Shadowmatic

01.02.2017
In Shadowmatic hat jede Figur ihre Schattenseite und genau die muss gefunden werden. Nur auf den richtigen Blickwinkel kommt es an, dann sehen die Umrisse merkwürdigster Objekte auf einmal vertraut und bekannt aus. Nichts in dem Spiel ist so, wie es zuerst scheint. Doch das erfordert Vorstellungskraft.
  • Genre:
  • Herausgeber:
    Triada Studio
  • Plattform:
    iOS
  • Erscheinungsdatum:
    Januar 2015
  • USK:
    ohne Altersbeschränkung
  • spielbar:
Beim levelbasierten Denkspiel Shadowmatic geht es um merkwürdige Objekte und die Schatten, die sie auf eine beleuchtete Wand werfen. Diese Schatten ändern ihre Gestalt, wenn die Gegenstände gewendet und gedreht werden. Das lässt sich durch Berührung des Touchscreens steuern. Ziel ist es, das Objekt in eine Lage zu bringen, in der ein ganz bestimmter Schatten erkennbar wird. So können beispielsweise Figuren, die ganz befremdlich aussehen, in der richtigen Position den Schatten eines Hasen oder Ankers werfen. Die benötigte Zeit zum Lösen eines Rätsels wird gestoppt. Je schneller der richtige Schatten gefunden wird, desto mehr Punkte gibt es.



Level für Level unterscheiden sich die Figuren und die daraus zu bastelnden Schatten. Manchmal gibt es auch zwei oder drei Objekte in einem Level. Sie müssen dann so miteinander kombiniert werden, dass sie in ihrer Gesamtheit einen erkennbaren Schatten werfen. Als Hilfsstellung fangen bei Shadowmatic Lampen im Bildschirm an zu blinken, wenn die Schattenfigur schon der Lösung ähnelt.
Mit mehreren Gegenständen erhöht sich der Schwierigkeitsgrad.
Insgesamt gibt es in Shadowmatic über 70 Level, die in neun Themengebiete aufgeteilt sind. Die Schatten stellen immer einen Gegenstand dar, der zum aktuellen Thema passt. Bei den Meer-Level muss beispielsweise ein Anker erzeugt werden, im Hintergrund ist ein Bootsschuppen zu sehen. Ruhige Musik läuft während des Spiels. Shadowmatic kann in Deutsch gespielt werden.
Jedes Thema erzeugt eine andere Stimmung.

David Koch
Dieses Spiel wurde getestet von:

Bildnachweis

[1]Shadowmatic Pressematerial, Triada Software[2]Shadowmatic Pressematerial, Triada Software[3]Shadowmatic Pressematerial, Triada Software

Pädagogische Beurteilung:

Das erste Level dient als Einführung, hier wird die Steuerung mit einem kurzen Text vorgestellt. Das Spielprinzip ist intuitiv und benötigt kaum weitere Hilfe. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich mit den fortschreitenden Levels und zunehmender Anzahl von Gegenständen. Wenn Spielende in Shadowmatic nicht weiterwissen, können sie Tipps anfordern. Hilfe kostet allerdings Punkte, die beim Lösen eines Levels gewonnen werden.

Shadowmatic erfordert Geduld. Das Spiel eignet sich daher für Menschen, die gern ausdauernd über Probleme nachdenken. Wer Spaß hat an Rätseln, wird auch an Shadowmatic Gefallen finden. Um die Rätsel zu lösen, ist eine besondere Denkweise gefragt. Denn es geht weniger um Logik als um Kreativität. Eine mathematische, räumliche Vorstellung wird nicht erfordert. Entscheidend ist Intuition. Spielende müssen erahnen, welchen Schatten der Gegenstand werfen kann. Hier liegt auch ein besonderer Spaßfaktor und Anspruch, der Spielende mit einer hohen Vorstellungskraft besonders anspricht. Diese wird auch benötigt, weil manche Levels wirklich schwer sind. Wenn Kinder nicht weiterwissen, empfiehlt es sich, dass sie Shadowmatic zusammen mit ihren Eltern spielen und gemeinsam rätseln.

Auch wenn die benötigte Zeit pro Level gestoppt wird, sollen Spielende davon nicht abgelenkt werden. Bei Shadowmatic sind die Zeitangaben während des Levels nicht verfügbar und werden erst danach angezeigt. Dadurch entsteht kein Stress. Hinzu kommt eine ruhige Musik.

Einen Onlinemodus mit anderen Spielenden gibt es nicht. Es gibt auch keine Bestenliste. Anstatt sich mit anderen zu vergleichen, können Spielende sich ganz auf das Level konzentrieren. Im Kunstunterricht kann das Spiel vorgestellt werden, um die Wirkung von Licht und Schatten zu verdeutlichen.

Fazit:

Shadowmatic ist ein ruhiges Spiel, bei dem das Lösen von Rätseln im Vordergrund steht. Dies erfordern kein Allgemeinwissen oder komplizierte Logik. Vielmehr verlangt das Spiel Vorstellungskraft und Konzentration. Gefragt ist auch Geduld, daher eignet sich das Spiel ab 6 Jahren. In diesem Alter empfiehlt es sich aber, wenn Erwachsene Kindern beim Rätseln helfen.
David Koch
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