Spielebeurteilung

Lara Croft und der Tempel des Osiris

24.03.2015
Lara Croft und der Tempel des Osiris bietet abwechslungsreichen Rätselspaß, der sich vor allem im Kooperationsmodus mit bis zu drei Freunden voll entfaltet. Vorsicht: Bis auf die Hauptfigur Lara hat dieses Spiel nichts mit den aktuellen Tomb Raider Blockbuster Titeln gemein!

In ihrem neuesten Abenteuer verschlägt es die Archäologin Lara Croft nach Ägypten, wo sie sich gemeinsam mit Schätzjäger Carter Bell und den Göttern Horus und Isis auf die Suche nach den Teilen der Osiris-Statue macht. Erst wenn alle Teile gefunden sind, können sie den machtlüsternen Gott Seth wieder in die Verbannung schicken, aus der er ausgebrochen ist.

Lara Croft und der Tempel des Osiris ist der direkte Nachfolger des Koop Adventures Lara Croft and the Guardian of Light. Wie im Vorgänger spielt man Tempel des Osiris ebenfalls aus der starren isometrischen Vogelperspektive, also mit Blick von schräg oben. Und auch die Aufgaben im Spiel sind ähnlich zum Vorgänger geblieben. Es gilt, kleine Rätsel zu lösen à la „erleuchte X Feuer“ oder „bewege die Kugel in den dafür vorgesehenen Behälter“, um Mechanismen auszulösen, die den weiteren Weg freimachen. Auch Jump 'n' Run -Einlagen sind vorhanden, bei denen man schnell über Hindernisse springen muss, während unter einem der Boden zusammenbricht. Während all dem greifen einen zusätzlich die Scherge Seths an, darunter lebende Skelette oder riesige Käfer, denen man sich im Kampf stellt.

Lara Croft und der Tempel des Osiris wird wie der Vorgänger aus der starren isometrischen Vogelperspektive gespielt, also mit Blick von schräg oben.


Es gilt kleine Rätsel zu lösen, Jump 'n' Run-Passagen zu überwinden und gegen Monster zu kämpfen.
Gespielt wird entweder allein in der Rolle von Lara oder im Kooperationsmodus mit bis zu drei Freunden in der Rolle von Lara, Carter, Horus oder Ises. Lara und Carter verfügen über diverse (Schuss-)Waffen um sich gegen Angreifer zu verteidigen. Mit ihrem Kletterhaken können sie außerdem steile Wände hinaufklettern oder Schluchten überwinden. Horus und Isis dagegen haben übernatürliche Fähigkeiten, mit denen sie angreifen, aber auch spezielle Mechanismen auslösen können, vorausgesetzt sie sind mit mit alten Schriftzeichen - Runen genannt - besetzte.
Lara Croft und der Tempel des Osiris kann wahlweise lokal offline oder online gespielt werden.

In Lara Croft und der Tempel des Osiris schlüpft man wahlweise in die Rolle von Lara (Einzelspieler) oder auch in die Rolle von Carter, Horus oder Ises (Mehrspieler/Koop-Modus).

Bildnachweis

[1]Koch Media[2]Koch Media[3]Koch Media

Pädagogische Beurteilung:

Zuerst einmal sei gesagt: Lara Croft and the Temple of Osiris hat (wie auch sein Vorgänger) bis auf die Hauptfigur nichts mit dem klassischen Tomb Raider gemein.
Der Fokus liegt weniger auf actionreichen Szenen als vielmehr auf den Rätseln, die man gemeinsam im Kooperationsmodus löst. Die einzelnen Aufgaben skalieren je nach Anzahl der Spielenden. Das heißt, spielen drei Personen das Spiel unterscheiden sich die Aufgaben ein wenig zu denen, die nur eine Person lösen muss. Das Grundrätsel bleibt bestehen, aber Aufbau und Aufgabenverteilung variieren. So müssen zu jeder Zeit alle Beteiligten einer Spielrunde zusammenarbeiten und keiner steht gelangweilt in der Ecke rum. Teamfähigkeit und Koordination untereinander sind hier besonders gefragt.
Der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Rätsel ist moderat. Sie beginnen sehr einfach, und werden nach und nach etwas schwerer, stellen einen aber zu keinem Zeitpunkt vor ein unlösbares Problem.

Auch grafisch gilt: Lara Croft und der Tempel des Osiris ist kein Tomb Raider. Das braucht es aber auch nicht. Die Umgebung ist fantasievoll und abwechslungsreich gestaltet. Die isometrische Sicht und die damit zusammenhängende Steuerung sind zunächst gewöhnungsbedürftig. Gerade in den Jump 'n' Run-Passagen, in denen Geschwindigkeit zählt, fällt es teils schwer, geradeaus zu laufen, wenn man dafür die W und die D Taste gleichzeitig gedrückt halten muss. Und auch im Kampf aus Versehen von der Plattform in ein Meer aus Dolchen zu rennen, kann frustrieren. Hier braucht man etwas Geduld und Übung. Zum Glück gibt es zahlreiche automatische Speicherpunkte, um nicht jedes Mal komplett von vorne beginnen zu müssen.

Wer den Vorgänger mochte, wird auch an Lara Croft und der Tempel des Osiris Gefallen finden. Das Spiel bietet abwechslungsreichen Rätselspaß, der sich vor allem im Kooperationsmodus mit Freunden voll entfaltet. Kampfpassagen sind vorhanden, auch wenn sie nicht direkt im Zentrum stehen. Die Darstellung ist jedoch – allein schon aufgrund der Isoperspektive – wenig detailreich. Das Setting und die Gegner sind klar als Fantasiewesen zu erkennen. Daher eignet sich das Spiel ab einem Alter von 12 Jahren.
Anne Sauer
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Siehe auch

spielbar-Jugendredaktion

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