spielbar-Jugendredaktion

Star Wars Battlefront – wird es dem Hype gerecht?

07.08.2015
Der Neuanfang der Reihe aus dem Jahre 2005, Star Wars Battlefront 2, war einer der großen Titel der Gamescom. Dort konnte ich den Titel anspielen - doch kann dieser die hervorragende Qualität seines Vorgängers beibehalten und den Erwartungen der Fans gerecht werden? Top oder Flop?

Fans warten schon seit Jahren auf den Nachfolger von Battlefront 2 und jetzt wurde er auf der Gamescom endlich spielbar – und ich konnte ihn mir ansehen. Ich habe zwei verschiedene Spielmodi von Star Wars Battlefront getestet, diese waren zunächst einmal der Fighter Squadron Modus sowie ein Koop-Modus gegen die KI .

Battlefront oder doch Battlefield?

Im Koop-Modus spielten wir zu zweit gegen bis zu 10 KI-Wellen, die es zu überleben galt. In dem Modus konnte ich das grundlegende Gameplay des Shooters und das Handling der Waffen erfahren. Beides hat für meine Verhältnisse zu sehr an die Battlefield-Reihe erinnert. Einzig das als Skill verfügbare Jetpack hat sich stark von DICE's anderer Spielreihe unterschieden und etwas Dynamik in das Gameplay gebracht. Trotzdem wurde das Star-Wars-Gefühl sehr gut umgesetzt, besonders wegen der von DICE gewohnt hervorragenden Soundqualität. Es bleibt abzuwarten wie die anderen verfügbaren Gadgets sich auswirken werden, bis ich darüber ein abschließendes Urteil fassen kann. Der Koop-Modus war ganz nett, jedoch wird der Fokus des Spiels wahrscheinlich auf dem Multiplayer -Part liegen. Leider konnte ich diesen auf der Gamescom nicht testen.

Der Schild war eine weitere mögliche auswählbare Fähigkeit.


Fliegen für Anfänger und Fortgeschrittene

Der zweite spielbare Modus war das sogenannte „Fighter Squadron“, wo 2 Teams mit Tie-Fightern und X-Wings gegeneinander antraten, auf jeder Seite je 10 Spieler und 10 Bots. Dieser Modus hat mich am meisten überrascht, er spielt sich flott, ist intuitiv und scheint trotzdem viele Möglichkeiten zu bieten ihn professionell zu spielen. In jeder Runde haben die Gruppen entweder eine verteidigende oder eine angreifende Rolle. Zu den Waffen zählten auf beiden Seiten Lenkraketen sowie auf imperialer Seite die Möglichkeit einen Geschwindigkeitsboost einzusetzen, während die Rebellen auf einen Schild für einen Verteidigungsbonus zugreifen konnten.

Das Gameplay war Arcade-lastig, sehr leicht zu erlernen und intuitiv. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass das Spiel durchaus eine Herausforderung bieten kann und für wettbewerbsorientierte Spielende geeignet ist. Folglich könnte der Modus die ideale Grenze zwischen einem Spiel für Einsteiger und für wettbewerbsorientierte Spielende finden.
Die KI- und Spieler-Kills wurden separat gewertet, jedoch fällt das beim Spielen selbst nicht auf – man freut sich immer über einen Kill. So haben es Einsteiger leichter, trotzdem Erfolgserlebnisse zu erhalten und ich gehe davon aus, dass Profis die Möglichkeit haben werden die Bots zu deaktivieren.

Ebenfalls ist das Belohnungssystem wie auch schon in der Battlefield-Reihe sehr motivierend. Sobald man einen Gegner ein einziges Mal trifft gibt es Punkte, ebenso wie für jeden weiteren Treffer und für einen Kill sowieso, selbst wenn man sich aus einer kritischen Situation rettet wird man belohnt und und und… Die Länge einer Partie würde ich zwischen 5 und 10 Minuten einschätzen, abhängig davon wie gut das feindliche Team spielt.

Spannende Verfolgungsjagten in der Luft.


Eine abschließende Wertung

Die Grafik insgesamt würde ich als sehr gut einschätzen, auch wenn Battlefront bisher keine beeindruckenden Lichteffekte wie „The Witcher 3“ bietet sind gerade die Partikeleffekte der Wolken in den Luftschlachten hervorragend. Die Animationen sind sehr gut, die Gesamtumgebung stimmig und die Texturen gut. Alles in allem würde ich die Grafik des Spiels als gelungen einschätzen, wenn es auch noch Luft nach oben gibt.

Zusammengefasst hat mich die Gamescom tatsächlich positiv im Bezug auf Star Wars: Battlefront gestimmt – der Shooter-Part hat mich wie erwartet eher mäßig beeindruckt, obwohl es gut möglich ist, dass dies in einer echten Multiplayer-Schlacht anders sein könnte, aber gerade der Flugmodus hat mich von dem Spiel überzeugt und wäre im jetzigen Stadium für mich bereits ein Kaufgrund. Wer mit dem Fliegen jedoch weniger anfangen kann, sollte vielleicht auf den Release des Spiels und die kommenden Testberichte warten.
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Dieser Artikel wurde verfasst von:

Bildnachweis

[1]EA[2]EA

Siehe auch

Spielebeurteilung

Star Wars Battlefront: Elite Squadron

Star Wars Battlefront: Elite Squadron verspricht spannungsgeladene Unterhaltung für unterwegs. Unsere Leipziger Spieletester haben sich das Actionspiel genauer angeschaut. Das Fazit: Aufgrund fehlender Herausforderungen eher für Gelegenheitsspielende.

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