Spielebeurteilung

Prince of Persia - Die vergessene Zeit

28.05.2010
Der namenlose Held ist zurück – auf der Leinwand und den Bildschirmen. Das parallel zum Kinofilm erschienene Spiel setzt wieder auf realistische Grafik und akrobatische Fortbewegung. Ein Action-Adventure mit viel Dynamik aber ohne das gewisse Extra.


Über 20 Jahre ist es her, dass der Prince of Persia erstmals auf den Bildschirmen erschien. In den Kinos läuft aktuell die Verfilmung „Sands of Time“ zum gleichnamigen Computerspiel von 2003. Parallel erschien das neueste Abenteuer „Die Vergessene Zeit“ auf allen gängigen Spiele-Plattformen. Inhaltlich haben das Spiel und der Film zwar nur wenig gemeinsam, optisch aber ähnelt der aktuelle Prinz seinem filmischen Äquivalent sehr.

Die Geschichte des Spiels ist zwischen den beiden Titeln „The Sands of Time“ (2003) und „Warrior Within“ (2004) angesiedelt. Der königliche Palast von Malik, dem Bruder des Prince of Persia, wird von einer Armee belagert. Malik beschließt daraufhin, eine legendäre Armee freizusetzen, die laut Erzählungen einst König Salomon diente. Eine Fehlentscheidung, wie sich schon bald herausstellt. Statt einem Verbündeten befreit Malik eine aus Wüstensand geformte Armee, deren einziges Ziel die vollständige Vernichtung der Menschheit ist. Es liegt nun an den Spielenden, in der Rolle des namenlosen Prinzen, die Armee zu besiegen und die Menschheit zu retten.

Screenshots

In bekannter Prince of Persia-Manier ist das Spiel geprägt von akrobatischen Sprung- und Klettereinlagen. Auch kleine Rätsel gilt es zu meistern.Beispielsweise müssen bestimmte Schalter betätigt werden, um eine Tür zu öffnen. Außerdem können die Spielenden auf diverse Zauber zurückgreifen. So können sie etwa die Zeit zurückdrehen, um missglückte Sprungeinlagen zu wiederholen, und lernen die Elemente der Natur, Feuer, Wasser, Luft und Erde, zu beherrschen. Im Kampf erhalten die Spielenden Erfahrungspunkte, die sie anschließend in die einzelnen Fähigkeiten investieren können.

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Prince of Persia (2008)

7 Kommentare

Anne Sauer (Redaktion spielbar.de) schreibt:

Nachdem sich das zuletzt erschienene Prince of Persia (2008) optisch stark von seinen Vorgängern abgrenzte, besinnen sich die Publisher im neuesten Abenteuer auf Altbewährtes. Weg vom Comicstil hin zu realistischer Darstellung. Der Held ist außerdem wieder verwundbar, kann Lebensenergie verlieren und in die Tiefe stürzen, was dem Spiel eine gewisse Spannung gibt. Frusterlebnisse bleiben dennoch größtenteils aus. Das Spiel speichert automatisch, sodass die Spielenden beim Bildschirmtod nicht weit zurückgeschickt werden.

Kletter- Sprung- und Akrobatik-Einlagen machen wie bei allen Prince of Persia-Abenteuern einen großen Teil des Spiels aus. Diese erfolgen intuitiv und mit ein wenig Übung problemlos, erfordern allerdings auch etwas Geschicklichkeit und Orientierungsfähigkeit. Hohe Präzision ist hier von den Spielenden jedoch nicht gefragt. Das führt zu einem angenehmen Spielfluss. Gleiches gilt für die dynamischen Kämpfe, denen man sich nicht entziehen kann. Aufgrund der durchgehend hohen Gegnerzahl müssen die Spielenden ständig in Bewegung bleiben, viel springen und angreifen, auch weil es keine Möglichkeit gibt, gegnerische Kampfhandlungen abzuwehren. Angriff ist hier offensichtlich die beste Verteidigung. Taktik und Kampfstrategien sind nicht groß gefragt. Blut gibt es im Spiel übrigens keins, der Feind kommt aus dem Sand und geht auch dorthin zurück.

