BIT.TRIP RUNNER

17.04.2012
In BIT.TRIP RUNNER rennen und springen die Spielenden durch diverse Level in retro-Grafik zum Rhythmus nostalgischer 8Bit-Musik. Dank einfacher Steuerung und eindringlichem Spielprinzip hatten aber auch unsere jungen Spieletester Spaß an BIT.TRIP RUNNER.


 


Das Spiel BIT.TRIP RUNNER stammt aus der BIT.TRIP Reihe, sechs Spiele, die sich durch ihr „Retro“ Flair auszeichnen. Die Spiele der BIT.TRIP Reihe errreichen diesen „Flair“ durch den gezielten Einsatz von Chiptunes (8-Bit Musik), grelle großflächig eingesetzte Farben, und vor allem durch die Adaption klassischer oder erfolgreicher Spielmechaniken der 80er Jahre.

In BIT.TRIP RUNNER ist man ein Wesen, das wie ein Alien aussieht; schwarz, eckig und mit einem weißen Augenschlitz. Als Spielende/r hat man die Aufgabe, das Alien sicher durch die einzelnen Level und den Endgegner zu bringen. Das "Alien" rennt die ganze Zeit von selbst nach rechts. Das kontinuierliche Rennen der Figur nach rechts kann der Spieler, bis die Möglichkeit schneller zu laufen, nicht beeinflussen. Man tippt auf die Leertaste, um zu springen oder drückt die Pfeiltaste, die nach unten zeigt, um sich zu ducken und dabei zu rutschen. Das Ganze muss man immer im richtigen Moment und im richtigen Takt machen, denn das Spiel gibt das Tempo und den Rhythmus gnadenlos vor. Wer einen Fehler macht und ein Hindernis berührt muss das Level von vorne beginnen.

Screenshots

Wenn man es während des ganzen Rennens noch schafft Gold einzusammeln bekommt man mehr Punkte und den Zugang zu einem Bonuslevel um noch mehr Punkte freizuschalten. Ein weiterer Weg an mehr Punkte zu kommen ist es Rote Kreuze einzusammeln. Wer alle Kreuze einsammelt und im höchsten Tempo die Map hinter sich gebracht hat bekommt seine Endpunktzahl multipliziert. Aber je schneller man ist, umso schwerer wird das Spiel auch.

Die Grafik in BIT.TRIP RUNNER ist 2D. Es gibt auch 3D Elemente die jedoch sehr sparsam und dezent eingesetzt werden. Im Hintergrund sieht man Landschaften, die von Wiesen und Bauernhöfen über eine Vorstadt zu einer Großstadt führen.

Die Musik im Hintergrund ist genauso „retro“ wie die Grafik des Spiels. Uns fiel auf, dass die Musik sich ändert je schneller das Spiel wird und wenn man springt oder etwas aufsammelt klingt es als würde es zur Musik gehören.

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2 Kommentare

Gast schreibt:

Das Spiel macht viel Spaß. Anfangs machte mir es erst mal nicht so viel Spaß, weil man erst den Sinn vom Spiel herausfinden musste. Danach, nachdem man oft gegen etwas lief, starb man, und man musste neu anfangen. Erst störte mich das ein bisschen, aber dann nicht mehr, weil ich dann nicht mehr so oft starb. Die Steuerung ist mir überhaupt nicht schwer gefallen. Sie war simpel und einfach.
Die Grafik war 2D und eher altmodisch. Das fand ich weder schlimm noch gut. Der Hintergrund im Spiel spielt im Weltraum. Die Idee, dass es im Weltraum spielt gefällt mir trotzdem, weil es eigentlich einem nicht so einfach fällt sich einen geeigneten Hintergrund für ein Spiel auszusuchen.
Dann gibt es noch eine komische Musik, die während des Spiels immer lauter oder leiser wird. Das soll gegen Gefahren schützen, dass heißt, wenn Gefahr lauert, dass die Musik oder Melodie lauter wird. Das finde ich total toll, weil man dann konzentrierter ist. Das finde ich dann auch viel besser.
Die Levels im Spiel werden immer schwerer. Irgendwann wurde es dann auch zu schwer für mich, dass ich dann nicht mehr weiter kam. Ich finde zumindest dass es dazu gehört, dass ein Spiel immer schwerer wird. Von daher finde ich, dass die Levels gut gemacht worden sind. Der kleine Mensch, der im Spiel rumrennt, wird immer schneller, wenn man so Kreuze einsammelt. Wenn man wirklich viele einsammelt, dann bekommt der kleine Mensch einen langen Regenbogen hinter sich (der total schön aussieht) und er wird immer schneller, bis er sehr schnell wird, aber dann stirbt man ganz schnell, weil man wegen der hohen Geschwindigkeit schnell die Kontrolle über den kleinen Typ verliert. Dann muss man immer wieder von vorne anfangen. Das finde ich etwas tragisch, weil man ja soweit gekommen ist und dann muss man wieder von vorne anfangen.
Das Spiel spricht denke ich vor allem Musikinterressierte und junge Erwachsene an. An solche würde ich das Spiel auch weiterempfehlen.

22.03.2012 um 11:08
Gast schreibt:

Vieles an BIT.TRIP RUNNER erweckt Erinnerungen an alte Klassiker der Spielekultur. Man lenkt einen Charakter durch eine Welt im Retro-Look, während man rhythmisch von 8-Bit Musik berieselt wird. Dabei sind die Bewegungsmöglichkeiten äußerst gering gehalten, denn die Figur läuft automatisch und unaufhaltsam die linearen Level entlang, in denen man nur durch ducken, springen und Tritte Hindernisse bewältigen kann. Klingt an sich ziemlich leicht, oder? Genau das ist es aber nicht! Ganz im Gegenteil, BIT.TRIP RUNNER ist gerade durch seine Schwierigkeit ein sehr altmodisches Spiel, denn für jeden kleinsten Fehler wird der Spieler sofort bestraft.Berührt der „Runner“ ein Hindernis des Levels , wird er auf direktem Wege zurück zum Start katapultiert, und das passiert im Laufe des Spiels immer häufiger. Dies senkt aber keinesfalls die Laune des Spielers, ganz im Gegenteil! Durch das ständige Scheitern bei Kleinigkeiten, vergrößert sich eher der Reiz bestimmte Widrigkeiten endlich zu meistern. Problematisch erscheint BIT.TRIP RUNNER nur durch die teils hektisch wirkenden Hintergrundanimationen und die pausenlose Bewegung der Spielfigur, die beim ersten Spielen, aber auch bei längeren Spielzeiten die Augen durchaus belasten können. Abgesehen davon kann es jedoch langfristig sehr unterhaltsam sein!

22.03.2012 um 11:09


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