Spielebeurteilung

You don't know Jack 2

15.03.2011
In einer Rateshow treten bis zu drei Teilnehmende gegeneinander an. Der schlagfertige Showmaster Jack stellt die Fragen, die Spielenden nutzen je einen „Buzzer“ um zu antworten. Eine unterhaltsame Quizshow für Jung und Alt mit hohem Kultfaktor.


Keine Angst, bei "You don't know Jack" handelt es sich nicht um ein Englisch-Lernprogramm. Der Titel steht für ein verrücktes Quiz-Spiel auf dem PC, welches lange vor „Wer wird Millionär?" begeisterte. Das Spiel mit dem durchgeknallten Moderator läuft original wie eine Show ab. Die maximal drei Spielenden entscheiden zwischen einer 7- oder einer 21-Fragen-Variante. Der virtuelle Showmaster Jack stellt die Fragen. Drückt ein Kandidat auf seinen „Buzzer", muss er die Frage beantworten.

Für richtige Antworten wandert je nach Schwierigkeitsgrad ein bestimmter Geldbetrag aufs Konto. Falsche verringern das Angesparte entsprechend. Unsichere Rater unterstützt zweimal ein Nagel als Joker. Dieser „nagelt" einen anderen Mitspielenden fest, diese Frage zu beantworten. Wenn es sich dabei um eine Frage handelt, die auch er nicht beantwortet, eilt das gegnerische Konto der Null entgegen. Wenn die „genagelte" Gegenseite die Antwort weiß, verringert sich das eigene Konto. Am Ende einer Partie folgt die „Jack Attack". Das Erkennen eines logischen Zusammenhangs zwischen zwei Wörtern verhilft zu einem Plus von 2000 Punkten. Es kommt hier auf Reaktionsschnelligkeit an.

Das recht konventionelle Spielprinzip erhält durch seinen Inhalt einen unterhaltsamen Charakter. Die Würze machen nämlich die verschiedenen Kategorien sowie die darin gestellten Fragen aus. Überraschenderweise ergeben selbst die völlig an den Haaren herbei gezogen scheinenden Fragen nach ihrer richtigen Beantwortung Sinn.

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Platzhalter
Dieses Spiel wurde getestet von:

2 Kommentare

FH Köln/JA Köln (päd. Urteil) schreibt:

Ein wesentliches Element der Spielwirkung ist die den Game-Shows angelehnte Spielatmosphäre mit einer Mischung aus locker-frecher persönlicher Anmache durch den Moderator und sehr unterschiedlichen und abwechslungsreichen Fragen. Beim Spieler entsteht durch die persönliche Ansprache und die Reaktionen des Moderators auf das eigene spielerische Handeln das Gefühl, Teilnehmer einer solchen Game-Show zu sein. Der andere Teil besteht in subtilen Tabuverletzungen, die so geschickt platziert und formuliert sind, dass sie nicht vulgär und inakzeptabel wirken.
Durch den Witz der Spielatmosphäre ist diese Wettkampf-Situation deutlich entschärft. Im Grunde geht es darum, gemeinsam Spaß zu haben.
Wie bei den Game-Shows kommt es darauf an, sich publikumsgerecht zu präsentieren: Auch von schlüpfrigen Fragen nicht schockiert zu sein, Schlagfertigkeit zu beweisen, sprachlichen Anforderungen zu genügen, einfallsreich und witzig zu sein, um eine Antwort nicht verlegen werden, schneller zu sein als andere, mit der eigenen Antwort Risiken eingehen. Die Erfahrung von Mehrdeutigkeiten in der Sprache kann dazu führen, dass eine Sensibilisierung in der Benutzung bestimmter Begriffe stattfindet.
Die Wirkkraft verstärkt sich noch dadurch, dass dieses Spiel sehr deutliche Verschränkungen zu den Medienerfahrungen der Jugendlichen aufweist.

Das Wichtigste in Kürze:
• Verschränkungen zu den Medienerfahrungen der Jugendlichen
• mögliche Sensibilisierung in der Benutzung bestimmter Begriffe

08.09.2001 um 17:05
Renan Jewgenij & Arsseni, 14 schreibt:

You don't know Jack 2 ist ein Quizspiel. Man kann es alleine, zu zweit und mit ganz vielen (Gruppenspiel) spielen. Der Spieler muss Fragen beantworten, die der Computer stellt. Gewonnen hat, wer am Ende das meiste Geld erspielt hat.
Wir empfehlen das Spiel intelligenten Leuten ab 13 Jahren. Man sollte es eher zu zweit spielen und nicht als Gruppenspiel.

08.09.2001 um 17:05


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