Neben all der Dynamik und dem Spielfluss fehlt es dem neuen Prince of Persia aber leider an Inspiration und Innovation. Bisher waren die Spiele der Reihe auf ihre Art und Weise speziell. Mal war es die Optik, mal bestimmte Spielinhalte - irgendetwas unterschied sie von anderen Spielen und sorgte für Begeisterung. Lediglich die Kontrolle der vier Elemente sorgt in „Die vergessene Zeit“ für etwas frischen Wind. So können Wasserfontänen beispielsweise zu Eissäulen eingefroren werden und dienen der weiteren Fortbewegung. Letztendlich werden hier jedoch bereits bekannte Jump ‚n’ Run –Einlagen etwas variiert. Und auch die Macht über die Zeit dient nur dazu, fehlgeschlagene Sprünge wieder rückgängig zu machen. Für den Spielinhalt ist diese Fähigkeit nicht von Bedeutung.

Prince of Persia – Die vergessene Zeit bietet damit solide Action und Spannung mit einem ausgewogenen Mix aus Kämpfen, Kletterpartien und Rätseln für Spielende ab 12 Jahren. Wer „Sands of Time“ mochte, wird sicher auch an dem neuesten Titel der Reihe Gefallen finden. Große Neuerungen sollte man allerdings nicht erwarten.

28.05.2010 um 15:54
Astrid schreibt:

Das Spiel zum Film - der Film zum Spiel - das Spiel zum Spiel? Ein wenig verwirrend ist das schon: Da erscheint das Computerspiel parallel zum Film. Der Film erzählt die Geschichte eines älteren Spieletitels, das neue Spiel wiederum ist von der Story her irgendwo zwischen zwei anderen, alten Spieletiteln angesiedelt... wer soll denn da noch durchblicken?

15.07.2010 um 22:23
Elo, 17 Jahre, Infoc@fe Neu-Isenburg schreibt:

Das Spiel Prince of Persia – Die vergessene Zeit finde ich echt klasse. Was mir an dem Spiel am meisten gefällt ist die umfassende Story über den Prinzen und seinem Bruder die sehr unkompliziert wiedergegeben wird. Das Gameplay wiederum ist mit ein bisschen Einfall, Geschick und Überlegung leicht zu überwinden und es entwickelt sich am Anfang des Spiels eine leichte Routine die sich aber sehr schnell in Spannung und Ehrgeiz verwandelt.

Das Spiel ist sehr für einen Einsteiger zu empfehlen da man sehr gut und einfach in die Story eingeleitet wird, was mich sehr angesprochen hat.

Die Grafik ist sehr flüssig mit ohne Macken und es entsteht durch die wahnsinnige Atmosphäre ein sehr gutes Gefühl das mit der Musik passend verdeutlicht wird -“Kinofeeling“.

Was man für dieses Spiel mitbringen sollte sind schnelle Reaktionen, Logisches Denken (aufgrund der vielen Rätsel) und ein Sack voll Nerven, da es an einigen Stellen sehr schwer wird weiter zukommen. Also wer Spaß an „Action“ und ein bisschen Überlegung hat sollte auf jeden fall das Spiel spielen

12.08.2010 um 10:27
Stephan, 19 Jahre, Infoc@fe Neu-Isenburg schreibt:

Prince of Persia: Die vergessene Zeit hat es nicht leicht, es tritt in die Fußstapfen eines der besten Spiele aller Zeiten, Prince of Persia: The Sands of Time. Angesiedelt ist der Titel zwischen The Sands of Time und Warrior Within und hat nichts mit dem Kinofilm am Hut, außer dem glücklichen PR-Zufall das das Spiel und der Film nahezu Zeitgleich auf den Markt kamen.

