Games

22.08.2018

Felix the Reaper


A romantic comedy game about the Life of Death

Ein humoröses Spiel, welches sich mit Tod, Leben, Liebe und strategischem Denken befasst.
Unser Protagonist Felix verliebt sich unheimlich in die imposante Betty, welche er jedoch leider aufgrund seiner Arbeit nie erreichen kann. Grund dafür ist die Tatsache, dass Felix im Ministerium des Todes arbeitet und somit Leuten stetig den Tod bringt. Als Sensenmann kann er sich nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen und ist gezwungen, die Schatten als ständigen Weg zu benutzen. Seine Herzensdame hingegen arbeitet im Ministerium des Lebens und ist somit für ihn unerreichbar.
Felix will ihr trotzdem durch Tanzen imponieren und erledigt somit seine Mordaufträge tänzelnd durch eine Welt, welche der Spieler mit Blick auf die Sonne zu seinem Vorteil drehen muss. Ziel jeder Mission ist es hierbei, das Opfer auf die kreativste und innovativste Art und Weise „um die Ecke zu bringen“.
Das Spiel bietet trotz seiner ulkig klingenden Art doch mehr Tiefgang, als man meinen mag.
Die Figuren des Spieles sind teilweise von Gemälden der Renaissance inspiriert worden. Die Personen, die meist auf diesen Gemälden zu finden sind, gestikulieren manchmal so als ob sie tanzen würden. Dies nahm der Macher des Spiels als Inspiration, da der Tod im Zeitalter der Renaissance oft auf Gemälden tanzend dargestellt wurde.

Die Entwickler des Indie-Titels Felix the Reaper
Wir durften mit dem Mann sprechen, welcher unter anderem für die Musik des Spiels zuständig war.


Das Spiel hält sich in einem 3D Stil, wobei die vielen Perspektiven und die Grafik dem Spiel viel mehr Tiefe verleihen. Die Bilder, welche in den Zwischensequenzen eingeblendet werden, sind liebevoll gestaltet und die Synchronarbeiten des Spiels sind schwer zu überbieten.

Chrissi spielt Felix the Reaper.
Unsere Jugendredakteurin Chrissi durfte es testen.


Schlussendlich überzeugte das dänische Entwicklerteam also mit einem Spiel, welches Unikate an Charakteren, großartigen Musikstücken, gutem Game Design und generell ein Spiel mit sehr viel Liebe und Herz vorweisen kann.
Interessierte dürfen sich auf nächstes Jahr freuen, da erscheint das Spiel für Mac, IOS, Playstation und vielen anderen Konsolen.


Quellen:
Felix the Reaper
Producer: Esben Kjaer Ravn
Esben@Kongorange.com
Twitter: @Esbenravn


My Child Lebensborn



„My Child Lebensborn“ könnte man wohl mit zwei Worten beschreiben: innovativ und nachdenklich.
Nach dem Ende der deutschen Besatzung in Norwegen 1943 ist es nun Aufgabe des Spielers, ein Kind aus dem Feindesland zu adoptieren und diesem in Norwegen ein friedlicheres Leben zu ermöglichen. Dabei stößt das Kind auf Fälle von Diskriminierung aufgrund seiner Herkunft, sowie Gewalt durch Mitschüler.

Das Spiel, gezeigt an Tablets.
My Child Lebensborn auf der gamescom 2018


Schnell wird klar, dass Erziehung härter sein kann als man vermuten mag, denn gerade in diesem Spiel werden einem die alltäglichen Probleme von Waisen,- und Kriegskindern vor Augen geführt. All dies schafft eine Erzählperspektive, die man nicht oft in Videospielen zu Gesicht bekommt.
Während des Spiels prägt man den Gemütszustand des Kindes durch die eigenen Aussagen und Handlungen. Die Tatsache, dass man täglich für Essen auf dem Tisch sorgen muss, Arbeiten geht und dabei noch versucht, dem Kind ein möglichst gutes Leben zu bieten, stellt den Spieler vor eine ganz neue Herausforderung.
Die Demo wurde zum ersten Anspielen präsentiert, wobei selbst ein kleiner Teil der Redaktion beim Anspielen ein paar Tränen vergießen musste. Die Geschichte nimmt von Sekunde 1 an mit.
Alles in allem sorgt My Child Lebensborn für eine spielerische Herausforderung, bei welcher man zwangsläufig selbst mitfühlen muss.
Erhältlich ist das Spiel im Google Play Store, sowie im App Store. Kaufen kann man es für 2,99€ - auf keinen Fall zu teuer.

Quellen:
My Child Lebensborn
Producer: Elin Festøy
elin.festoy@teknopilot.no
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Dieser Artikel wurde verfasst von:
Christina D. (18) und Michelle N. (18)

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