Spielebeurteilung

Sanctum 2

04.09.2013
Der Nachfolger von Sanctum baut erneut auf einen Mix von Action- und Strategieelementen. Unsere Spieletester vom Infocafe Neu-Isenburg hat die Sanctum 2 überzeugt. Ihr Fazit: Abwechslungsreiches Spiel, das vor allem im Kooperationsmodus mit Freunden besonders viel Spaß macht.

Sanctum 2 ist die Fortsetzung von Sanctum, einem Spiel, das Elemente des Tower-Defense und einem Ego-Shooter verbindet. In Sanctum 2 schlüpft man erneut in die Rolle von Skye, einer Elite Soldatin die mit ihrer Einheit ausgesendet wurde um ihre Heimat zu beschützen, welche von einer Horde mysteriöser Monster angegriffen wird.

Am Anfang jeder Spielrunde wählt man, mit seinen bis zu drei Mitspielern, eine der vier vorhandenen Klassen. Die vier vertretenen Klassen sind die klassischen Archetypen. Es gibt den Scharfschützen, der viel Schaden auf Distanz macht, den Nahkampf aber vermeiden sollte. Das Gegenstück ist ein muskulöser Anführer mit einer Schrotflinte, der immer nah am Geschehen sein muss, um Schaden auszuteilen. Desweiteren gibt es eine flinke Infanterieeinheit, die mit einem Sturmgewehr ausgerüstet ist. Die Gruppe wird abgerundet mit einer langsamen aber sehr wirkungsvollen Soldatin mit Raktenwerfer.
Nach Auswahl der Klasse wählt man Level und Schwierigkeitsgrad, den man sich aus fünf einzelnen Herausforderungen zusammenstellen kann, zum Beispiel schnellere oder stärkere Gegner.

Sanctum 2 bietet zahlreiche Spielmöglichkeiten, abhängig von der Wahl der Waffen, des Schwierigkeitsgrades und Mitspielenden.
Anschließend wird man mit einigen wenigen Bauteilen sowie etwas Geld in die Arena geleitet. Dann beginnt die Bauphase: In der Bauphase können Grundscheine und Türme platziert werden. Mit Grundsteinen kann eine Art Labyrinth gebaut werden, durch das sich die Gegner später zu ihrem Ziel bewegen müssen. Türme wiederum greifen Gegner automatisch an. Die einen Türme verlangsamen dabei Gegner, andere können Flächenschaden anrichten.

In der Bauphase platziert man Grundsteine und Geschütztürme.
Wenn Grundsteine und Türme stehen beginnt die Kampfphase. Hier gilt es angreifende Truppen mit der zusätzlichen Hilfe von Türmen zu besiegen, noch bevor diese das Ziel, den sogenannten Kern, erreichen. Wird der Kern zerstört, ist das Level verloren.

Jedes Level hat 8 Wellen von Gegnern, von denen die letzte Welle, die Bosswelle, am Schwierigsten ist. Zwischen jeder Welle bekommt man neue Grundsteine und neues Geld, um Türme zu kaufen oder zu verbessern. Nach einer abgeschlossenen Runde erhält man Erfahrungspunkte. Diese wiederum schalten im Laufe der Zeit neue Level, Waffe, Türme und Fähigkeiten frei.

In der Kampfphase bewegt man sich in der First-Person-Perspektive durch das zuvor errichtete Gelände.
Sanctum 2 kann man allein oder mit insgesamt vier Spielern zusammenspielen. Die ersten Missionen dienen der langsamen Heranführung an das Spiel. Anfänglich steht nur eine sehr kleine Auswahl an Türmen, Fähigkeiten und Waffen zur Verfügung. Auch die Anzahl der Gegner ist zu Beginn niedrig. Später wird man mit einer größeren Auswahl an Spielinhalten und Gegnern konfrontiert.
Platzhalter
Dieses Spiel wurde getestet von:

Bildnachweis

[1]Coffee Stain Studios[2]Coffee Stain Studios[3]Coffee Stain Studios

Siehe auch

Spielebeurteilung

Sanctum

Sactum vereint Spielelemente zweier von Grund auf verschiedener Genre. Unsere Spieletester haben sich das Independent Game ganz genau angeschaut. Ihr Fazit: Die Grundidee überzeugt, doch wird das ganze Potential dahinter nicht vollständig ausgeschöpft.

3 Kommentare

David, 15, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Das Spiel macht Spaß aufgrund immer neu gestalltbarer Herausforderungen.
Je nach Mitspielern kann ein völlig anderes Spiel erlebt werden. Es ist ratsam die Klassenwahl gut auszubalancieren, da die Level ohne Absprachen und Vorplanung sehr schwer werden können. Desweiteren kann man durch gute Kommunikation nicht nur höhere Level erreichen, sondern es fördert auch den Spielspaß wenn man als Team zusammenarbeitet.Dazu ist es ratsam einen sogenannten Maze (Labyrinth) zu bauen. Dies ist ein Pfad durch den später die Gegner laufen müssen. Je ausgedehnter man diesen gestaltet, desto länger hat man Zeit die Gegner aufzuhalten. Nachdem man aus Grundsteinen angefangen hat sein Maze zu bauen muss man sich nun überlegen wo es sinnvoll wäre die Türme hinzustellen. Als Beispiel: Es ist ist natürlich schlau einen verlangsamenden Turm an eine Stelle zu bauen an der viele Monster vorbeikommen. Noch schlauer ist es dann diese „Engstelle“ im Maze zu nutzen um zum Beispiel Flächenschaden einzusetzen.
Das Spiel macht am meisten Spaß, wenn man es gemeinsam mit Freunden spielt.

03.09.2013 um 14:20
Mario, 15, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Sanctum 2 ist ein Rollen-Tower-Defense-Strategie-Spiel. Wie bei allen Tower-Defense-Spielen geht es darum, dass der Gegner nicht den „Kern“ erreicht. Doch bei Sanctum 2 hat man selber auch etwas zu sagen, ohne das der Spieler nur Verteidigungstürme baut.
Nun kommt man in das Spiel und wird völlig überrascht. Das Spiel findet nämlich in der Egoperspektive anstatt in der Vogelperspektive wie wir es von anderen „Tower-Defense-Spielen“ gewöhnt sind. Doch wenn man nun denkt, dass Sanctum 2 nun kein Tower-Defense-Spiel ist, hat man sich sehr getauscht. Nach den ersten 2 Wellen bemerkt der Spieler das es nun ohne strategischem Denken nicht mehr voran geht.

Zusammenfassend gefällt mir Sanctum 2 wegen der großen Abwechslung, den verschiedenen Klassen und natürlich dem lustigen Multiplayer, in dem man bis zu viert miteinander spielen kann.

03.09.2013 um 14:20
Patrick, 12, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Ich find an dem Spiel gut, dass man mit Freunden bzw. generell mit anderen Spielern zusammen spielen kann, weil es zusammen einfach mehr Spaß macht und man auch eine Strategie braucht. Wenn man z.B. nicht überlegt wo man die Mauern oder Geschütze platzieren soll, dann wird man selten eine Runde überleben. Wirklich schlecht finde ich gar nichts an dem Spiel – ganz im Gegenteil es macht sehr viel Spaß.

03.09.2013 um 14:21


Schreib einen Kommentar

* Pflichtangaben