Basierend auf der Assassins Creed 2 Engine macht der Prinz, während er das Königreich seines Bruders besucht (auch ein Prinz), das was er am besten kann – die Architektur von Gebäude möglichst Zweckentfremdet und Artistisch zu durchqueren und sich dabei mit „Sandmonstern“ rumzuschlagen. Schuld an dem Dilemma das es auszubaden gilt ist dieses Mal nicht der Prinz sondern der andere Prinz, also der Bruder. Optisch und akustisch ist das Spiel dabei ein Augen- und Ohrenschmaus und gibt den Flair den Sands of Time so besonders machte sehr gut wieder.

Im Großen und Ganzen ist Die vergessene Zeit sehr nah seinem Vorbild Sands of Time, leider aber nicht ohne Mängel.
Das Spiel kennt kaum Abwechslung bei den Gegner Typen und insbesondere der „Stiergegner“ ist dabei eindeutig übermäßig benutz worden. Zumal scheinbar jedes Spiel einen Gegner braucht der auf den Spieler zu rennt und, wenn man ihm kurz vor der Wand ausweicht, gegen selbige rennt um anschließend für einen kurzen Moment betäubt und verwundbar zu sein. Kritik muss auch der „Talentbaum“ ertragen, der dadurch das vor allem der AoE (Area of Effect) Windschock, der alle Gegner um den Spieler um- und zurückwirft, deutlich mächtiger ist als alle Alternativen, eher Sinnlos.

Hauptkritikpunkt, der verhindert dass das Spiel qualitativ an Sands of Time herankommen kann, ist die Abstinenz der Prinzessin. Die wunderbare Story und die wirklich ausgeprägten Charaktere aus Sands of Time basierten auf der Interaktion der 2 Hauptrollen des Spieles. Im aktuellen Teil wurde der Prinz quasi um seine, im wahrsten Sinne des Wortes, bessere Hafte beschnitten und ist nur ein leicht arroganter athletischer Prinz ohne Tiefe. Denn auch wenn man die Prinzessin nicht aktiv gesteuert hat war sie damals eine gleichberechtige Hauptfigur im Spiel und fehlt dem Nachfolgerspiel einfach.

Dennoch machte Die vergessene Zeit eine Menge Spaß und brachte den alten Flair wieder gut rüber.

13.08.2010 um 12:40
Vu (13), Leipziger SpieL.E.tester schreibt:

„Prince of Persia -Die vergessene Zeit“ ist das neuste Action/Adventure Spiel aus der Prince of Persia Reihe. Das Spiel hat mich sehr angesprochen, da ich schon die Vorgänger und den Film kannte. Es hat einer sehr gute Grafik und macht gleichzeitig noch Spaß. Die Geschichte wird von Zeit zu Zeit immer spannender, da deine Freunde, z.b. zu Feinden werden können und man immer mehr Fähigkeiten erlernt. Jedoch wird das Spiel nach einiger Zeit doch etwas langweilig, da man mit den neuen Fähigkeiten, die man erlernt und auch verbessern kann, immer stärker wird und somit die Gegner auch ziemlich schnell besiegt.
In diesem Teil braucht man ebenfalls logisches Denken und eine schnelle Reaktion, denn um weiter zu kommen, muss man auch einige Rätsel lösen. Da man kaum Zeit hat zu überlegen, wenn man z.Bsp. von Wand zu Wand springen muss, sollte man sehr schnell sein.
Meiner Meinung nach ist dieses Spiel eher für Jugendliche, da kleine Kinde noch nicht wirklich schnell die Zusammenhänge erkennen können und es auch einige gruselige Monster gibt.

19.11.2010 um 19:22
Kambod schreibt:

