Spielebeurteilung

Tube Twist - Das knifflige Röhrenrätsel

11.03.2008
Beim Denkspiel "Tube Twist" dreht sich alles um spezielle Röhren (tubes). Diese werden wie ein Puzzle zu einem Röhrensystem zusammengefügt, um die Experimente einer verschwundenen Professorin nachzubilden. spielbar hat die Schülerinnen und Schüler einer Computerspiel-AG nach ihrer Meinung zum Spiel gefragt.
  • Genre:
  • Herausgeber:
    Halycon
  • Plattform:
    PC, Mac
  • Erscheinungsdatum:
    Februar 2006
  • USK:
    ohne Altersbeschränkung
  • spielbar:
"Tube Twist" steht in der langen Tradition der Rätsel- und Adventure -Spiele á la Myst, Lemmings oder Crazy Machines. Die Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt: Der Spieler soll eine Professorin namens "Jaymour" finden, indem er von ihr aufgezeichnete Versuchsanordnungen rekonstruiert und somit durch die Zeit reist.

Im Spiel macht sich dies lediglich durch unterschiedliche Hintergrundgrafiken und gelegentliche Tipps der Professorin bemerkbar. Die Story ist somit nicht wirklich notwendig, aber trotzdem ganz nett und sie verleiht dem Spiel eine zusätzliche Portion Spannung, da man wissen möchte, in welche Epoche man als Nächstes kommt und was mit der Professorin weiter passiert.

Das gesamte Spiel basiert auf eine sehr realistischen Physik-Engine , die es dem Spieler ermöglicht, eine Art Murmelbahn zu bauen, um so genannte „Makrotonen“ in der Größe eines Baseballs durch Rohre in eine „Quantenspeichereinheit“ zu leiten. Das interessante an dem Spiel ist, dass immer neue Bauteile (Rampen, Knotenpunkte, Trampoline, Beschleuniger, Kanonen etc.) hinzukommen, die dafür sorgen, dass einerseits der Schwierigkeit steigt, aber andererseits auch keine Langeweile aufkommt.

tube twist_1.jpg
Die Bedienung mit der Maus ist nicht schwer.


Die Grafik ist überraschend gut. Die gesamte Spielumgebung ist in 3D, obwohl man den Versuchsaufbau die meiste Zeit über von der Seite (und somit quasi zweidimensional) betrachtet. Nach jedem Level bekommt man jedoch eine grafisch recht ansprechende Kamerafahrt in 3D durch den Versuchsaufbau zu sehen.

Der eigentliche Spielbildschirm ist wie folgt aufgebaut: Unten links findet man eine 2D-Ansicht des Levels, mit der man sich einen schnellen Überblick über die Aufgabenstellung verschaffen kann. In der Mitte sieht man alle Teile, die einem in dem jeweiligen Level zur Verfügung stehen. Rechts wird anhand einer Prozentanzeige dargestellt, wann man in den nächsten Abschnitt kommt.

tube twist_2.jpg
Das Menü ist übersichtlich gestaltet.


Der Schwierigkeitsgrad steigt von Level zu Level und ist selbst für erfahrene Spieler anspruchsvoll, aber nicht unfair. Die Steuerung erfolgt komplett mit der Maus; man kann jedoch auch die Tastatur zur Hilfe nehmen.

Das Spiel eignet sich besonders für „das kleine Spiel zwischendurch“, da man pro Level ca. 10-15 Minuten braucht und anschließend speichern kann. Man kann zudem jedes Level unendlich oft wiederholen, ohne „ein Leben zu verlieren“ - das erspart lästige Wiederholungen, wie man sie in anderen Spielen dieser Sorte öfters findet. Das Programm lädt zudem sehr schnell. Die musikalische Untermalung ist zu Beginn passend, wird jedoch ziemlich schnell etwas nervig, da immer dasselbe Stück wiederholt wird.

