Spielebeurteilung

Xenoblade Chronicles X

18.05.2016
Xenoblade Chronicles X führt in eine ferne Zukunft, in der die Menschen auf einem anderen Planeten eine neue Heimat aufbauen. Dafür müssen zahlreiche Quests erledigt werden. Die Leipziger Spieletester waren vor allem von der spannenden Story und der riesigen Spielwelt des Action-RPGs beeindruckt.

Bei Xenoblade Chronicles X handelt es sich um ein Action RPG, welches in ferner Zukunft spielt. Es besetzt dabei die Rolle des Nachfolgers von Xenoblade Chronicles, welches für Nintendo 3DS erschienen ist. Obwohl die beiden Namen beinahe gleich sind, gibt es zwischen den Handlungen der Spiele keinerlei Zusammenhang.

Die Erde in ferner Zukunft: ein Krieg zwischen zwei außerirdischen Rassen tobt im Weltall. Der Planet Erde wird bei diesem wilden Feuergefecht vollständig zerstört, so dass die Menschen gezwungen sind, in riesigen Kolonieschiffen in den Weltraum zu fliehen. Nur ein einziges Schiff, der Weiße Wal, schafft es, die Erde lebend zu verlassen und wird zwei Jahre später im Weltall erneut angegriffen. Die Besatzung ist gezwungen auf dem nächstliegenden Planeten, dem Planeten Mira, zu landen, wobei das Schiff fast vollständig zerstört wird. Nun ist es an ihnen, auf diesem neuen Planeten zu überleben. Um dies zu bewerkstelligen, gründen die Menschen auf den Teilen ihres Schiffes die Stadt New Los Angeles, kurz NLA. Dort können die Bürger in Frieden leben. Da es jedoch irgendjemanden geben muss, der für diesen Frieden sorgt, sich um mögliche Gefahren und Ressourcen kümmert, die Gegend erkundet und die Stadt aufbaut, gibt es BLADE, ein Zusammenschluss von Menschen, der sich um all diese Aufgaben kümmert.

Damit die Menschen in New Los Angeles in Frieden leben können, gibt es BLADE, ein Zusammenschluss von Menschen, die die Stadt vor Unheil beschützen.
Als Spielende/r ist man Mitglied von BLADE und dem Team von Leutnant Elma zugeteilt. Wie es für ein Rollenspiel üblich ist, besteht das Spiel aus unzähligen Missionen: Hauptaufgaben für die Story, Harmonieaufgaben für den Zusammenhalt des Teams, Nebenmissionen, um Geld zu verdienen und zu leveln. Alles strebt nach dem Ziel so normal wie möglich auf dem Planeten leben zu können. Man kann sich als Spielende/r und als ein Blade (so heißen die Mitglieder der Organisation) frei auf dem Planeten bewegen. Je nach den sechs unterschiedlichen Regionen gibt es unterschiedliche Vegetation, Klima, Lebewesen und Monster. Friedliche Lebewesen werden nur angreifen, wenn man dies selbst tut. Monster hingegen gehen aggressiver gegen die Spielenden vor. Das Kampfsystem ist recht komplex und es braucht viel Übung, um es zu meistern, deshalb gibt es direkt am Anfang ein Tutorial , das wichtige Informationen gut verständlich verpackt.

Als BLADE gilt es dann, Monster zu bekämpfen. Dafür gibt es Erfahrungspunkte.
Besiegt man nun ein Monster, schließt eine Aufgabe ab oder erkundet wichtige Orte, bekommt man Erfahrungspunkte. Diese bilden die Grundlage für das RPG-typische Levelsystem. Hat man eine vorgeschriebene Menge an Erfahrungspunkten erreicht, steigt man ein Level auf. Dies stärkt den eigenen Charakter, gibt ihm die Möglichkeit seine Fähigkeiten zu verbessern, erlaubt ihm bessere Ausrüstung zu tragen und erhöht seine Chancen gegen Monster eines höheren Levels zu bestehen.

New Los Angeles haben die Menschen aus Teilen ihrer Raumschiffe zusammengebaut.
Eine große Besonderheit des Spiels sind die sogenannten Skells. Das sind von den Menschen entwickelte, humanoide Roboter, die hauptsächlich für den Kampf oder das Erkunden von Orten eingesetzt werden. Sie zu benutzen heißt, eine Art Führerschein, die Skell-Lizenz, zu besitzen. Da die Prüfung erst nach der sechsten Story-Mission verfügbar ist, muss man sich leider etwas gedulden. Die Skells stellen auf der wirklich riesigen Overworld von Planet Mira eine nützliche Hilfe dar. Sie sind schnell und sind im Kampf von Vorteil. Sie helfen den Spielenden gegen größere Gegner zu bestehen und machen im Kampf einen Kraftvorteil von circa fünf Leveln aus. Vor der zehnten Story-Mission gibt es außerdem die Möglichkeit, ein Flugmodul in die Skells zu installieren, welches es erlaubt, über den ganzen Planeten zu fliegen.
Leipziger SpieL.E.tester
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Bildnachweis

[1]Nintendo[2]Nintendo[3]Nintendo

Siehe auch

spielbar-Jugendredaktion

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1 Kommentar

Marlon, 15 Jahre, Leipziger Spie.L.E.tester schreibt:

Ich persönlich finde, dieses Spiel ist eines der besten von Nintendo seit langem. Obwohl es grafisch an manchen Punkten massive Schwächen aufzeigt, ist die riesige Welt ein wahrer Genuss. Es ist unbeschreiblich, wie viel Mühe sich Nintendo bei dem Erschaffen eines komplett neuen Planetensystems gegeben hat. Die Story ist verdammt spannend und reißt einfach mit. Obwohl das Leveln manchmal sehr nervig sein kann, weil man sonst einfach zu schwach ist, macht es Spaß, die Welt in all ihren Formen und Farben zu erkunden. Vor allem wenn das Flugmodul installiert ist, kann man wirklich jeden Punkt bereisen und wunderschöne Ausblicke genießen. Ich meine, es ist ein Spiel und trotzdem fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Dazu trägt wahrscheinlich auch der geniale Soundtrack bei. Musikalisch gibt es absolut nichts zu bemängeln, jeder Track passt perfekt.

Ich finde Nintendo hat hier sehr gut bewiesen, dass sie es noch draufhaben. Das Spiel ist zwar nichts für kurz mal zwischendurch, sondern eher auf den Langzeitfaktor ausgelegt, aber das stört eher weniger. Natürlich ist es reine Geschmackssache, aber es ist definitiv ein Spiel, das seine Anerkennung verdient.

Ich finde das Spiel ist eine gute Option für Spielende, die gerade auf der Suche nach einem neuen Rollenspiel sind. Die Story ist wirklich fesselnd und etwas komplett Neues. Es besteht also kein Zusammenhang zum vorherigen Xenoblade-Teil. Empfehlen würde ich es doch eher Spielenden, die etwas vertrauter mit Rollenspielen sind. Es gibt zwar einige gut verständliche Tutorials, jedoch ist es wie in vielen anderen RPGs: Man muss sich viele Informationen selbst erschließen. Ich würde das Spiel also eher erfahreneren Spielenden empfehlen. Spielbar ist es mit all seiner Komplexität ab 14 Jahren.

18.05.2016 um 10:41


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