spielbar-Jugendredaktion

Ein Einblick in die neuesten Nintendo-Titel

08.08.2015
Auf der diesjährigen Gamescom darf natürlich auch nicht Nintendo mit seinen neuesten Titel fehlen. Viele auf der Spielemesse E3 bereits angekündigten Titel waren hier nun endlich anspielbar und das habe ich mir nicht entgehen lassen. Hier meine Meinung zu Nintendos neuem Spiele-Angebot.

Celina, 19, spielbar-Jugendredaktion

Xenoblade Chronicles X

Xenoblade Chronicles X wird riesig. Während der Vorgänger etwa 75 Stunden Spielzeit bot, versprach man bei der Vorstellung des Titels über 100 Stunden Spielspaß und eine Welt die etwa 5-mal so groß ist. Allein das erste Gebiet ließ einen schon aufgrund seines immensen Ausmaßes staunen. Wenn man dann auf das Gamepad blickt (über das man übrigens die Schnellreisefunktion nutzen kann) und über 15 Gebietpunkte allein auf dem ersten Blick erkennt, wird einem erst mit Schrecken klar, wie riesig diese Spielwelt sein wird. Das Spiel selber lässt sich wirklich sehr gut spielen. Das Tutorial hat man bewusst weggelassen, was aber gar kein Problem darstellt, da man sich trotzdem sehr schnell in die Steuerung einfindet. Nach einigen Kämpfen war die Zeit auch schon vorbei. Ein abschließendes Fazit lässt sich nach so kurzer Zeit nur schlecht formulieren, interessant für Rollenspielfans ist der Titel allemal, vor allem für die, die auch den Vorgänger gespielt haben.

Super Mario Maker

Super Mario Maker strotzt nur so vor frischen Ideen und besitzt einen großen Umfang an Möglichkeiten der Levelgestaltung. Anfangs stehen einem die Standard Mario-Elemente zur Verfügung: Goombas, Koopas und Kanonen um Mario am Voranschreiten zu hindern; zudem noch Röhren, Blöcke und natürlich Münzen. Mehr lässt sich im Laufe des Spiels freischalten, wie genau hat man nicht verraten. Das Spiel enthält auch sonst viele Secrets, die man am besten einfach selber herausfindet, was den Spielspaß auch immens steigert. Man kann jederzeit das Spiel anhalten und neue Änderungen vornehmen, oder, wenn man zum Beispiel im Level nicht weiterkommt, sich Mario schnappen und ihn an eine beliebige Stelle fallen lassen. Zu Release des Spiels wird eine „große Social-Media-Plattform“ veröffentlicht, wo man die designten Level anderer Mitspieler testen und bewerten kann. Im Großen und Ganzen macht dieses Spiel unglaublichen Spaß und ich kann es kaum erwarten mich durch sämtliche neue Level zu schlagen.

Die Level beim Super Mario Maker bastelt man sich ganz leicht mit dem Touchpen zusammen.


Zelda Triforce Heroes

Triforce Heroes wirkte bei der Ankündigung auf der E3 2015 eher wie vorschnell produziertes Drachenfutter für alle die genauso sehnlichst auf „Zelda Wii U“ warten wie ich. Hierbei handelt es sich um ein reines Multiplayer -Koop-Spiel, welches entweder online oder im lokalen Mehrspieler gespielt werden kann. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem Titel bleibt nach dem ersten Anspielen leider. Die verfügbaren Level waren nach nur wenigen Minuten vorbei und boten nur selten innovative Abwechslung. Das Spiel ist ein netter Zeitvertreib für zwischendurch aber mehr auch nicht.

Chibi Robo Ziplash

Chibi Robo dürfte den Wenigsten hier bekannt sein – auch ich habe vor der offiziellen Ankündigung von Nintendo noch nie von dem kleinen Roboter gehört. Erst nur in Japan erschienen, wagt man nun den Schritt nach Europa. Und das hätte ruhig schon eher passieren können. In Chibi Robo Ziplash spielt man einen kleinen (super süßen!) Roboter, der mit nichts bewaffnet ist, außer seinem Netzteilstecker. Und mit diesem muss er in feinster Jump n‘ Run-Manier Hindernisse überqueren und kleine Rätsel lösen. Viel vom Spiel konnte man allerdings nicht sehen, nach einem Tutorial-Level war bereits alles vorbei. Das Spiel machte einen netten Eindruck und wird auf jeden Fall einen Blick wert sein.

Starfox Zero

Mein letztes Starfox liegt nun schon einige Jahre zurück. Genauer gesagt war es das Starfox-Spiel das damals in Europa unter dem Namen „Starwing“ auf dem Super Nintendo erschien. Trotzdem war ich bereits beim E3-Trailer völlig gehyped und habe mich umso mehr gefreut das Spiel endlich auf der Gamescom anspielen zu können. Und enttäuscht wurde ich nicht.

Zugegeben die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, wenn auch die Idee, die dahinter steckt, gar nicht mal so schlecht ist. Auf dem Bildschirm könnt Ihr das Geschehen um euch herum beobachten, während das Gamepad als Cockpit dient. Das wurde beim ersten Anspielen zum kleinen Problem, da Ich immer zwischen Gamepad und Fernseher schnellen musste, um zu merken was überhaupt los ist. Hat man den Dreh aber raus, macht dieses Spiel einen Heidenspaß. Man kann um sich ballern, Loopings machen und zwischen Boden- und Luftformation wechseln. Dazu kommt noch der typische Starfox-Charme, wenn wieder die zehnte Meldung deiner tierischen Kollegen einkommt. Mehr will Ich doch gar nicht.

Starfox Zero macht auch optisch einiges her.

Bildnachweis

[1]Nintendo[2]Nintendo

Siehe auch

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