Spielebeurteilung

Kinect Star Wars

22.01.2013
In Kinect Star Wars schwingt man Laserschwert und Tanzbein zugleich - und das dank Kinect Bewegungssteuerung ganz ohne Controller. Das Fazit unserer Spieletester: Man muss kein Star Wars Fan sein, um Spaß an diesem Spiel zu haben! Dafür sorgen nicht zuletzt die abwechslungsreichen Spielmodi.

In Star Wars Kinect begegnen einem viele bekannte Gesichter aus dem Star Wars Universum, wie das beliebte Roboter-Duo R2D2 und C3P0, Yoda, Mace Windu oder Obi Wan Kenobi, aber auch aus den Filmen bekannte Schauplätze und Raumschiffe. Das Besondere an Kinect Star Wars ist (wie der Name des Spiels schon sagt) die Kinect-Funktion, die den normalen Controller überflüssig macht. Statt Tasten zu drücken, bedient man das komplette Spiel mit Körpergesten. Auch seinen Charakter auf dem Bildschirm steuert man allein mit Körperbewegungen. Das heißt, man schwingt sozusagen selber das Laserschwert, wenn man gegen Sith Lords kämpft. Auf die Art und Weise soll sich der eigene Jedi interaktiver steuern lassen als in anderen Spielen zuvor.

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Am Anfang kann man sich einen Spieler aus acht unterschiedlichen Charakteren aussuchen. Den Storymodus beginnt man dann entweder alleine oder wahlweise mit einem weiteren Mitspieler zusammen als Padawan in einem Trainingsprogramm, bei dem man die Grundfertigkeiten eines Jedis durch verschiedene Körperbewegungen vor der Kinect-Kamera erlernt. Durch vielfältige Gesten versucht man nun Gegenstände mit Hilfe der "Macht" zu bewegen, gefährlichen Fallen auszuweichen, verschiedene Fahrzeuge wie den Podracer oder Speedbike zu lenken oder ganz einfach in einem Gefecht gegen Droiden und Sith zu bestehen.

Neben dem Storymodus gibt es vier weitere Spielmodi: einen Modus mit dem aus den Filmen bekannten Podrennen, einen Tanzmodus, bei dem man sich zu Musik richtig bewegen muss um Punkte zu sammeln, eine Rancorzerstörungsorgie, in der man als Bestie ganze Städte zerstören kann und einen Duellmodus, in dem man entweder einen Freund oder den Computer herausfordern kann.

Anmerkung der spielbar-Redaktion: Um Kinect Star Wars spielen zu können, wird die Kinect Bewegungssteuerung für die Xbox 360 benötigt. Außerdem wird empfohlen, genügend Raum für die Bewegungen bereitzustellen.
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2 Kommentare

Sinan, 12 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Star Wars Kinect reiht sich mit seiner etwas in den Hintergrund tretenden Story aber mit abwechslungsreichen Spielmodi gut in das Star Wars Universum ein. Das Spiel macht mir sehr Spaß, weil es sich sehr leicht spielen lässt und man es intuitiv bedienen kann. Man muss aber etwas üben um die Steuerung richtig zu beherrschen, um zu wissen wie es funktioniert. Es macht bestimmt auch denen Spaß die keine Star Wars Fans sind. Ich bin kein Star Wars Fan aber mit einem Freund zusammen kann man sich damit lange beschäftigen. Ich war erstaunt wie leicht es funktioniert. Besonders schön sind die vielen Spezialeffekte. Manchmal kommt man sich komisch vor, weil man mit Händen und Füßen rumfuchtelt und es so aussieht als würde man mit einer unsichtbaren Gestalt kämpfen, aber es macht sehr viel Spaß und macht schon fast süchtig.

21.01.2013 um 16:38
Silas, 20 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Die körperbetonte Spielidee ist ein Hauptmerkmal des Titels. Die Bewegungen der Spielfigur kommen relativ flüssig rüber, bleiben aber gewöhnungsbedürftig. Oft zielt man un-genau auf etwas, trifft aber genau ins Schwarze. Somit wird der für Fehler anfällige Bewegunsgsteuerung geholfen, indem gewisse Zielhilfen aktiv sind, was das Spiel aber auch einsteigerfreundlicher macht, da man nicht zu oft an Missionsaufgaben scheitert.

Neben der kurzen Kampagne (4-6 Stunden) die eine recht schmale Story des Spiels bietet, kann man im Spiel Features erleben, die man sonst aus Videospielen vielleicht nicht gewohnt ist. Vaders Tanz-Choreographie, die Podrennen und die Rancorzerstörugsorgie sind es jedenfalls wert, das Spiel öfter zu spielen. Die zudem schön gestaltete Landschaft und der gewohnte Star Wars-Soundtrack tragen trotz etwas schwächelnder Grafik ebenfalls zur gelungenen Spielatmosphäre bei.

21.01.2013 um 16:38


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