Spielebeurteilung

Isabell Werth - Reitsport

18.09.2007
Mit „Isabell Werth Reitsport" kann man seine Laufbahn in verschiedenen Reitdisziplinen starten. Unterstützend steht den Spielerinnen und Spielern Isabell Werth zur Seite, die Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Dressurreiten.
Die Sportsimulation bietet im Karrieremodus die Disziplinen Springreiten, Dressurreiten und Vielseitigkeitsreiten an. Zu Beginn des Spiels geht es in allen drei Fällen erst einmal in die Reitsportschule, wo Isabell Werth als Lehrerin wartet. Dort lernt man in mehreren Übungseinheiten die Grundlagen der jeweiligen Disziplin. Besteht man die Abschlussprüfung, kann der Wettkampf beginnen.


Im Menü hat man einen Überblick über anstehende Wettkämpfe und die Ranglisten.


Im Laufe der Karriere gilt es sich über die Stufen regional, national und international bis an die Weltspitze hochzuarbeiten. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Auf jeder Stufe muss man sich durch gute Saisonleistungen für das Abschlussturnier qualifizieren, in welchem letztendlich der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse erreicht werden kann.

Ein wichtiger Erfolgsgarant ist regelmäßiges Training. Insbesondere der enge Übungsplan zwischen den Wettkämpfen trägt zur Verbesserung der eigenen Reitfähigkeiten bei. Nicht zu unterschätzen ist aber auch die Auswahl des richtigen Pferdes. Schließlich hat jedes Tier seine Eigenheiten.

Das Training erfolgt über die Pfeiltasten.


Das Spiel richtet sich zwar in erster Linie an Pferdefans, jedoch möchte die Namensgeberin Isabell Werth auch „eine Zielgruppe ansprechen, die sich bislang noch nicht mit dem Reitsport beschäftigt hat".
Tobias Miller
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Bildnachweise

[1]Frogster[2]Frogster

Pädagogische Beurteilung:

„Isabell Werth – Reitsport“ ist eine Simulation, welche den Spielenden durchaus Ausdauer und Disziplin abverlangt. Das Motto könnte lauten: „Ohne Fleiß kein Preis“.

Zunächst muss das Führen des Pferdes in der Reitsportschule Schritt für Schritt erlernt werden, wobei es beispielsweise beim Springreiten darauf ankommt, Reitrichtung, Reitgeschwindigkeit, Absprungpunkt und Körpergleichgewicht simultan zu steuern. Insbesondere die Aneignung unterschiedlicher Tastenkombinationen erweist sich an dieser Stelle als schwierig. Die Spielfigur Isabell Werth steht zwar als Lehrerin bereit, bietet aber gerade nach Fehlversuchen keine zusätzliche Unterstützung an.

Nach dem Start einer Karriere sind geschickt gewählte Trainingseinheiten und die nötige Konzentration im Wettkampf Garanten für den Erfolg. Positiv hervorzuheben sind die wirklichkeitsnahe Umsetzung und die gelungene grafische Gestaltung.

Fazit:

Insgesamt handelt es sich bei „Isabell Werth – Reitsport“ um eine sehr realistische Sportsimulation mit entsprechend hohem Schwierigkeitsgrad. Das Spiel steht für länger anhaltendes Spielvergnügen und erfordert ein gewisses Durchhaltevermögen. Inwieweit auch Nicht-Reitsportbegeisterte dieses Wagnis eingehen wollen, bleibt fraglich.
Tobias Miller
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1 Kommentar

Tobias Miller (Redaktion spielbar.de) schreibt:

„Isabell Werth – Reitsport“ ist eine Simulation, welche den Spielenden durchaus Ausdauer und Disziplin abverlangt. Das Motto könnte lauten: „Ohne Fleiß kein Preis“.

Zunächst muss das Führen des Pferdes in der Reitsportschule Schritt für Schritt erlernt werden, wobei es beispielsweise beim Springreiten darauf ankommt, Reitrichtung, Reitgeschwindigkeit, Absprungpunkt und Körpergleichgewicht simultan zu steuern. Insbesondere die Aneignung unterschiedlicher Tastenkombinationen erweist sich an dieser Stelle als schwierig. Die Spielfigur Isabell Werth steht zwar als Lehrerin bereit, bietet aber gerade nach Fehlversuchen keine zusätzliche Unterstützung an.

Nach dem Start einer Karriere sind geschickt gewählte Trainingseinheiten und die nötige Konzentration im Wettkampf Garanten für den Erfolg. Positiv hervorzuheben sind die wirklichkeitsnahe Umsetzung und die gelungene grafische Gestaltung.

Insgesamt handelt es sich bei „Isabell Werth – Reitsport“ um eine sehr realistische Sportsimulation mit entsprechend hohem Schwierigkeitsgrad. Das Spiel steht für länger anhaltendes Spielvergnügen und erfordert ein gewisses Durchhaltevermögen. Inwieweit auch Nicht-Reitsportbegeisterte dieses Wagnis eingehen wollen, bleibt fraglich.

18.09.2007 um 18:25


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