Spielebeurteilung

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

28.04.2010
Essenschlacht! Überdimensionale Burger, Donuts und andere Nahrungsmittel regnen in rauen Mengen vom Himmel und kein Ende in Sicht. Es liegt an den Spielenden, die Welt vor dem mutierten Essen zu retten. Gelungene, kindgerechte Action.


Beschreibung von der Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (BuPP) Wien

Im PC-Action-Jump ’n’ Run-Spiel „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“, nach dem gleichnamigen Animationsfilm, geht es wieder einmal um die Rettung der Welt. Zumindest um die Rettung der Bevölkerung von Swallow, wo das Wetter Kapriolen besonderer Art schlägt: Es fallen nämlich überdimensionierte Nahrungsmittel vom Himmel. Auslöser dessen ist eine verrückt spielende Maschine des jungen Erfinders Flint Lockwood, der sich denn auch, begleitet von Äffchen Steve und Meteorologin Sam und mit allerhand kuriosen Gerätschaften im Schlepptau, aufmacht, um dem bedrohlichen Treiben Einhalt zu gebieten.

Screenshots

Es gilt, Flint (und wahlweise Steve im Zweispielermodus) zu helfen, sich einen Weg durch flammenden Chiliregen und steinschlagartigen Fleischbällchenhagel zu bahnen, vorbei an Spaghettihurricanes, feindlichen Brathähnchen und Gummibären, über Brotscheiben zu klettern, die man zuvor zur besseren Haftung mit Honig besprüht hat, Eis und Butter zu schmelzen, Nachos zu zerbröseln, Gurkenstücke und Wackelpudding per Gabel umher zu transportieren, mit dem "Verschwindibuster" zu fahren um Bereiche zu säubern, Riesenhamburger durch die Gegend zu bugsieren, Hydronen einzusammeln und damit die eigenen Ausrüstungsgegenstände aufzumotzen und unter Beweis zu stellen, dass man mit Geschick und Einfallsreichtum jedes auch noch so groß geratene Nahrungsmittel aus dem Weg räumen kann.

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4 Kommentare

Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- schreibt:

„Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ stellt ein wirklich gelungenes Action- Jump ’n’ Run Spiel zum Film dar. Man muss nicht unbedingt den Film gesehen haben, um die Geschichte zu verstehen. Hervorzuheben ist der Kind-gerechte Umgang mit Actionelementen. Es geht zwar darum, etwas aus dem Weg zu räumen, dieses Etwas sind aber überdimensionale Nahrungsmittel. Mit verschiedensten, zweckmäßig und gleichzeitig lustig wirkenden Werkzeugen, wie zum Beispiel dem "Kaffeesprüher", geht es dem Essen an den Kragen.

Der eventuelle Einwand, dass durch das Spiel der rücksichtslose, verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln gefördert werden könnte, ist insofern zurückzuweisen, da die Rahmenhandlung gezielt jene ist, dass eine Maschine außer Kontrolle gerät und unaufhörlich riesige Nahrungsmittel regnen lässt, was die Bevölkerung gefährdet. Es werden nicht grundlos Nahrungsmittel, zum Beispiel aus dem Kühlschrank, genommen, damit gespielt oder zerstört. Vielmehr bietet das Spiel eine kreative Art und Weise "actionreich" und trotzdem nicht "gewaltvoll" zu sein. Die Spielenden sind ständig gefordert, müssen schnell entscheiden, welches der ihnen zur Verfügung stehenden Werkzeuge am besten einzusetzen ist, um ein Hindernis zu überwinden. Oft bietet auch nur die Kombination mehrerer Werkzeuge eine wirkungsvolle Lösung.

Besonderen Spielspaß bietet der Kooperationsmodus, der es Eltern und Kindern oder Geschwistern erlaubt, gemeinsam gegen die mutierten Lebensmittel vorzugehen. Von Level zu Level steigt dabei der Schwierigkeitsgrad an. Ist man erst einmal am Ende angelangt, erhöhen spezielle Extras den Wiederspielwert. Aufgrund der vielen Speicherpunkte gestaltet sich das Spiel als einsteigerfreundlich. Alles in allem ein rasantes, witziges Jump ’n’ Run in einer gelungenen Phantasiewelt, wo auch Köpfchen gefragt ist, um weiter zu kommen. "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" wird von der Bewertungskommission für Spielende ab 10 Jahren empfohlen. (Geprüft wurde die Umsetzung für den PC. Das Spiel und Spielerlebnis kann sich auf anderen Plattformen unterscheiden.)

28.04.2010 um 15:10
Kai, 14, Infoc@fe Neu-Isenburg (testete die Version für di schreibt:

Ich fand es schwer mich in dem Spiel zu recht zu finden. Am Anfang wusste ich nicht, was ich machen muss und wie es geht. Nach einer Weile habe ich dann gewusst, wie das Spiel geht. Die Grafik finde ich nicht besonders gut und das Spiel hat mir auch nicht viel Spaß gemacht, weil es immer das Gleiche ist. Die Umgebung und das Essen wechseln zwar, aber es wird nicht spannender. Ich habe das Spiel nur alleine gespielt und vielleicht macht es zu zweit mehr Spaß, aber ich würde das Spiel nicht weiter empfehlen.

29.04.2010 um 09:43
Sven, 14, Infoc@fe Neu-Isenburg schreibt:

In dem Spiel „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ für die Wii, schlüpft der Spieler in die Rolle des Professor Flint Lockwood. Das Spiel stellt die Geschichte des Films dar und man muss versuchen die Maschine zu zerstören, damit keine Lebensmittel mehr vom Himmel fallen. In jedem Level läuft man durch unterschiedliche Welten, wie die Wackelpeter-Burg und die Eisreme-Tundra.

Man kann das Spiel alleine als der Erfinder Lockwood spielen oder zu zweit, indem man sich von dem Affen Steve helfen lässt. Den Mehrspielermodus kann man jeder Zeit auch während des laufenden Spiels ändern.

Man sammelt Essen ein und bewirft damit die feindlichen Lebensmittel-Gegner. So muss man Zuckerwürfel mit Kaffe auflösen, mit Hilfe von Honig Wände hochklettern und riesige Nudeln kaputt machen. Gefährliche Gummibärchen greifen den Spieler an und müssen ebenfalls vernichtet werden.

29.04.2010 um 09:45
Jannik, Dominik, Luca & Sinan (10-11 Jahre), Infoc@fe schreibt:

Das Spiel gefällt uns super, die Grafik ist witzig und es wird von Level zu Level schwerer. Die Musik ist total gut und ohne diese macht das Spielen gar nicht so viel Spaß. Die Figuren im Spiel kennt man aus dem Film, wobei man nicht wirklich den Film nachspielt sondern kleine Aufgaben lösen muss.
Besonders gut finden wir den Modus mit zwei Spielern, da ein zweiter mitspielen kann. Der spielt dann den Affen und kann mithelfen. So macht das wirklich viel Spaß! Man kämpft gegen Gorgonzola und riesen Erdbeeren. So möchten wir zwar nicht leben aber als Spiel finden wir das Klasse!

11.05.2010 um 14:39


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