Spielebeurteilung

Raving Rabbids - Alive and Kicking

21.02.2013
Mit Raving Rabbids – Alive and Kicking machen die aus der Rayman-Reihe bekannten Hasen die heimischen Wohnzimmer erneut unsicher. Im Gepäck haben sie eine gewohnt verrückte Minispielsammlung. Das Fazit unserer Spieletester: Alive and Kicking bietet Partyspaß für jung und alt. Je mehr mitspielen, umso besser.

Rabbids – Alive & Kicking ist ein Ableger der erfolgreichen Jump ’n’ Run Reihe Rayman, besteht aber aus Mini- und Partyspielen, die eher wenig mit einer zusammenhängenden Story zu tun haben. Im Mittelpunkt stehen die Rabbids, kleine verrückte Hasen, die versuchen die Welt zu erobern. Die Aufgabe der Spielenden besteht darin, sie aufzuhalten, indem sie sich den zahlreichen Aufgaben der Rabbids stellen.

Gespielt werden kann allein oder mit Freunden in drei verschiedenen Party-Spielmodi: „Strafe muss sein“, der „Pot“ und „Mörensaft“. Innerhalb dieser Modi werden den Spielenden unterschiedliche Aufgaben in Form von Minispielen gestellt. In einem Spiel beispielsweise bahnen sich die Rabbids einen Weg durch den eigenen Zimmerboden und wollen dieses von unten erobern. Um das zu verhindern muss man sie, ähnlich dem Spielprinzip von „Hau-den-Lukas“, wieder in den Boden stampfen. In einem anderen Spiel muss man dem Kegel eines Suchscheinwerfers ausweichen, den die Rabbids aussenden um Menschen zu finden.

Screenshots

Bis zu 16 Spielende können im Partymodus gegeneinander spielen, allerdings immer nur höchstens vier Personen gleichzeitig. Ein Zufallsgenerator entscheidet jeweils, mit welchen Mitspielern eine Aufgabe gelöst werden muss. Bei allen Spielen werden bis zu drei Fotos der Mitspieler geschossen, die man sich nach dem Spiel ansieht und die in der Galerie gespeichert werden.

Am Ende aller Minispiele bekommt man, je nachdem wie erfolgreich man war, „Klorollendollar“. Im Shop kann man damit dann Accessoires für seinen Rabbid, wie Brillen, Hüte oder Helme kaufen und ihm anziehen. Aber auch ‚Foltergeräte‘ wie Kühe, Besen, Rechen oder Dynamit können erworben werden und auf den Rabbid geworfen, in den Weg gelegt oder auf ihn drauf fallen gelassen werden. Die Dollar kann man sich nur erspielen und nicht über einen externen Shop erwerben, es fallen also keine Extrakosten an.

Die Steuerung ist intuitiv, da man das Spiel mit den eigenen Körperbewegungen steuert, die über die Videofunktion der Kinect in das Spiel übertragen werden. Die geforderten Bewegungen sind dabei vielseitig: Wackeln mit dem Hintern, auf der Stelle rennen, auf den Boden schmeißen, Tauch- und Pumpbewegungen machen, springen, stampfen, wischen, lecken oder einfach still stehen. Alle Bewegungen werden mit „Swusch“, „Poing“, „Kabuumm“ oder „Dong“ Geräuschen unterlegt.
Besonders ist, dass man die Spiele auch mit der eigenen Stimme steuern kann. Im Spiel „Waschanlage“ beispielsweise muss man den Rabbid, der durch einen Eimer auf dem Kopf blind ist, durch eine Waschanlage mit lauter Hindernissen lotsen. Und das allein mit der Stimme.

