Spielebeurteilung

Lego Star Wars – The Quest for R2-D2

09.09.2011
In diesem Mix aus Actionspiel und Jump’n’Run begeben sich die Spielenden auf die Suche nach R2-D2. Ausgerüstet mit einem Laserschwert bleibt bei diesem Quest kein Stein auf dem anderen stehen. Nicht besonders anspruchsvoll, aber ein netter Zeitvertreib für zwischendurch.


Die komplette Star Wars Saga lässt sich mittlerweile mit Lego-Figuren nachspielen, sei es mit der bekannten Bausteinserie oder aber in einem der zahlreichen Videospielen für PC und Konsole. Selbst Comics und Videos sind zum Thema erhältlich. Damit bedient Lego Star War das gesamte Medienspektrum.

Seit September letzten Jahres bietet Lego auf seiner offiziellen Webseite auch ein kostenloses Browsergame in 3D an, mit dem Namen Lego Star Wars – The Quest for R2-D2 (zu Deutsch: Die Suche nach R2-D2). Wie der Titel vermuten lässt, spielt der Droide R2-D2 hier eine entscheidende Rolle. Der hütet die Pläne für den Bau eines mächtigen Raumschiffes, das die Entscheidung im Krieg zwischen den Separatisten und den Republik bringen könnte. Doch R2-D2 ist verschwunden. Kein Wunder also, dass beide Seiten nach ihm suchen.

Die Spielenden schlüpfen dazu in die Rolle von Jedi Anakin Skywalker oder Asajj Ventress. Bewaffnet mit einem Lichtschwert bahnen sie sich ihren Weg durch die Lego-Welt. Unterwegs sammeln sie umher liegende Kristalle ein, öffnen geheime Türen, und bekämpfen, je nach Wahl des Spielcharakters, Truppen der Republik oder der Separatisten.

Screenshots




15 in sich abgeschlossene Missionen, die nach und nach freigespielt werden, warten auf die Spielenden. Vorraussetzung ist ein Game PlugIn, eine Software, die vor dem Spiel herunter geladen und installiert werden muss. Eine Anmeldung ist grundsätzlich nicht erforderlich, möchten die Spielenden aber ihre Speicherstände sichern, kommen sie um eine solche nicht herum.

Die Steuerung ist simpel und erfolgt über die Tastatur. Die Pfeiltasten geben dabei die Richtung an, mit X und Y wird gesprungen und angegriffen. Drückt man beide Buchstaben gleichzeitig, kann die „Macht“ eingesetzt werden.

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3 Kommentare

Anne Sauer (Redaktion spielbar.de) schreibt:

Das Spiel lebt vom Wiedererkennungswert seiner Vorgänger für PC und Konsole. Kantige Lego-Figuren und -Objekte, die in einzelne Bauklötze zerfallen, wenn man sie zerstört, bestimmen auch hier das Bild. Die Grafik überzeugt für ein Browsergame. Vor allem Kinder und Jugendliche, die bereits durch die gleichnamige Spiel- und Spielzeug-Reihe einen Bezug zu Lego Star Wars haben, werden damit angesprochen. Der einfache Onlinezugriff und die simple Steuerung locken zusätzlich.

Aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um ein Browserspiel handelt, das keine Software auf einem Trägermedium voraussetzt, erfolgte keine gesetzliche Alterskennzeichnung durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (kurz: USK).
Auf den ersten Blick nicht weiter problematisch, verbindet man mit der Marke Lego doch harmlosen Spaß. Interessanterweise steht dem hier ein kampfbetontes Grundmuster gegenüber. Im Grunde genommen kann und soll fast alles zerstört werden: herumstehende Computer, Wände, Zäune, Gegner etc. Als Belohnung erhalten die Spielenden besonders große Kristalle.
Auch wenn die Darstellung der Gewalt selber allein schon durch die Lego-Bausteine abgeschwächt und harmlos wirkt, so wird den Spielenden hier doch Gewalt als einziges Konfliktlösungsmittel angeboten. Es gibt keine Möglichkeit, den Kampfhandlungen aus dem Weg zugehen, oft gehören sie sogar zur Mission. So lautet mindestens jeder zweite Auftrag, alle feindlichen Droiden auszuschalten. Bevor die Spielenden die Aufgaben nicht erfüllt haben, bleibt der Ausgang zum nächsten Level versperrt. Hier wird eine realitätsferne Wertvorstellung vermittelt, die Kinder unter 10 Jahren noch nicht bewusst wahrnehmen.

Gleichzeitig schafft es das Spiel nicht, Jugendlichen über einen längeren Zeitraum hinweg Spielspaß zu garantieren. Anfängliche Begeisterung weicht nach zwei, drei Missionen, denn Abwechslung gibt es kaum. Die Aufgaben bestehen stets darin, Gegner oder ein bestimmtes Objekt zu zerstören beziehungsweise so viele Kristalle wie möglich einzusammeln. Der Weg durch die Missionen führt dabei immer von links nach rechts. Ein und dasselbe Level scheint sich immer zu wiederholen. Änderungen sind minimal.
Ein weiteres Manko ist der zu niedrige Schwierigkeitsgrad. Feindliche Droiden stellen auch bei zahlenmäßiger Überlegenheit kaum eine Herausforderung dar. Und auch die Mechanismen zum Öffnen verschlossener Türen sind einfach, müssen die Spielenden sich dazu doch lediglich drei Sekunden auf eine spezielle Plattform stellen. Die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad individuell einzustellen, gibt es nicht. Jugendliche fühlen sich daher schnell unterfordert.

Lego Star Wars: The Quest for R2-D2 überzeugt optisch, aber die einzelnen Level und Mission wirken leblos. Damit kann das Browsergame dem Vergleich mit den vorangegangenen PC- und Konsolen-Spielen leider nicht standhalten. Es ist ein Spiel für Zwischendurch für Kinder ab 10 Jahren.

25.01.2010 um 14:56
Jam Tangan Online schreibt:

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