Spielebeurteilung

Skate 3

28.05.2015
Der dritte Teil der realitätsnahen Skate-Simulation. Das Urteil unserer jungen Spieletester vom Infocafe Neu-Isenburg: Der Spaßfaktor ist trotz Schwierigkeitsgrad sehr hoch. Ihrer Meinung nach animiert das Spiel auch auch Nicht-Skatende dazu, die Sportart auszuprobieren.

Skate 3 ist der aktuellste Teil von EA’s erfolgreichem Skateboard Franchise. Die Serie gilt heute als die Genrereferenz, die Casual- sowie Vollblut-Gamern eine umfangreiche Skatebordsimulation bietet.

Skate 3 spielt im Gegensatz zu seinen Vorgängern in Port Carverton, einer Stadt, in der Skateboarding hoch im Kurs steht. Im Gegensatz zu San Vanelona aus den ersten beiden Teilen, in denen der Sport als Verbrechen angesehen wurde.

Im 3. Teil der Serie müssen die Spienelden ein Skateboard-Team zu gründen und sich einen Namen in der Szene erarbeiten.


Aufgabe der Spieler ist es im 3. Teil der Serie nun ein Skateboard-Team zu gründen, sich in den verschiedensten Aufgaben und Herausforderungen zu beweisen und sich einen Namen in der Szene zu erarbeiten. Mit jeder erfolgreich bestandenen Prüfung hat das eigene Team mehr Boards verkauft, mehr Ruhm errungen und mehr Möglichkeiten erhalten. Neben neuen Decks, Trucks, Rollen, Shirts, Hosen und sonstiger Kleidung erhält man auch Zugang zu besonderen Orten und kann sich im Skate-Park Editor seinen Traum Park bauen, welchen man dann auch im Internet mit anderen Spielenden teilen kann. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, sich im reinen Online-Multiplayer im Team oder alleine in div. Herausforderungen mit anderen Spielern zu messen. Spielmodi sind dabei Rennen, Wettbewerbe nach Punkten oder auch der neue „1-Up“ Modus, in dem man immer mindestens einen Punkt mehr machen muss als sein Vorgänger, um zu Gewinnen.

Den Spieletestern vom Infocafe Neu-Isenburg macht das Spiel trotz hohem Schwierigkeitsgrad Spaß.


Die Skate-Serie zeichnet sich vor allem durch die, der Realität nachempfundene, Steuerung aus. Durch heiteres Tastendrücken erreicht man wenig bis nichts, vielmehr muss man eine möglichst genaue Vorstellung davon haben, welchen Trick man wo, und wie machen will. Einzig eine Taste zum Pushen, also zum Anschieben des Skateboards mit einem Fuß wird traditionell benutzt. Sobald das Board am Rollen ist steuert man nahezu alles mit den 2 Analogsticks. Mit dem linken verändert man das Gleichgewicht des Skaters und mit dem rechten kontrolliert man quasi seine Füße. Was kompliziert klingt fließt nach einiger Zeit im Spiel natürlicher als man es vom Tastendrücken aus Tony Hawk gewöhnt war.

Ähnliches Spiel

Skate It
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Dieses Spiel wurde getestet von:

Bildnachweis

[1]idgb.com, Skate 3 Press Kit[2]igdb.com, Skate 8 Press Kit

Siehe auch

Spielebeurteilung

Skate it

Skate it für Nintendo DS und Wii verlangt den Spielenden einiges an Geschicklichkeit und Ausdauer ab. Doch nicht nur das: Skate it beschönigt nicht, sondern zeigt auch auf, welche Verletzungen Stürze ohne Helm und Schützer nach sich ziehen. Sehr löblich!

7 Kommentare

Ege, 14 Jahre, Infoc@fe Neu-Isenburg schreibt:

Ich fand Skate3 ziemlich cool, auch wenn es nicht so einfach war, wie ich es erwartet habe. Die Grafik ist ziemlich witzig und sehr bunt, was wie ich finde aber zum Spiel passt.

Wie ich schon sagte fand ich das Spiel relativ schwer, sobald ich aber die ersten Trainingsmissionen machte und gelernt habe wie ich steuern muss, wurde es sehr viel einfacher. Die Steuerung ist nicht sehr selbsterklärend aber sobald man sie versteht, funktioniert sie sehr gut. Das Spiel bleibt aber dennoch teilweise recht schwer, da man sehr komplexe Eingaben machen muss, um ein paar der Aufgaben meistern zu können. Aber da man diese Aufgaben nicht machen muss, zumindest nicht sofort, und stattdessen einfach in der Stadt rumfahren kann, wird man finde ich nicht so schnell frustriert.

