Spielebeurteilung

Agar.io

26.08.2015
Hinter dem seltsamen Namen Agar.io versteckt sich ein kostenloses, leicht verständliches Onlinespiel, das momentan in vielen Klassenräumen als "idealer Pausenfüller" dient. Kurze Spielrunden mit hoher Dynamik sorgen dabei trotz des simplen Spielprinzips für viel Abwechslung und jede Menge Spielspaß.

Fressen oder gefressen werden – darum geht es in dem beliebten und kostenlosen Multiplayer -Spiel mit dem seltsam anmutenden Namen, das wahlweise im Browser oder als App genutzt werden kann.

In Agar.io heißt es "fressen oder gefressen werden" - die größeren Zellen verschlingen die kleineren.
Nach der Namens- und Gebietswahl steuert der Spieler eine kleine, runde, farbige Zelle über ein kariertes Feld mit dem Ziel, an Größe zu gewinnen. Dies gelingt, indem er kleinere Zellen verspeist. Doch auch zahlreiche andere Spieler in der Umgebung verfolgen dieses Ziel. Wird die eigene Zelle von einem größeren Kontrahenten gefuttert, endet die Runde. Eine zusätzliche Bedrohung stellen Viren dar. Berührt man diese Kugeln mit gezackten Rändern, explodiert die eigene Zelle in bis zu acht kleine Einzelteile, die erst nach einer gewissen Zeit wieder vereint werden können.

Für kleine Zellen dienen die grünen Viren mit Stacheln als Versteck, größere Zellen teilen sich bei Berührung in mehrere Einzelteile auf.
Auf einer Highscore -Liste, hier Leaderboard genannt, kann der Spieler seinen Erfolg ablesen.

Meldet man sich an, kann man seine Zelle auch kostümieren. Oben rechts kann man sich auf dem Leaderboard mit anderen vergleichen.


Hinweis zur App: Die App bietet im Vergleich zur Browserversion nicht die Möglichkeit des Teamspiels. Und angezeigte Werbung zwischen den Spielrunden kann nur durch InApp-Käufe deaktiviert werden.
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Dieses Spiel wurde getestet von:

Bildnachweis

[1]Agar.io[2]Agar.io[3]Agar.io

Pädagogische Beurteilung:

Leicht verständlich, übersichtlich und beliebt

Die Steuerung ist denkbar einfach: Mit der Maus im Browser oder dem Finger auf mobilen Geräten gibt der Spieler seiner Zelle Richtungsanweisungen. Die Bewegungen sind dabei auf das Spielfeld begrenzt. Aufgrund der einfachen und übersichtlichen Gestaltung und der simplen Regel „Klein frisst Groß“ kann der Ablauf bereits nach kurzer Zeit erfasst und erfolgreich umgesetzt werden. Und dank der mobilen Umsetzung kann "agar.io" in vielen Situationen als Zeitüberbrückung genutzt werden. Sei es an der Haltestelle, in der Bahn oder im Wartezimmer. Sich dabei auch noch im spannenden Wettstreit mit anderen zu befinden, wurde von unseren Spieletestern als Grund für den immensen Erfolg benannt. Allein in der Region Europa sind momentan über 30.000 Nutzer gleichzeitig aktiv (Stand: 10. Juli 2015).

Ablauf

Im Grunde genommen kann der Spielablauf in 3 Phasen unterteilt werden. Zum Start ist die eigene Zelle sehr klein. Hier gilt es die vielen herumliegenden Zell-Kügelchen zu verputzen und sich reaktionsschnell und vorausschauend von anderen Spielern fernzuhalten. Dies gelingt anfangs noch durch die geringe Masse und die dementsprechend hohe Geschwindigkeit. In der zweiten Phase wird der Spieler auch zum Jäger anderer Mitspieler. Um dies zu meistern, bedarf es einer Taktik, denn als größere und schwerfälligere Kugel erwischt man kleinere Kontrahenten sonst nur durch deren Unachtsamkeit. Um sich nicht gänzlich auf den Kollegen Zufall verlassen zu müssen, entwickelten die Spieletester Taktiken, indem sie sich absichtlich teilten oder freiwillig Masse in eine bestimmte Richtung abschossen, um z.B. Gegner anzulocken oder befreundeten Mitspielern zu helfen. Bei einem Zufallstreffer auf einen Virus fand ein Tester heraus, dass dieser größer wird und naheliegende Kontrahenten in Einzelteile sprengt. Die dadurch austretende Masse verleibte er sich fix ein und floh freudig davon. Solche Tricks herauszufinden, wiederholt anzuwenden und mit den Freunden zu teilen war für alle sehr reizvoll.

Ist die eigene Zelle schließlich sehr groß, braucht der Spieler die anderen Mitspieler nicht mehr sonderlich zu fürchten. Allerdings verliert die große Kugel an Geschwindigkeit, weswegen auch hier Taktiken verfeinert werden mussten. Nur so ist es möglich, die Spitze des Leaderboards (Highscoreliste) zu erklimmen.

[…]

» Die ganze pädagogische Beurteilung beim Spieleratgeber NRW lesen

Fazit:

Das kostenlose, übersichtlich gestaltete und leicht verständliche 2D-Online-Spiel wurde von den Jugendlichen als „idealer Pausenfüller“ bezeichnet. In dem dynamischen Ablauf wird man schnell vom Jäger zum Gejagten und umgekehrt, was trotz kurzer Spielrunden immer wieder für Spannung und Abwechslung sorgte. Neben Taktik und Reaktionsschnelligkeit entscheidet auch das berühmte Quäntchen Glück und eine gute Internetverbindung darüber, ob man frisst oder gefressen wird. Ab 6 Jahren ist der Titel problemlos zu spielen. Gerade jüngere Kinder können jedoch schnell frustrieren, wenn die eigene Zelle immer direkt von anderen einverleibt wird. Wie bei vielen anderen Spielen gilt: umso älter das Kind ist, umso eher können Erfolge erzielt werden.
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Siehe auch

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3 Kommentare

Anne Sauer (Redaktion spielbar.de) schreibt:

Auf der Gamescom 2015 haben wir agar.io als Spontan Let's Play anspielen lassen. Das Ergebnis findet ihr auf unserem spielbar-Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=LvcnXpv-8hc

11.09.2015 um 11:47
d schreibt:

Scheiss spiel lagt nur

23.04.2016 um 16:59
Yalleeeee schreibt:

Warum schmeißt Agario.io mittlerweile einen mitten im Spiel raus ? Ist echt nervig !!!

20.01.2017 um 18:18


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