Spielebeurteilung

Donkey Kong Country: Tropical Freeze

18.03.2015
Es wird eisig im Affenreich. Donkey Kong Country: Tropical Freeze setzt die Geschichte um Nintendos berühmten Affen Donkey Kong fort und bringt dabei die ein oder andere Neuerungen mit. Dabei bietet das 2D-Jump'n'Run gut durchdachte Welten und viel Spielspaß, finden unsere Leipziger Spieletester.

Der Hauptcharakter Donkey Kong hat Geburtstag und feiert mit seiner Familie in seinem Haus, als plötzlich die feindlichen Viehkinger Donkey Kong-Island angreifen. Der Anführer entfesselt einen Schneeorkan, der die Protagonisten weit von der Insel fort weht. Die Aufgabe ist es, über fünf verschiedene Inseln Donkey Kong-Island zurückzuerobern. Dafür muss man die verschiedenen Level der Inseln schaffen und dann den Endboss besiegen.

Noch wirkt die Spielwelt sehr tropisch. Je näher sich aber Donkey Kong seiner Heimatinsel nähert, desto kälter wird es.
Im Einzelspielermodus spielt man immer den Affen Donkey Kong. Dieser besitzt nur wenige Fähigkeiten. Seine Skills können allerdings erweitert werden. Dafür muss man im Level ein KongFass finden, um ihm einen Helfer aus seiner Familie – einen sogenannten Kong – zur Hilfe auf den Rücken zu setzen. Anders als in den bisherigen Spielen der Reihe können die Spielenden den Kong beim Finden der Fässer selbst auswählen. Im Einzelspielermodus ist der Kong immer ein NPC . Je nachdem wen man wählt, bekommt Donkey Kong zusätzliche Fähigkeiten. Beispielsweise kann er mit Dixie höher fliegen, mit Cranky höher springen oder mit Diddy auf dem Rücken besser durch die Luft gleiten.

Der Grafikstil verändert sich in manchen Level. Von Donkey Kong, den anderen Kongs und den Gegnern sind nur noch die Silhouetten zu sehen.
Außerdem bekommt er bei jedem gewählten Kong zwei Herzen, symbolisch für die Lebensenergie, dazu. Bei jedem gegnerischem Treffer verliert man ein Herz. Hat der Partner (Kong) keine Herzen mehr „stirbt“ er. Man kann mit einem KongFass einen neuen rufen.

Seine Mitstreiter trägt Donkey Kong auf dem Rücken. Die KongFässer sind mit einem großen DK markiert.
Zusätzlich gibt es einen Multiplayermodus. In diesem kann der oder die zweite Spielende frei zwischen den „Helferkongs“ wählen. Man kann auch auf Donkey Kongs Rücken steigen, dann gilt das Gleiche wie im Einzelspielermodus. Interessant ist, dass man im Multiplayermodus immer zusammenarbeiten und aufeinander aufpassen muss. Gespielt werden kann mit allen möglichen Zusatzgeräten: Gamepad , ProController oder Wiimote mit und ohne Nunchuk.
Leipziger SpieL.E.tester
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Bildnachweis

[1]Nintendo[2]Nintendo[3]Nintendo

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1 Kommentar

Marlon, 13 Jahre, Leipziger Spie.L.E.tester schreibt:

Ich finde das Spiel echt cool. Es hat für mich einen angemessenen Schwierigkeitsgrad und die Grafik ist wirklich gut.

Das Spiel bringt außerdem eine Menge Innovationen mit sich. Zu nennen sind da beispielsweise, dass der Kong frei wählbar ist, die Themen der Welten super durchdacht sind und die Welten toll umgesetzt wurden. Zum Beispiel erinnert die dritte Welt des Spiels durch die Savanne stark an „König der Löwen“. Außerdem haben die Level dieser dritten Welt immer einen Titel, der an einen Tanz erinnert – wie „Samba in der Savanne“ – und genau passend zum Musikstil tanzen dann auch die Gegner im Spiel.

Der Einstieg ins Spiel wird durch ein Tutorial-Level erleichtert, indem ein Hilfsschwein immer alles erklärt, was wie zu tun ist. Der erwähnte Multiplayermodus macht weniger Spaß als der Einzelspielermodus, weil der/die erste Spieler/in immer Donkey Kong spielen muss, während der/die zweite Spieler/in den Charakter frei wählen kann.

Empfehlen würde ich das Spiel doch eher fortgeschrittenen Spielenden, da viele Stellen im Spiel wirklich schwer sind. Man kann das Spiel, wie ich finde, nicht lange hintereinander spielen, weil doch leichtes „Ausrastpotential“ herrscht ;-). Denn wenn man das K-Level (Kong-Level) spielen möchte, muss man in jedem Level der Welten erst einmal alle 4 Buchstaben (KONG) finden, um es freischalten zu können. Und das ist gar nicht so einfach…

Da das Spiel einiges an Spielerfahrung und Sensomotorik abfordert, eignet es sich meiner Meinung nach für Spielende ab 9 Jahren.

18.03.2015 um 10:00


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