Ich fahre selber kein Skateboard aber das Spiel gefällt mir sehr gut, vielleicht werde ich es auch mal so in Wirklichkeit versuchen, dann aber nur mit allen Protektoren da ich schon im Spiel sehr oft stürze.

12.10.2010 um 14:35
Stephan, Infoc@fe Neu-Isenburg schreibt:

Dass das Fahrverhalten der Realität nachempfunden ist wird noch deutlicher, wenn man die Steuerung mit dem rechten Analogstick, dem für die Füße, betrachtet. Wenn man diesen zum Beispiel nach hinten zieht um ihn anschließend nach oben wegzudrücken vollführt mit seinem Skater einen Ollie, den klassischen Sprung. Vergleicht man die Spieleingabe mit der Realität leuchtet das Konzept ein. Um auf einem echten Skateboard einen Ollie zu machen stellt man den vorderen Fuß neben den hinteren (Zieht den Analogstick nach hinten) und geht dabei in die Hocke. Anschließend federt sich der Skater aus der Hocke in die Luft wobei er mit dem hinteren Fuß das Tail (hintere Ende des Skatebords) runter drückt und seinen fordern Fuß auf dem rauen Griptape zur Nose (vorderes Ende des Skatebords) zieht worauf das komplette Skatebord, inklusive Fahrer, sich in der Luft befinden (den Analogstick schnell nach oben ziehen). Zieht man den Fuss, bzw. den Analogstick nach links oder rechts oben so wird aus einem Ollie, im Spiel wie auch in der Realität, ein Kick- bzw. Heelflip (das Board wird im Sprung mit den Fußspitzen bzw. Ferse um 360° um die Längsachse gedreht). Die Möglichkeiten der Variation sind dabei enorm und lassen sich dann mit div. Grinds, Grabs und ähnlichem komponieren. Ein Grind löst man übrigens aus, in dem man einfach einen Ollie oder sonstigen Sprung auf eine geeignete Unterlage macht und das Deck im Flug mit den Analogsticks auszurichten.

Das Spiel mag sich zwar sehr stark an der Realität orientieren, im normalen Spielmodus verzeiht es allerdings die meisten Fehler ohne dass man stürzt. Wer jedoch im realitätsnahen Modus spielen möchte, den man jederzeit umstellen kann, sollte seine Eingaben sehr genau machen und ein gutes Gefühl für Timing mitbringen wenn er irgendwas erreichen will.

Was Grafik und Sound angeht muss sich Skate vor niemandem verstecken, der Spieler kann sich in einer großen abwechslungsreichen Stadt frei bewegen und dabei die passende Musik zum Skaten hören. Einzig der krasse Unterschied zwischen Sonnendurchfluteten und Dunklen Arealen hemmt den Spielfluss unter Umständen etwas da man nichts mehr sieht.

12.10.2010 um 14:36
Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- schreibt:

"Skate 3" überzeugt auch im dritten Teil der erfolgreichen Skateboard-Simulation mit einem realistischen Skategefühl, einer sehr guten Grafik, einer passenden Songselektion und einer herausfordernden, intuitiven Steuerung. Große kreative Freiheiten bieten sich auch in der Gestaltung eigener Inhalte (Parks, Videos, Charakteren, Logos), die mit der Community geteilt werden können. Zu dem Vorgänger Skate 2 ist zwar beim Skaten selbst keine wirklich große Weiterentwicklung spürbar, doch die breite Auswahl an neuen Herausforderungen hält die Motivation lange aufrecht. Vor allem der neu hinzugekommene erweiterte Onlinemodus, der endlich auch in der deutschen Version auf die weltweite Community zugreifen lässt, bringt ein ganz neues Spielgefühl. Eine gewisse "Härte" ist dem Sport grundsätzlich eigen, insbesondere was Selbst-Verletzungen bei Stürzen betrifft. Umso bedauerlicher ist es, dass die Skater im Spiel grundsätzlich keine Schutzausrüstung tragen und es mit einer "Hall of Meat " sogar eine "cool" dargestellte Statistik der Verletzungen gibt. Das Rempeln, Attackieren und "Über-den-Haufen-fahren" von Passanten ist möglich, wird aber unspektakulär dargestellt und nicht belohnt. Werbung und Product-Placement findet sich an jeder Ecke. All diese genannten Kritikpunkte setzen jedoch letztlich die Realität im Spiel um. Da das Spiel ganz klar Skateboard-Fans anspricht, leistet es bei diesen somit zwar keine präventive, pädagogische Arbeit, kann aber auch nicht als wirklich problematisch bezeichnet werden. Demgegenüber bietet es eine perfekte Simulation mit intuitiver Steuerung und sehr guter Atmosphäre. Abwechslung und lang anhaltender Spielspaß sind somit gewährleistet. Die Bewertungskommission empfiehlt das Spiel für Jugendliche ab 16 Jahren. (Getestet wurde die Umsetzung für die PS3. Das Spiel und Spielerlebnis kann sich auf anderen Plattformen unterscheiden!)

