Spielebeurteilung

Need for Speed ProStreet

17.03.2011
"Need for Speed ProStreet" ist eine weitere Streetracing-Simulation der inzwischen altbekannten Serie. Diesmal gilt es, an den spannendsten Schauplätzen der Welt den Wettkampf um die Krone der Streetracer aufzunehmen.
Beschreibung von der Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (BuPP) Wien

Ziel des Spiels ist es, das ultimativ getunte Wettbewerbsauto zu bauen, mit ihm an packenden Showdowns teilzunehmen, in verschiedenen Disziplinen das eigene Können zu beweisen und den eigenen Ruf gegen die besten Streetracer auf die Probe zu stellen.

"ProStreet" bietet dabei etwas höheren Realismus als die Vorgängerversionen und beeindruckt mit detaillierter, fotorealistischer Grafik. Die "Autosculpt"-Technologie aus Need for Speed Carbon wurde deutlich weiterentwickelt und ermöglicht neben der Gestaltung einer individuellen Optik der Wagen auch das direkte Tuning für die optimale Leistungsfähigkeit.



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2 Kommentare

Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- schreibt:

"Need for Speed ProStreet" bietet eine relativ realistische und daher auch relativ anspruchsvolle Renn-Simulation. Die Grafik und der Sound schaffen eine gute Atmosphäre und vermitteln Street-Feeling. Im Gegensatz zu den letzten Vorgänger-Versionen wurde bei "ProStreet" auf Auseinandersetzungen mit der Polizei verzichtet und die Straßenrennen werden als ordentliche Rennwettbewerbe ausgetragen.

Als männlich dominierter Sport sind einmal mehr bei derartigen Spielen Frauen auf die Rolle des optischen Aufputzes reduziert, hier jedoch immerhin noch halbwegs zurückhaltend. Fans der Reihe sind möglicherweise von der Neuausrichtung enttäuscht, für sich betrachtet bietet " Need for Speed ProStreet " jedoch guten Renn-Spaß. (Getestet wurde die Umsetzung für den PC. Das Spiel und Spielerlebnis kann sich auf anderen Plattformen unterscheiden.)

31.01.2008 um 15:49
Arbeitsgemeinschaft Computer und Spiel Linz (ACOS) schreibt:

Need for Speed: Pro Street ist in vielen Punkten anders als seine Vorgänger. Da wäre zum einen das nun enthaltene Schadensmodell. Damit wurde eigentlich mit einem wesentlichen Grundsatz der Serie gebrochen: "Wer bremst verliert". Nun wirken sich Abstecher in Leitplanken und gegnerische Autos nicht nur optisch auf den eigenen fahrbaren Untersatz und auf die virtuelle Geldbörse aus. Mit letzter Konsequenz wurde jedoch nicht programmiert, da sich die Crashs zwar auf Geschwindigkeit und Bremskraft, nicht jedoch auf die Lenkung auswirkt. Den Zorn vieler N4S-Veteranen zieht sich Pro Street aber wahrscheinlich dadurch zu, dass man auf Gegenverkehr und Polizei vergeblich wartet. Aber es gibt auch Pluspunkte. Das Tuning wurde noch einmal verfeinert. Nun kann man die Teile sogar im Windkanal auf ihre Aerodynamik testen und so die entscheidenden Sekundenbruchteile herausholen. Auch lassen sich nun Vinyls stufenlos verschieben, vergrößern und verzerren. Und der satte Motorensound sucht ohnehin seinesgleichen.

18.03.2008 um 13:26


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