Spielebeurteilung

Schweine Party / Farmyard Party

09.09.2011
Was für eine Sauerei! Dieses Spiel hält leider nicht, was es verspricht. Die vermeintliche Schweine-Party entpuppt sich als Bauernhof-Olympiade à la Mario und Sonic – nur schlechter. Die Musik gibt dem Spielenden dann noch den Rest.


In „Schweine Party“ startet der Spielende als schweinischer Athlet in klassischen olympische Disziplinen wie 100 Meter Sprint, Hürdenlauf, Hammerwurf, Speerwurf, Hochsprung, Weitsprung und Schwimmen bzw. Turmspringen. Die ausschließlich aus dem Bereich der Leichtathletik stammenden Sportarten sind entsprechend ihrem Austragungsort Bauernhof angepasst. So muss z.B. am Ende des Schweinesprints noch ein Stück auf Matsch gerutscht werden und beim Hochsprung dient ein Heuwagen als Sprungbrett.

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Die Wettkämpfe können sowohl einzeln als auch mit Freunden bestritten werden. Dabei steht pro Spielmodus zunächst nur eine Disziplin zur Verfügung. Erst durch das erfolgreiche Meistern der Wettkämpfe werden nach und nach weitere Spiele freigeschaltet. Bis zu vier Personen können gleichzeitig an der Party teilnehmen und gegeneinander oder den Computer antreten.

1 Kommentar

Infoc@fé Neu-Isenburg schreibt:

Marlon und Mia (beide 4. Klasse) testen „Schweine Party“ für die Wii. Mia und Marlon gefallen die comicartigen Schweine sehr gut, von denen sich jeder am Anfang eines als Spielfigur aussuchen kann. Die Spielmusik ist nicht sonderlich abwechslungsreich und beide sind nach einer Weile davon genervt.

Mit der Spielsteuerung kommen die beiden Tester schnell sehr gut zurecht und finden die Bedienung sehr einfach. Langes Studium des Handbuchs ist nicht erforderlich, um das Spiel zu verstehen. Die Menüführung ist leicht und man sieht auf dem Bildschirm am Anfang jeder Disziplin genau, wie die Wii-Controller bewegt werden müssen, um die Schweine voranzubringen. Allzu kompliziert sind die auszuführenden Bewegungen nicht, anstrengend wird das Controllergezappel nach einer Weile aber doch.

Zu Anfang kann jedoch auch im Mehrspielermodus nur eine Disziplin ausgewählt werden, die anderen muss man sich erst freispielen, was bei den beiden Viertklässlern negativ auffiel – ausgerechnet den 100Meter Sprint wollten sie nicht als erstes spielen.

Den Schwierigkeitsgrad beurteilen die beiden mit „mittel“. Es ist Übung erforderlich, um eine der Disziplinen tatsächlich zu gewinnen (bei allen Testspielen siegte der Computergegner). Dennoch macht die „Schweine Party“ beiden eine Weile lang Spaß und sie würden das Spiel auch durchaus wieder spielen.

Generell ist die „Schweine Party“ eher ein Spiel für Zwischendurch, da sich nach einiger Zeit der Frustfaktor stark bemerkbar macht, wenn eine Disziplin wieder nicht gewonnen wurde.

22.10.2009 um 10:10


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