12.10.2010 um 14:37
Robin, 12 Jahre, Leipziger SpieL.E.tester schreibt:

Ich fand dieses Spiel ziemlich toll, jedoch war es schwerer als ich gedacht habe. Das Cover des Spiels war erst einmal toll was mich zu diesem Spiel zog. Was mich faszinierte war die Vielfalt an Schauplätzen. Außerdem gibt es eine große Menge Tricks die auch cool aussehen, jedoch rissen sie das Spiel auch in die Tiefe. Durch die Vielfalt an Tricks wurde dieses Spiel auch zunehmend schwerer, da man sich nicht alle Tasten die man braucht, merken kann. Deswegen müsste man sich mit einem Zettel und einem Stift in der Hand vor den Fernseher setzen, und alle Tasten aufschreiben. Das war ein bisschen schade. Im Gegensatz zu der Steuerung ist die Grafik atemberaubend und realistisch was mich sehr freute. In diesem Spiel gibt es ja auch viele Missionen und Challenges, die man bewältigen kann und sich dadurch Aufmerksamkeit bei anderen Skatern einholt. Die anderen Skater werden meist in Videosequenzen vorgestellt und nehmen meist mit dem Skater des Spielers gemeinsam teil. Jedoch finde ich, dass die anderen Skater angeberisch rüberkommen. Bei diesen Missionen braucht man viel Geschick und man muss logisch denken können. Außerdem muss man auch vorausschauend denken können, da man ungefähr wissen muss an welcher Stelle man einen bestimmten Trick einsetzen muss und man sollte eine Gabe dazu haben, diese schwierigen Tastenbewegung gekonnt und richtig einsetzen zu können. Bei diesem Spiel kann man die Reaktionsgeschwindigkeit definitiv steigern und man könnte auch lernen, dass es auch vorteilhaft sein kann mit anderen zu kooperieren, es aber auch Konkurrenten gibt. Ich würde dieses Spiel aber nur Jungen empfehlen, da ja meist nur Junge skaten und sich auch für diesen Sport wirklich interessieren, sie müssen sich jedoch mit den Begriffen vielleicht auskennen, da es vielleicht sonst nicht ganz so sinnvoll wäre.

22.11.2010 um 15:47
Oliver, 13 Jahre, Spieletester Greifswald schreibt:

Es hat mir gut gefallen Die Spielwelt ist wirklich gut designed und das Gameplay ist auch sehr gut. Ich habe nur leichte bis mittelschwere Stunts geschafft, weil ich für die anderen schweren z.B. Combos nicht genug Skill hatte. Es ist trotzdem ein guter Zeitvertreib und macht wirklich Spaß. Wenn man es ein wenig länger spielt, schafft man auch die schweren Stunts. Ich würde es weiterempfehlen denn es macht im großen und ganzen ne Menge Spaß. ;D

28.05.2015 um 16:03
Jonas, 12 Jahre, Spieletester Greifswald schreibt:

Meine Meinung zu Skate 3 ist sehr positiv, weil es schon ungefähr 5 Jahre alt ist, aber dafür hat es noch eine sehr gute Grafik und das Gameplay ist auch sehr gut gemacht. Spaß machen tut es auf jeden Fall. Es gibt sehr viele Aufträge und Möglichkeiten. Im besonderen ist mir die Stimme im Hintergrund aufgefallen, die zwischendurch mal genervt hat, aber meistens haben die Leute im Hintergrund lustige Sätze gesagt. Ich dachte aber auch manchmal: „Wieso ist dieses Spiel ab 12 und nicht ab 16?“, weil es im Hall of Meat Modus darum geht sich mit Absicht Knochen zu brechen. Was schon manchmal ziemlich hart ist. Aber so an sich ist das Spiel richtig cool gemacht.

09.10.2015 um 08:04
Eric, 12 Jahre, Spieletester Greifswald schreibt:

Skate 3 ist ein Spiel was sehr hohen Spielspaß verspricht, da es sehr realistisch angelegt ist. Es gibt speziell zwei Tasten die dazu da sind eigene Stürze zu verursachen. Im Hall of Meat Modus gibt es Missionen bei denen du aufgefordert wirst dir Knochen zu brechen oder andere Menschen zu verletzen, deswegen ist das Spiel wahrscheinlich auch ab 12. Da es wirklich sehr amüsante Cheats gibt z.B. kann man zum Miniskater werden oder sich Zombies cheaten, würde ich das Spiel wirklich weiterempfehlen.

16.10.2015 um 10:44


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