Spielebeurteilung

Dance Central 2

22.05.2012
Dance Central 2 bietet das, was man von einem Tanzspiel erwartet. Doch kann die Mischung aus Pop-Songs, farbenfroher Aufmachung und stimmiger Atmosphäre letztendlich überzeugen? Unsere Spieletester haben das Spiel kritisch unter die Lupe genommen.


Dance Central 2 ist der Nachfolger des erfolgreichen Kinect Titels Dance Central, der 2010 mit seiner innovativen und punktgenauen Bewegungserkennung seinen Konkurrenten weit voraus war. In der zweiten Generation geht es mit noch besserer Kinectsteuerung, neuen frischen Songs und dem verbesserten Zweispieler-Modus in die zweite Runde.

Beim Spielprinzip ist alles beim alten geblieben. Zu einer Auswahl von 40 Pop-Songs und Discohits, darunter z.B. „Lady Gaga – Bad Romance“, „Mary J. Blige – Real Love“ oder der Klassiker „Haddaway – What Is Love“, kann man in verschiedenen Spielmodi gemütlich das Tanzbein schwingen. Im Story-Modus ist das Ziel, in Dance-Crews aufgenommen zu werden. Mit steigendem Schwierigkeitsgrad steigen auch die Anforderungen der jeweiligen Crew und die damit zusammenhängenden Choreografien. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Crews, die man nach und nach freischaltet.

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Alleine kann man auch im „Performance“-Modus antreten, jedoch macht dieser zu zweit gleichzeitig wesentlich mehr Spaß, da man gemeinsam auf Highscorejagd gehen kann. Wer lieber zu einem ausgereiften Dancebattle antritt, kann das im „Tanz-Battle“-Modus tun. Gewinner ist dabei der- oder diejenige, der/die die saubersten Moves und besten Kombos hinlegt. Egal welchen Spielmodus man wählt, das Spiel läuft im Prinzip auf ähnliche Art und Weise ab. Zunächst legt man sich auf einen der Songs fest und wählt dann seinen Avatar aus einer der zur Verfügung stehenden Crews aus. Dann wählt man aus einem von drei Schwierigkeitsgraden und legt nach einem kurzen Ladescreen los die Bewegungen der virtuellen Figuren, wie bei einem Spiegel, zu imitieren. Wie toll die von der Kamera erfassten Bewegungen gelingen, wird dem Spieler farblich oder durch Schriftzüge, wie z.B. „Toll!“ „Perfekt!“, erkenntlich gemacht. Wer sogar einen der komplizierten Kombo-Moves schafft wird mit einem farbenfrohen Effektfeuerwerk belohnt. Diejenigen, die sich als Tanzanfänger bezeichnen oder partout die Choreografie nicht schaffen, können gezielte Bewegungen in der „Tanzschule“ lernen und üben. Zusätzlich zu den Tanz- und Übungsmodi gibt es noch den Fitnessmodus, der sich weniger auf die korrekte Ausübung der Moves, als auf Bewegung allgemein konzentriert. Wer möchte kann sogar seine bisher verbrannten Kalorien messen lassen.

Grafisch präsentiert sich das Spiel solide und in bunter, poppiger Aufmachung. Sowohl die Tänzer als auch die Hintergründe in denen getanzt wird sind atmosphärisch passend gestaltet und bieten einiges an Abwechslung. So tanzt man einmal in einer U-Bahnstation, am Strand oder auf dem Jahrmarkt. Die Bewegungen der virtuellen Tänzer sind flüssig und mit einer großen Menge an verschiedenen, per Motion-Capturing Verfahren aufgenommenen, Moves ausgestattet.

Da das Spiel ausschließlich für die Xbox 360 mit Kinect entwickelt wurde, können die Menüpunkte per Handsteuerung oder auch per Sprachsteuerung angewählt werden. Unter ebendiesen Menüpunkten findet man auch die Downloadoption für neue Songs, diese können durch den Kauf und Eintausch von Microsoft Points erworben werden.

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6 Kommentare

Maren, 9 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Ich finde das Spiel ganz okay, die Grafik ist etwas kitschig und manchmal etwas zu dunkel dafür ist die Musik echt gut. Manchmal bekommt man fiese Kommentare zu hören „Du bist ein Kartoffelchip“, das stört etwas. Die Steuerung hat richtig gut funktioniert, aber nur wenn man sich richtig vor die Kamera gestellt hat. Leider gibt es keinen Storymodus im Singleplayer. Den Multiplayer fand ich sehr wichtig, der macht viel aus.

02.05.2012 um 11:13
Manou, 9 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Die Grafik von dem Spiel war echt toll, es gab sehr gute Animationen auch der Sound war immer gut. Leider gibt’s keine Geschichte die man spielen kann. Schwierig war das Spiel auch nicht, man braucht nur ein bisschen Übung. Mehrspielermodus braucht das Spiel eher nicht, das Tanzen alleine macht auch viel Spaß. Nicht so toll war die Steuerung, die hat manchmal im Menü gehakt und nicht funktioniert.

02.05.2012 um 11:14
Leonie, 10 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Das Spiel ist eigentlich ziemlich gut, nur die Steuerung ging manchmal nicht und war auch oft nicht so einfach zu bedienen. Sound, Musik und Grafik waren in Ordnung, die Animationen der Tänzer haben mir sehr gut gefallen. Das Beste an dem Spiel war, das man Tanzen lernen kann, auch wenn es anfangs etwas schwierig ist lernt man recht schnell.

02.05.2012 um 11:15
Mikael, 10 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Das Spiel war schwierig und man braucht schon ein bisschen Erfahrung. Am meisten Spaß macht es mit einem Freund zu tanzen. Die Musik und der Sound sind eindeutig das Beste an dem Spiel. Die Grafik ist auch gut aber kaufen würde ich das Spiel nicht für den vollen Preis.

02.05.2012 um 11:16
Louis, 10 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Mir hat in dem Spiel eine Einleitung gefehlt, vor allem die Bewegungen waren anfangs schwer zu erlernen. Die Steuerung hat auch manchmal gehangen, es hat aber trotzdem viel Spaß gemacht. Man braucht schon ein bisschen Erfahrung. Der Mehrspielermodus macht Spaß weil man mit einem Freund zusammen oder gegeneinander spielen kann. Ich würde das Spiel erst ab 10 Jahren freigeben, weil es etwas schwierig ist.

02.05.2012 um 11:16
Leonie, 9 Jahre, Infocafe Neu-Isenburg schreibt:

Ich fand das Spiel überhaupt nicht gut, die Kommentatoren haben gesagt, dass ich eine Kartoffel bin. Außerdem hat die Steuerung im Menü nicht funktioniert wenn man zu Zweit vor der Kamera steht. Die Musik ist das einzig gute an dem Spiel gewesen. Die Grafik hat mir auch nicht gefallen. Wenn man nicht gut im Tanzen ist macht das Spiel keinen Spaß. Es ist viel zu schwierig, deswegen würde ich es keinem empfehlen.

02.05.2012 um 11:17


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