Spielebeurteilung

Kirby und das magische Garn

19.05.2011
Lange Zeit war es um den rosafarbenen Computerspielheld ruhig geworden. Nun kommt Kirby in neuem Gewand auf die Wii -Konsole. Die Woll-Umgebung und die neuen Fähigkeiten des Helden sind ungewohnt, sorgen aber für viel Spielspaß – vor allem bei jungen Spielenden.


Gleich zu Beginn von „Kirby und das magische Garn“ wird der Protagonist Kirby von dem Zauberer Grimmgarn in eine magische Welt verbannt, die komplett aus Stoff und Garn besteht. Auch Kirby ist hier einfach nur ein rosa Wollknäuel. Gerade angekommen lernt er Prinz Plüsch kennen. Der erzählt, dass sein Königreich von Grimmgarn in mehrere Stoffteile zerrissen wurde. Nur mithilfe des magischen Garns können die Teile wieder zusammengefügt werden. Die Spielenden schlüpfen in die Rolle des rosa Helden und begeben sich auf die Suche nach dem magischen Garn.

Die Spielenden bewegen sich klassisch für ein 2D-Jump ‘n’ Run von links nach rechts durch einzelne Level . Sie springen auf Plattformen, weichen Gefahren aus und sammeln Punkte in Form von Edelsteinen ein. Mit diesen Punkten lassen sich kleine Minispiele freischalten und Gegenstände erwerben. In jedem Level sind außerdem drei besondere Schätze versteckt, die gefunden werden wollen.

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Die Level sind in thematisch unterschiedliche Welten zusammengefasst. Zum Abschluss einer jeden Welt wartet ein Endgegner, den es mit List und ein wenig Geschick zu besiegen gilt. „Kirby und das magische Garn“ grenzt sich optisch stark von vorangegangenen Titeln ab. Und auch die besondern Fähigkeiten, die Kirby im Spiel besitzt sind neu. So kann er seine Gestalt beispielsweise in ein Auto verändern, bei Berührung mit Wasser wird aus ihm ein U-Boot. Daneben besitzt der Protagonist einen Garnhaken, den er als eine Art Greifarm nutzen kann. Gegner und andere Hindernisse lassen sich damit in ihre wolligen Einzelteile zerlegen.

„Kirby und das magische Garn“ kann wahlweise allein oder zu zweit gespielt werden. Im Koop-Modus übernehmen die Mitspielenden die Rolle von Prinz Plüsch und unterstützen Kirby tatkräftig.

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3 Kommentare

Anne Sauer (Redaktion spielbar.de) schreibt:

Gewohnt farbenfroh kommt auch der neueste Titel um Kirby daher. Die Level sind sehr abwechslungsreich gestaltet, immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Die Spielenden können an Reißverschlüssen ziehen, Knöpfe öffnen, oder gar durch ein Loch hinter den Stoff klettern und eröffnen sich auf die Art und Weise ganz neue Wege. Den Spielenden wird so das Gefühl vermittelt, die virtuelle Spielwelt verändern zu können. Sie wirkt interaktiv, spannend und macht neugierig auf kommende Level und Herausforderungen.

Kirby und das magische Garn richtet sich ganz klar an eine sehr junge Zielgruppe. Das Spiel ist völlig gewaltfrei und kindgerecht aufbereitet. Alle Texte werden gesprochen und sind gleichzeitig als Text auf dem Bildschirm zu sehen. Auch Leben verlieren kann man nicht. Fallen die Spielenden in ein Loch oder werden sie von einem Gegner berührt, verlieren sie lediglich einen Teil der bereits eingesammelten Diamanten.

Wer jetzt denkt, dass das Spiel damit keinerlei Anspruch und Herausforderung bietet, der hat sich getäuscht. Denn Ziel des Spieles ist keinesfalls, einfach nur die Level zu durchlaufen. Vielmehr geht es darum, versteckte Orte und Gegenstände aufzuspüren und zu entdecken. Zudem können Spielende neue Minispiele nur freischalten, wenn sie möglichst viele Edelsteine einsammeln. Das wiederum heißt, man darf nicht von Gegnern berührt oder getroffen werden. Und das ist gar nicht so einfach.
Von den Spielenden wird Geschicklichkeit gefordert, manchmal auch richtiges Timing, und bei den Endgegnern auch ein bisschen Kreativität, um hinter die Schwäche des übermächtig wirkenden Gegners zu kommen.

Hervorzuheben ist auch der gelungene Kooperationsmodus, in dem zwei Spielende im Team zusammen spielen. Kommt man hier beispielsweise an einer Stelle nicht weiter, können der oder die andere Spielende aushelfen. Kirby und das magische Garn eignet sich damit ideal als Familienspiel. Bereits Kinder ab sechs Jahren haben Spaß an dem Spiel. Erfahrene Gamer fühlen sich dagegen möglicherweise unterfordert, denn schwere Rätsel oder komplexe Nebenmissionen sucht man hier vergebens.

19.05.2011 um 17:18
Arndt schreibt:

Ahoi, ich bin mal so frei und poste was auf der Seite. Sieht schnieke aus! Ich nutze auch Wordpress seit kurzem einige Dinge verstehe ich aber noch nicht so ganz. Dein Blog ist mir da immer eine grosse Anregung. Danke!

24.05.2011 um 18:34
Denis schreibt:

Hey Ich vermisse den Facebook Gefaellt mir Button? ;)

24.05.2011 um 20:53


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