Spielebeurteilung

Liquid Sketch

21.02.2014
Das Independent Game Liquid Sketch des Schweizer Entwicklers Tobias Neukom fordert mit seinen Rätseln nicht nur die Gehirnzellen, sondern auch die Geschicklichkeit. Unsere Zille Zocker hatten ihren Spaß. Nur die fehlende deutsche Übersetzung hat hier und da zu Verständnisschwierigkeiten geführt.

Hinter Liquid Sketch verbirgt sich ein Denkspiel . Die Spieloberfläche ähnelt einem Blatt Millimeterpapier. Darauf sind kleine Kästchen zu verschiedenen Formen und Behältern gezeichnet. Die Hauptrolle in Liquid Sketch spielen verschieden farbige Flüssigkeiten. Diese müssen immer von einem Ort zu einem anderen gelangen. Auf dem Weg dorthin darf man nicht zu viel Flüssigkeit verlieren. Neben dem reinen Transport der Flüssigkeit von A nach B spielt auch deren Farbe eine wichtige Rolle. Ist die Flüssigkeit zu Beginn beispielsweise noch gelb, im Zielbehälter wird jedoch eine grüne Flüssigkeit gefordert, so muss man auf dem Weg dorthin zuerst an einem blauen Farbkleks vorbei und die gelbe Flüssigkeit grün einzufärben.

In Liquid Sketch bewegt man verschieden farbige Flüssigkeiten von A nach B und färbt sie auf dem Weg bei Bedarf um.
Im Puzzle-Modus von Liquid Sketch gibt es sechs Kapitel mit insgesamt über 90 unterschiedlichen Aufgaben. Die Kapitel unterscheiden sich in der Bedienung. In Kapitel 1, Gyro, zum Beispiel muss man das iPad neigen, um die Flüssigkeit zu bewegen. In Kapitel 3, Touch, dagegen bewegt man die Flüssigkeit, indem man mit dem Finger über das Display fährt. Erfolgreich abgeschlossene Level schalten neue frei. Die Aufgaben werden dabei von Level zu Level immer schwieriger.

Unterschiedliche Kapitel mit unterschiedlichen Bedienmöglichkeiten fordern den Spielenden von Liquid Sketch heraus.
Neben dem Puzzle-Modus mit vorgegebenen Rätseln gibt es einen Sandbox-Modus, in dem man ganz eigene Lebel erstellen kann. Mithilfe der in Liquid Sketch integrierten Film-Funktion kann man das Geschehen auf dem iPad abfilmen und anschließend mit Freunden teilen.

Im Sandbox-Modus von Liquid Sketch kann man seiner Kreativität freien lauf lassen und eigene Level erstellen.
Liquid Sketch bietet keinen Mehrspielermodus und ist nur in Englisch verfügbar. Grundkenntnisse der Sprache werden vorausgesetzt um das Spiel und dessen Steuerung zu verstehen.
ZilleZocker
Dieses Spiel wurde getestet von:

Bildnachweis

[1]Tobias Neukom[2]Tobias Neukom[3]Tobias Neukom

Siehe auch

Independent Games

Artikel und Spielebeurteilungen zum Tag "Independent Games"

4 Kommentare

Ozzy (10), ZilleZocker schreibt:

Das Spiel ist sehr leicht zu verstehen weil man einfach nur die Flüssigkeit in ein Gefäß bringen muss. Ich mag vor allem den Gyro Modus sehr gerne, weil man das iPad bewegen muss und dabei muss man finde ich mehr denken.
Die Grafik des Spiels ist nicht so schön weil man eigentlich auf einem karierten Blatt spielt. Die Hintergrundmusik find ich dagegen ziemlich schön, sie ist einfach nur der Sound von einen Xylophon.
Wenn ich das Spiel hätte würde ich ungefähr ein Jahr damit spielen, weil ich nach einen Jahr ein neues Spiel kriege. Schade, dass es keinen Mehrspielermodus gibt. Damit würde es sicher noch mehr Spaß machen.

29.01.2014 um 10:10
Fiete (11), ZilleZocker schreibt:

Der Einstieg in das Spiel ist gut, weil es gut erklärt wird. Ich finde den Spielspaß langfristig anhaltend, weil es Abwechslung in den Levels gibt. Ich finde die Steuerung gut, weil es verschiedene Möglichkeiten gibt zum Steuern gibt (zum Beispiel, indem man das iPad neigt oder mit dem Finger die Farbe wegschnipst). Die Grafik ist ganz okay. Die Farben sehen aber richtig cool aus.
Um das Spiel zu spielen brauch man Logisches Denken. Ich wurde es eigentlich jedem weiterempfehlen, vor allem Leuten die kurz mal zwischendurch Spiele spielen.

29.01.2014 um 10:10
Bernard (11), ZilleZocker schreibt:

Ich finde das Spiel hat einen guten Schwierigkeitsgrad und sowohl einen hohen Spaß- als auch Frustfaktor. Ich finde, das Spiel ist sehr gut programmiert, weil die Flüssigkeiten sich farblich vermischen und das Spiel es erkennt wenn sich verschiedene Farben und Mengen in Behältern befinden. Mit dem Gyroskobeffekt finde ich es besser zu spielen, weil man dann viel mehr Möglichkeiten hat. Ich finde gut, dass der Name des Spiels etwas mit der Grafik zu tun hat, denn das Spiel findet auf einem Blatt Papier statt, auf dem man zeichnen kann. Die Musik ist sehr ruhig und entspannt, dass finde ich sehr schön.

29.01.2014 um 10:10
Tjorben (11), ZilleZocker schreibt:

Die Grafik ist ziemlich einfach gemacht. Das fand ich nicht so gut. Dadurch sieht alles gleich aus. Die ersten Level waren ziemlich einfach doch dann wurde es immer schwieriger. Mein Partner und ich mussten aufhören zu spielen, weil wir nicht mehr weiterkamen. Der Spaßfaktor war deshalb ziemlich gering.
Nicht so gut war auch, dass es alles auf Englisch war. Man wusste deshalb oft nicht was man machen sollte.

29.01.2014 um 10:10


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