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Dieses Spiel wurde getestet von:

5 Kommentare

Stephanie, 27, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Ich bin schon viele Jahre Rayman Fan und habe die Rabbids bei ihm kennen und lieben gelernt. Ich habe Raving Rabbids schon auf der Wii gespielt, fand damals aber, dass die Controller schnell weg fliegen können. Das ist bei der Kinect komplett anders! Ich fand es super, der Controller zu sein. Ich hatte noch 3 Tage später Muskelkater vom Lachen und den doch ungewohnten Bewegungen. Die Spiele haben einen riesen Spaßfaktor.

Wir haben die Entfernung zur Kinect und uns unterschätzt, so dass wir noch umbauen mussten, weil bei einem der Spiele, ähnlich wie „Hau-den-Lukas“, die Rabbids wieder in den Boden gestampft werden mussten und die teilweise in der Couch verschwunden sind und wir sie nicht erreichen konnten.

Wir haben an diesem einem Abend insgesamt 4 Stunden zu 5 gespielt und waren komplett durchgeschwitzt. Ein tolles Spiel, ich würde es immer wieder spielen und jedem empfehlen der einen Spieleabend machen möchte. Und nein, ich bin mit meinen 27 Jahren nicht zu alt dafür :)

21.09.2012 um 12:53
Jendrick, 16, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Ich dachte erst: „Naja, durchgeknallte Hasen. Was soll daran so toll sein?“ Aber dann haben ich und mein Kumpel das Spiel bei seinem kleinen Bruder gesehen und es einfach mal probiert. Wir waren dann zu dritt, der kleine Bruder ist 7 und mein Kumpel 15. Wir haben super viel gelacht und die Hasen durch die Stadt gejagt.

Weniger Spaß hat mir die Sache mit dem eigenen Rabbid gemacht. Es war zwar am Anfang lustig sich ein bisschen an ihm zu rächen, weil er unsere Welt erobern will, aber er macht immer das gleiche. Das wurde mit der Zeit langweilig. Was ich auch nicht so gut fand war, dass wenn man gegeneinander spielt und die gleiche Punktzahl erreicht, ein „Glücksrad“ darüber entscheidet, wer gewonnen hat.

Alleine wird’s schnell langweilig weil man viele Spiele nur zu zweit spielen kann. Zusammen macht das Spiel aber viel Spaß. Wir spielen es demnächst auf jeden Fall wieder.

21.09.2012 um 12:53
Marvin, 11 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Ich finde das Spiel gut weil es sehr viel Spaß macht, und man viele neue Spiele entdecken kann. Vor allem macht es Spaß dieses Spiel zusammen zu spielen. Ich finde es gut dass es eine sehr gute Grafik hat und man sich selber sehen kann. Ich finde einige stellen/Spiele nicht so gut weil sie nicht gut erklärt werden. Manchmal ging auch die Kinect Steuerung nicht. Ich empfehle dieses Spiel weiter weil man sich sportlich auch sehr betätigt. Es ist auch ein sehr gutes Partyspiel da man es mit bis zu vier Leuten spielen kann. Ich würde dem Spiel 4 von 5 Sternen geben.

02.10.2012 um 14:21
Erik, 11 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Ich finde das Spiel macht sehr viel Spaß, weil man es miteinander, gegeneinander und alleine spielen kann. Es gibt einige gute Spiele wie z.B.: Ein Spiel wo man sich vor dem Scheinwerfer verstecken muss und nicht entdeckt werden darf. Wird man erwischt bekommt man punkte Abzug. Aber das Eigentliche Chaos machen die Hasen. Wie in vielen Rayman Spielen versuchen die verrückten Hasen die Welt zu übernehmen. Und da kommt man selber ins Spiel: Man versucht als Mensch(!) die Hasen zu stoppen und nicht als Rayman, wie in den meisten anderen Spielen der Serie. Aber Rayman hat auch anderes zu tun als immer gegen die Hasen zu kämpfen. Ich würde dem Spiel 4 von 5 Sternen geben weil es Spaß macht und ein tolles Familien und Partyspiel.

02.10.2012 um 14:21
infocafe – Spielbesprechung Rayman: Raving Rabbids – schreibt:

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12.10.2012 um 20:56


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