Prince of Persia
Und schon wieder ist ein neuer Teil von dem „Prinzen von Persien“ rausgekommen. Ein neues Spiel von so einem berühmt/beliebten Spiel bedeutet für viele ein Kauf. Doch lohnt sich der Kauf überhaupt noch? Schließlich gibt es schon etliche andere Teile.
Für das Infocafe in Neu-Isenburg habe ich einen Blick darauf geworfen.
Zuerst die Hintergrundgeschichte. Das Spiel spielt im heutigen Iran/Irak. Man spielt den Prinzen von Persien, der seinen Bruder besucht. Der Bruder, König einer großen antiken Stadt, befindet sich im Krieg gegen Barbaren.
Bekannte Namen, wie König Salomon fallen im Spiel auf.
Da das Spiel in Persien spielt werden auch persisch/arabische Wörter benutzt, wie z.B. „Hamle“ was „Angriff“ bedeutet. Der Spieler ist am Anfang sofort in der Stadt und versucht seinen Bruder zu finden. Dabei springt er von Wand zu Wand, Säule zu Säule. Also alles Sachen, die eher schwierig für einen normalen Menschen sind. Es sei denn man ist ein Turner, so wie Fabian Hambüchen. Da aber sein Bruder kurz vor der Niederlage ist, aktiviert er eine Totenarme, die mich sofort an „Der Herr der Ringe – die Rückkehr des Königs“ erinnert hat, wo auch Aragorn, Legolas und Gimli die Totenarmee aus Isildur’s Zeiten um Hilfe gegen die Orks bitten.
Nun wieder zurück zu „Prince of Persia“. Natürlich ist diese Armee gefährlich und daraufhin kommt der Spieler zu einer Gini, die dem Prinzen außergewöhnliche Fähigkeiten gibt. Diese Magie gibt dem Spiel noch einen besonderen Kick, da man gegen Gegner kämpfen muss, die 3-4 mal größer sind. Da kann ein bisschen Magie durchaus nicht schaden.
Der Spieler besucht mehrmals die Gini erlent neue Fähigkeiten gegen noch stärkere Gegner. Die Magie hat mich persönlich etwas an „Bioshock“ erinnert, da man dort auch immerwieder neue Fähigkeiten erlebt, obwohl man „nur“ ein Mensch ist. Das neue Prince of Persia Spiel macht ziemlich Spaß auch wenn wenig Action und Ego-Shooter, sondern mehr Strategie und Denkaufgaben drin sind.
Und mit einem neuen Flachbildfernseher genießt man Spitzenqualität, dank HD & Co.
Etwas traurig war ich, als ich merkte, dass ich keine Fernwaffe habe z.B. Pfeil und Bogen. Dies wäre in manchen Situationen angebracht. Speichern tut das Spiel automatisch. Aber bisher kann man nur einen Spielstand haben. Dies bedeutet, dass man bei der Playstation 3 mehrere Benutzer braucht und bei der X-Box 360 mehrere Accounts.
Dieser kleine Contrapunkt kann aber nicht dafür sorgen, dass das Spiel sein sehr positives Image verliert.
Mir hat dieses Prince of Persia Spiel sehr gut gefallen und kann es jedem, der über zwölf Jahre ist durchaus empfehlen.

31.01.2011 um 16:30
Elif 14 Jahre schreibt:

Ein Kommentar zum PS3 Spiel Prince of Persia:The Forgotten Sands
Dieses Spiel ist echt cool und voll gefüllt mit Action und Abenteuer. Am Anfang gibt einem das Spiel die nötigen Informationen für die Controllerbewegungen. Am besten ist an dem Spiel dass man durch „Wandlaufen“ immer hin- und her-springen kann; das finde ich cool und ich habe außerdem eine Fähigkeit bekommen, mit der man die zeit manipulieren kann. Ich kann also wenn irgendetwas schief laüft dier R1 taste drücken und ist wieder am Anfang von dort wo es angefangen hat also dort wo es schiefgelaufen ist. Immerhin hat das Spiel sehr gut gefallen zum Glück hat der Stephan über Prince of Persia erzählt hat.
Warum macht das Spiel Spaß weil? Ich finde es wirklich cool und voll mit Action und das Wandlauf voll cool was mir nicht Spaß macht ist das dieser Gegner ein Schild hat und ich muss den Schild immer kicken und das man Gegner glaube ich nicht anvisieren kann wie man es bei DMC3 kann; aber egal das besondere ist das man neue Fähigkeiten bekommt und das immer wieder neue Gegner kommen. Weil immer neue Gegner und Action ist ja immer cool und macht richtig Fun und ich werde das Spiel immer spielen .

28.01.2012 um 17:12


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