Spielebeurteilung

Asterix bei den Olympischen Spielen

31.07.2008
Im Action-Adventure „Asterix bei den Olympischen Spielen" sollen Asterix und Obelix ihrem Freund Wiederblix helfen, die Olympischen Spiele zu gewinnen, damit dieser das Herz von Prinzessin Irina erobert.
Beschreibung von der Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (BuPP) Wien

Nebenbei versuchen sie dem hinterlistigen Brutus den Dimensionsschlüssel abzuluchsen, mit dem dieser das Gleichgewicht der Welten in Unordnung bringt. Ein oder zwei Spieler/innen schlüpfen in die Rolle von Asterix und/oder Obelix und bahnen sich ihren Weg durchs Olympische Dorf, durch diverse Niederlassungen der Römer und finstere Kerker, vorbei an Heerscharen von Römern.

Geschicklichkeits- und Taktikaufgaben begegnen dem Spielenden in Gestalt von Sportwettkämpfen wie Wagenrennen, Speerwurf, Lauf, Weitsprung, Tauziehen und Krötenball sowie in Form von Mauern, die Asterix geschickt erklimmen muss, während Obelix den richtigen Schalter betätigt.

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Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen

2 Kommentare

Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- schreibt:

Im Vergleich zum Vorgänger, wird in „Asterix bei den Olympischen Spielen“ der Schwerpunkt auf sportliche Wettkämpfe, Geschicklichkeit, Taktik und das Lösen von Rätseln gelegt. Natürlich sind trotzdem auch die typischen Kämpfe gegen die Römer enthalten, diese sind comicartig und weniger spektakulär dargestellt, die Prügeleien sind nicht Selbstzweck sondern mehr „Mittelt um Weiterzukommen“.

Zudem muss man wirklich geschickt verschiedene Tastenkombinationen anwenden, um bei den Kämpfen zu siegen. Besonders positiv - neben den sehr unterhaltsamen Kommentaren und den witzigen Charakteren - ist der Kooperationsmodus hervorzuheben, der es ermöglicht, das gesamte Spiel zu zweit zu spielen. Es sind keine Schwierigkeitsgrade einstellbar, jedoch wird das Spiel kontinuierlich anspruchsvoller. Und wenn man einmal nicht mehr weiter weiß, gibt einem Idefix, der Hund von Obelix, Hinweise.

Die grafische Gestaltung ist gut, der Sound kann mit der Zeit nervenaufreibend werden, ist aber abschaltbar. Nicht optimal gelöst ist die Kameraführung, vor allem im Kooperationsmodus. Zwischendurch gibt es immer wieder auflockernde Videosequenzen, die die Geschichte vorantreiben und sich zusätzlich positiv auf die Spielmotivation auswirken.

Die Bewertungskommission empfiehlt das Spiel für Kinder ab 10 Jahren. Jüngeren Kindern wird es im Kooperationsmodus mit jemand älterem aber sicherlich auch schon Spaß machen. (Geprüft wurde die Umsetzung für die PS2. Das Spiel und Spielerlebnis können sich auf anderen Plattformen unterscheiden.)

30.07.2008 um 10:16
spielbar-Themenschwerpunkt Medienkonvergenz: Das Spiel zum schreibt:

[...] am filmischen Vorbild, spiegeln jedoch nicht dessen Handlung und Details in Gänze wider. „Asterix bei den Olympischen Spielen“ oder „Harry Potter und der Orden des Phönix“ sind gute Beispiele [...]

28.04.2009 um 10:32


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