Fazit: Uns hat das Spiel insgesamt betrachtet gut gefallen. Die spontanen Kommentare („Das Spiel ist irgendwie toll!“, „Nicht schlecht!“, “Packend!“, „Man fiebert mit!“) sprechen für sich. Die Grafik ist zwar zu Beginn etwas unübersichtlich, aber man gewöhnt sich schnell daran, zumal die grafischen Effekte auch zum Spielspaß beitragen. Mit Tube Twist trainiert man auch die räumliche Orientierung und die Fähigkeit, Abstände und Kräfte einzuschätzen. Wer ein Spiel für zwischendurch braucht, das er auch mit der ganzen Familie spielen kann, kann zugreifen. Die vielen Level sorgen dafür, dass der Spielspaß lange anhält.
Platzhalter
Dieses Spiel wurde getestet von:
Computerspiele-AG (Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel)

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1 Kommentar

„Computerspiele-AG“ (Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel) schreibt:

Das gesamte Spiel basiert auf eine sehr realistischen Physik-Engine, die es dem Spieler ermöglicht, eine Art Murmelbahn zu bauen, um so genannte „Makrotonen“ in der Größe eines Baseballs durch Rohre in eine „Quantenspeichereinheit“ zu leiten. Das interessante an dem Spiel ist, dass immer neue Bauteile (Rampen, Knotenpunkte, Trampoline, Beschleuniger, Kanonen etc.) hinzukommen, die dafür sorgen, dass einerseits der Schwierigkeit steigt, aber andererseits auch keine Langeweile aufkommt.

Die Grafik ist überraschend gut. Die gesamte Spielumgebung ist in 3D, obwohl man den Versuchsaufbau die meiste Zeit über von der Seite (und somit quasi zweidimensional) betrachtet. Nach jedem Level bekommt man jedoch eine grafisch recht ansprechende Kamerafahrt in 3D durch den Versuchsaufbau zu sehen.

Der eigentliche Spielbildschirm ist wie folgt aufgebaut: Unten links findet man eine 2D-Ansicht des Levels, mit der man sich einen schnellen Überblick über die Aufgabenstellung verschaffen kann. In der Mitte sieht man alle Teile, die einem in dem jeweiligen Level zur Verfügung stehen. Rechts wird anhand einer Prozentanzeige dargestellt, wann man in den nächsten Abschnitt kommt.

Der Schwierigkeitsgrad steigt von Level zu Level und ist selbst für erfahrene Spieler anspruchsvoll, aber nicht unfair. Die Steuerung erfolgt komplett mit der Maus; man kann jedoch auch die Tastatur zur Hilfe nehmen.

Das Spiel eignet sich besonders für „das kleine Spiel zwischendurch“, da man pro Level ca. 10-15 Minuten braucht und anschließend speichern kann. Man kann zudem jedes Level unendlich oft wiederholen, ohne „ein Leben zu verlieren“ - das erspart lästige Wiederholungen, wie man sie in anderen Spielen dieser Sorte öfters findet. Das Programm lädt zudem sehr schnell. Die musikalische Untermalung ist zu Beginn passend, wird jedoch ziemlich schnell etwas nervig, da immer dasselbe Stück wiederholt wird.

Fazit: Uns hat das Spiel insgesamt betrachtet gut gefallen. Die spontanen Kommentare („Das Spiel ist irgendwie toll!“, „Nicht schlecht!“, “Packend!“, „Man fiebert mit!“) sprechen für sich. Die Grafik ist zwar zu Beginn etwas unübersichtlich, aber man gewöhnt sich schnell daran, zumal die grafischen Effekte auch zum Spielspaß beitragen. Mit Tube Twist trainiert man auch die räumliche Orientierung und die Fähigkeit, Abstände und Kräfte einzuschätzen. Wer ein Spiel für zwischendurch braucht, das er auch mit der ganzen Familie spielen kann, kann zugreifen. Die vielen Level sorgen dafür, dass der Spielspaß lange anhält.

10.03.2008 um 18:06


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