Spielebeurteilung

Firefighter

28.10.2010
Einmal Feuerwehrmann sein! Dieser Kindheitstraum kann in „Firefighter“ ausgelebt werden. Bewaffnet mit einem Wasserschlauch bahnen sich die Spielenden ihren Weg durch das Feuer. Unsere Spieletester haben sich in das hitzige Spiel gestürzt.


In dem Spiel „Firefighter“ schlüpfen die Spielenden in die Rolle eines frischen Absolventen einer Feuerwehr-Akademie. Man erlebt zusammen mit seinem Trupp wie es sich anfühlt, Brände im Keim zu ersticken und explosive Umgebungen abzusichern. Das Spiel findet während einem der heißesten und trockensten Sommer in Los Angeles statt - die besten Bedingungen für Feuer.

Das Spiel ist eine Art Feuerwehrsimulation, in der die Spielenden Menschen und Tiere unter Anderem aus Freizeitparks, Museen, Einkaufszentren, Kinos, Hochhäusern, Industriegebäuden und Hängebrücken retten und bergen müssen.

Man spielt in der Egoperspektive, läuft mit dem Nun-Chuck und dreht seine Kamera mit dem Cursor, den die Wii mithilfe des Infrarotsensors generiert. Den Spielenden stehen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung: ein Feuerlöscher, eine Axt, ein Brecheisen, eine Motorsäge, ein hydraulischer Spreizer und einen Feuerwehrschlauch. Jedes Werkzeug hat Vor- und Nachteile, und nicht immer steht jedes davon zur Auswahl. In dem Fall müssen die Spielenden auf entsprechenden Ersatz ausweichen.

Screenshots

Mit Hilfe der Werkzeuge gilt es, die jeweiligen Missionsziele zu erfüllen. Diese linear aufgebauten Ziele werden am oberen Bildschirmrand angezeigt und man kann nicht weiter, sobald diese nicht erfüllt sind. Die meisten Missionsziele sind mit Navigationspfeilen versehen, die anzeigen, wo man als nächstes hinlaufen soll. Oftmals wird von den Spielenden verlangt, Menschen aus einem Gebäude zu bergen. Manche von ihnen sind nicht mehr in der Lage selbstständig zu laufen und müssen deshalb getragen werden.

Und auch der Weg durch die Gebäude verläuft nie unproblematisch: man muss zum Beispiel Fallen ausweichen, wie herunterfallende, brennende Holzlatten, Gasventile schließen, die Stromversorgung für elektrische Zäune deaktivieren, Fenster zerschlagen um den Rauch abziehen zu lassen, man muss Kisten verschieben oder Brände löschen, die den Laufweg blockieren.
Die Brände breiten sich schnell aus und werden dadurch zu einem unberechenbaren Gegner. Wenn man die Brände nicht unter Kontrolle hält und zu viel Feuerschaden nimmt, wird man bewusstlos und stirbt. Checkpoints verhindern in dem Fall, dass der Verlust an Spielfortschritt allzu groß ist.
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1 Kommentar

Dennis, 12 Jahre, Infoc@fe Neu-Isenburg schreibt:

Ich finde das Spiel toll, weil man da mal als Feuerwehrmann durch die Gegend rennen kann. Im Spiel muss man verschiedene Aufgaben meistern. Anfänglich von einfachen Löschaufgaben bis später zu Personenrettungen in Fabriken oder Kaufhäusern. Ich finde es auch toll, dass man nicht nur Feuerlöschen muss, sondern auch andere Aufgaben hat. z.B. muss man Personen suchen, Rettungswege freiräumen oder Türen und Fenster einschlagen um dadurch zu kommen. Auch dass man mit Maschinen arbeiten kann finde ich super.

Die Grafik ist gut, wenn auch nicht so realistisch wie bei anderen Spielen. ist aber für die Wii sehr gut und detailreich. Der Ton passt zu den Situationen. Nur, dass sich die Anweisungen im Spiel bei der gleichen Aufgabe mehrfach Wiederholen finde ich doof. Aber alles in allem ein sehr schönes Spiel.

28.10.2010 um 19:07


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