spielbar-Jugendredaktion

Assassin's Creed IV: Black Flag

24.08.2013
Ich durfte Assassin's Creed IV Black Flag im Businessbereich von Ubisoft testen und konnte mir ein erstes Bild von der Fortsetzung der beliebten Serie machen. Ob sie den hohen Ansprüchen gerecht wird oder nicht, erfahrt ihr hier.


Dank des Presseausweises hatte ich die Möglichkeit mir den neusten Teil von Ubisofts Spielereihe „Assassin's Creed“, im Businessbereich, genauer anzugucken. Dort wurde mir auch von einem Mitarbeiter des Publishers Ubisoft das Spiel genauer erklärt. Das alles auf Englisch. Heißt für mich doppelte Hirnarbeit. Einmal auf das Spiel konzentrieren und sich nicht blamieren, andererseits jedes Wort des Mitarbeiters möglichst verstehen und in einen Kontext mit dem Spiel bringen.

Der neuste Teil trägt den Titel „Black Flag“ und spielt im Zeitalter der Piraten. Für Fans der Reihe eine enorme Umstellung! Man ist gewohnt durch Städte zu springen und dort seine Aufträge zu erfüllen. Jetzt aber spielt der Großteil auf hoher See. Natürlich kann man Häfen, wie den in Havanna, ansteuern. Zudem kann man jede Insel der großen Welt von „Black Flag“ ansteuern, dort Anker setzen und sich auf Schatzsuche begeben. Die Spielwelt vom neusten Assassin's Creed Teil ist unglaublich groß und bietet dem Spieler viele Ort, die zu erkunden sind. Somit ist Assassin's Creed Black Flag ein sehr langwieriges Spiel und nicht schon nach 5-7 Spielstunden beendet. Denn neben der Hauptstory gibt es unzählige Nebenmissionen, die einem Geld, Gegenstände & Co. einbringen.

Neuerungen & die erste Mission

Die Neuerungen zum Vorgänger sind sofort zu erkennen. Die Grafik sieht deutlich hübscher aus und das Kampfsystem wurde weiterentwickelt. Dadurch werden Kämpfe anspruchsvoller und deutlich taktischer. Die Welt wurde sehr detailreich gestaltet. Es gibt wie im Vorgänger eine hohe Anzahl von verschiedenen Tieren. Gespielt habe ich mit einem PlayStation 4-Controller. Für mich als Xbox-Spieler eine Umstellung, die eine kurze Eingewöhnungsphase brauchte. Trotzdem muss ich anerkennen, dass der PS4-Controller gut in den Händen liegt.

Die Test-Mission hatte als Ziel, einen Mann auf einem Schiff zu töten. Natürlich in typischer Assassin's Creed Weise: lautlos und ohne entdeckt zu werden. Naja, hat bei mir nicht ganz so funktioniert. Das kann aber auch daran liegen, dass ich einfach erstaunt war. Denn die Welt sieht wirklich sehr gut aus! Man erkennt viele Details und so kann man über die gelegentlichen Mikro-Ruckler hinwegsehen. Diese sollen übrigens zur offiziellen Veröffentlichung verschwunden sein (so wie alle Fehler, die noch zum Teil im Spiel sind). Nachdem man sich seinen Weg mit neuen Waffen durch die Gegner bahnt, sollte man möglichst unentdeckt bleiben. Das entpuppt sich aber als schwieriger als in den Vorgängern. Die Gegner denken mit und entdecken einen früh. Also muss sich der Spieler Gedanken machen, wie er am besten vorankommt ohne entdeckt zu werden. Das kann einem teilweise echt „Kopfschmerzen“ bereiten. In Assassin's Creed wird also wie in jedem Teil Schnelligkeit und Köpfchen gefordert. Das ist vielleicht auch der Grund, wieso das Spiel trotz hoher Brutalität eine USK 16 Einstufung bekommen hat. Zudem basiert die Story von Assassin's Creed oft auf wahren Ereignissen der Vergangenheit. Daher kann man dem Spieler die Welt von damals ein Stückchen näher bringen.

Besonderheiten

Assassin's Creed hat zudem noch zwei Besonderheiten. Die eine ist, dass Originalsprachen benutzt werden. Also ist das Spiel sehr authentisch und die Dialoge werden mit Untertiteln übersetzt. Ubisoft will, dass der Spieler sich in die Figur hineinversetzen kann und alles so realistisch wie möglich ist.

Als nächstes hat Ubisoft eine App für das Spiel entwickelt. Mit dieser App kann man sein Smartphone oder Tablet-PC als Karte für das Spiel benutzen. Dort sieht man z.B. in Echtzeit, in welche Richtung man grade mit seinem Schiff segelt und wo der nächste Hafen ist.
Ebenfalls gibt es in Assassin's Creed IV: Black Flag eine Art „Bande“. Du kannst nicht nur ein Schiff besitzen. Du kannst Schiffe kapern und diese dann für dich auf Beutefang schicken. Das bringt dir dann unter anderem Geld. So etwas Ähnliches gab es bereits in Assassin's Creed: Brotherhood. Dort war es allerdings umständlicher als nützlich, so viele Spieler. Mit der App soll das jetzt anders werden. Man kann unterwegs seine Flotte auf Beutefang schicken. Sie ernten alles auf den Meeren ab, man kommt nach Hause, und hat quasi mehr Geld auf dem Konto ohne zu spielen. Für mich eine sehr praktische Sache!

Fazit

Ich finde Assassin's Creed IV: Black Flag ist dieses Jahr eines der besten Spiele. Es erfindet die Spielidee im Prinzip neu und Fans der Reihe müssen sich eventuell umgewöhnen. Das sollte allerdings nicht allzu schwer fallen. Man sollte dem Spiel eine Chance geben, da Assassin's Creed immer einiges zu bieten hat.
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