Spielebeurteilung

The Legend of Zelda - A Link to the Past (1991)

07.03.2011
Ganon, der böse Magier, hat sieben Mädchen aus der Lichtwelt Hyrule gefangen genommen. Mit ihnen hofft er, das Siegel der sieben Weisen zu brechen und die Herrschaft über Hyrule zu erlangen. Das dritte von vierzehn Zelda-Abenteuern.


"The Legend of Zelda" zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Spiele-Serien überhaupt. Seit 1986 erschienen insgesamt vierzehn Abenteuer, die die Fangemeinde stetig wachsen ließen. Die Spiele faszinieren vor allem durch ihre gekonnte Mischung aus Rollenspielementen, Rätseln, Action und Missionen, sowie eine interessante Handlung, in deren Mittelpunkt ein sympatischer Held steht.

Der dritte Teil "The Legend of Zelda: A Link to the Past" ist mit über 4,5 Millionen verkauften Einheiten das meistverkaufte Spiel für das Super Nintendo Entertainment System. Aus dem Grund soll es an dieser Stelle exemplarisch für die erfolgreiche Spiele-Reihe stehen:
Die Spielenden schlüpfen in die Rolle des tapferen Helden Link, der die Aufgabe hat, die sieben Mädchen zu retten, damit wieder Frieden im Lande Hyrule herrscht. Schritt für Schritt muss man sich durch die verschiedenen Etappen (Burg von Hyrule, das Land Hyrule, die Schattenwelt und die Verliese) kämpfen, um sein Ziel zu erreichen, Ganon zu besiegen.


Der erste Auftrag unseres Helden lautet, die Prinzessin Zelda zu befreien. Auf seinem Weg begegnet er vielen Feinden und bösen Mächten, die ihm seine Mission erschweren. Mit viel Geschick, Kampfkraft und einer guten Portion Taktik stellt man sich diesem faszinierenden Abenteuer. Dabei ist es wichtig, die Umgebung genau zu untersuchen und sich einzuprägen. Auch gut gemeinte Ratschläge von Freunden sollte man nicht leichtfertig unberücksichtigt lassen.

Für drei verschiedene Spielende besteht die Möglichkeit, Spielstände abzuspeichern. Diese Funktion ist bei der Komplexität des Spiels auch dringend notwendig. Hilfreiche Tipps gibt es in der Anleitung.

Die Steuerung der recht kleinen Spielfigur über das Controlpad ist schnell und direkt. Die Grafik entspricht zwar nicht dem aktuellen Stand der Technik, ist aber übersichtlich und ausreichend. Für den Sound gilt die Weisheit der meisten Spiele, die über einen längeren Zeitraum gespielt werden: wohl dem, der einen Lautstärkeregler hat.

Spiele der Hauptreihe




The Legend of Zelda (1986, NES)

Zelda II: The Adventure of Link (1987, NES)

The Legend of Zelda: A Link to the Past (1991, SNES)

The Legend of Zelda: Link’s Awakening (1993, Game Boy )

The Legend of Zelda: Ocarina of Time (1998, Nintendo 64)

The Legend of Zelda: Majora’s Mask (2000. Nintendo 64)

The Legend of Zelda: Oracle of Seasons (2001, Game Boy Color)

The Legend of Zelda: Oracle of Ages (2001, Game Boy Color)

The Legend of Zelda: The Wind Waker (2003, Nintendo GameCube)

The Legend of Zelda: The Minish Cap (2004, Game Boy Advance)

The Legend of Zelda: Four Swords Adventures (2005, Nintendo GameCube)

The Legend of Zelda: Twilight Princess (2006, Nintendo Wii)

The Legend of Zelda: Phantom Hourglas (2007, Nintendo DS )

The Legend of Zelda: Spirit Tracks (2009, Nintendo DS)

5 Kommentare

Norbert Meyer, 18 schreibt:

THE LEGEND OF ZELDA hat eine leicht zu bedienende und übersichtliche Steuerung, wenn man einmal durchgefunden hat, was mit welchem Knopf passiert. Das Spiel hat auch ein paar Geheimgänge, die man nicht auf Anhieb findet, und gerade das macht es für mich so interessant. Das verlängert den Spielspaß und hält den Spieler beim Spiel. Ich finde auch die Hintergrundgrafiken und das Spielersprite gut gezeichnet, der Spieler findet sich in einer niedlichen Fantasywelt wieder.

20.11.1996 um 18:50
FH Köln/JA Köln schreibt:

Das Spiel THE LEGEND OF ZELDA ist ein Klassiker und ein Muss für alle Mystik–Fans. Allein das Lesen der Legende bereitet großes Vergnügen und stimmt ein auf das Spiel. Die Spielanleitung ist beispielhaft. Detailliert erklärt sie dem Spieler Bildschirmaufbau, Controller–Funktion, Ausrüstung, Geheimnisse.

Das Spiel spricht sowohl motorische Geschicklichkeit als auch strategisches Denken an. Der Spieler muss auch sein Kombinationsvermögen einsetzen, um Zusammenhänge zwischen einzelnen Spielabschnitten zu erkennen und für sich zu nutzen.

Das Gesamtbild des Spiels ist stimmig. Animation und Spielverlauf harmonieren mit der Spielidee. Der Spielverlauf ist so facettenreich, dass die Spannung auf den nächsten Spielabschnitt nie abreißt. Die Spielmotivation bleibt durch viele kleine Erfolgserlebnisse durchgängig hoch. Spielfreude entsteht besonders dadurch, dass jeder Spieler seine eigene Spielgeschichte erlebt, da er in der Wahl seiner Wege nicht festgelegt ist.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich die Speicherfunktion. Obwohl das Spiel nur für einen Spieler angelegt ist, saßen bei den Spieltests zumeist mehrere Kinder und Jugendliche vor dem Bildschirm und diskutierten über die weitere Vorgehensweise des Helden.

Interessanterweise steigt der Reiz des Spiels mit der Dauer der Beschäftigung. Bereits gemachte Erfahrungen verwenden und die eigene Spielgeschichte nachvollziehen zu können, war allemal spannender, als nur ein paar Minuten mit der Spielfigur über den Screen zu laufen und einzelne Aufgaben zu lösen.

20.11.1996 um 18:51
Der_Blockwart schreibt:

Hinweis: Der Screenshot (Das Bild zu dem Artikel dieses Spiels stammt aus Zelda 3 für SNES, und das erschien nicht 1986)

26.02.2009 um 20:21
Larifari schreibt:

Im Artikel wird das dritte Spiel beschrieben, "The Legend of Zelda: A Link to the Past" (1991, Super Nintendo). Der Youtube-Link ist nicht weiterführend.

01.10.2010 um 01:47
Anne Sauer (Redaktion spielbar.de) schreibt:

Vielen Dank für den Hinweis!
Ich habe den Text und die Stammdaten entsprechend angepasst.

01.10.2010 um 16:47


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