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Angespielt: Heroes of the Storm - Das Blizzard MOBA unterschiedet sich von etablierten Titeln

14.08.2014
Das neue Free2Play MOBA Heroes of the Storm, das noch dieses Jahr erscheinen soll, hält viele innovative Neuerungen bereit. Die Helden sind Charaktere aus dem Blizzard Universum, die mit einem völlig neuartigem Teamlevel, Fähigkeitensystem und ohne kaufbare Gegenstände daherkommen.

Mit Heroes of the Storm schickt Blizzard bald sein erstes MOBA-Spiel, Massive Online Battle Arena, also einem Online Teamspiel, an den Start. Wir haben das Spiel auf der Gamescom angespielt und uns eine Meinung dazu gebildet.

Heroes of the Storm Showmatch auf der Blizzard Bühne
Das Spielprinzip der MOBAs wird dabei nicht stark verändert. Es spielen zwei Teams mit je fünf Spielerinnen und Spielern auf einer Karte mit dem Ziel, die Basis des gegnerischen Teams zu zerstören.
Dabei gibt es vier Maps, auf denen unterschiedliche Aktionen von den Teams ausgelöst werden können, um das Team zu unterstützen. In der von uns gespielten Map Schwarzherzbucht kann man beispielsweise Dublonen sammeln, indem man neutrale Monster tötet, und damit einen Piraten anheuern, der dann mit den Kanonen seines Schiffes die gegnerische Basis beschießt. Zudem gibt es neutrale Söldnerlager. Werden die Söldner besiegt, so schließen sie sich dem Team an und helfen den Gegner zu bekämpfen.

Heroes of the Storm setzt komplett auf ein System von Heldenfähigkeiten und –eigenschaften. Es gibt keinen Shop, in dem Items gekauft werden können, um die Attribute des Helden zu steigern. Die Spieler haben bei einem Level up dann die Möglichkeiten die Fähigkeiten oder Eigenschaften ihrer Helden zu steigern. Das Leveln im Spiel geschieht immer im Team und nicht als Einzelspieler.

Im Spiel stehen bisher 28 Helden zur Auswahl, die alle Charaktere aus den Blizzard-Spielen darstellen, also aus dem Starcraft, Warcraft oder Diablo Universum stammen. Das Aussehen der Helden kann wie in anderen Free2Play MOBAs verändert werden, in dem man sich Skins kauft. Es können auch Reittiere über das Levelsystem erworben werden, die den Helden schneller zurück in den Kampf bringen.

Anders als bei League of Legendsoder Dota 2 beispielsweise gibt es in Heroes of the Storm keine Items, um die Attribute der Helden zu erhöhen. Des Weiteren bietet das Spiel gleich vier Maps statt einer. Auch Reittiere für die Helden, Söldnern und kartenabhängigen Sonderaktionen sind Neuerungen im Genre . Außerdem gibt es ein innovatives Fähigkeiten- und Talentsystem sowie die Möglichkeit, im Team zu Leveln statt allein. Ein weiterer Unterschied zu den bekannten MOBAs ist, dass es in Heroes of the Storm nicht nur Türme gibt, die den Weg zur gegnerischen Basis erschweren, sondern auch Tore, die erst durchbrochen werden müssen, bevor man den nächsten Bereich betreten kann.

Lennart und Martin spielen Heroes of the Storm
Heroes of the Storm macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Das Spielprinzip ist leicht verständlich, wodurch der Einstieg auch für MOBA-Neulinge einfach ist. Für Spielerinnen und Spieler von anderen MOBAs hält Heroes of the Storm ein paar interessante Mechaniken bereit, die eine Abwechslung zu den bekannten Spielen darstellen.
Wir empfehlen dieses Spiel alten Hasen des MOBA Genres, die Lust auf etwas Neues haben und auch allen Neulingen, die ins Genre hineinschnuppern wollen. Besonders reizvoll ist das Spiel sicherlich für Blizzard-Fans, da man in Heroes of the Storm mit Charakteren aus verschiedenen Blizzard Spielen gegeneinander antreten kann.

Weiterführende Links

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