Faszination FIFA

09.08.2013
Nicolas Henninger (15 Jahre) ist begeisterter FIFA-Spieler. In seinem Praktikum bei der Bundeszentrale für politische Bildung hat er sich daher mit der Faszination und dem Erfolg des Spiels auseinandergesetzt und auch andere Spieler dazu befragt. Hier sind seine Ergebnisse.



Mit FIFA 13 geht die bis heute erfolgreichste Sportspielserie in die 20. Verlängerung. Vier Wochen nach der Veröffentlichung wurde FIFA 13 bereits 7,4 Millionen mal verkauft. Bis Ende März 2013 sind weltweit 14,5 Millionen Exemplare über die Ladentheke gegangen. Dazu gibt es immer wieder Ableger der Hauptreihe, wie zum Beispiel FIFA Street, die ebenfalls viel Anklang finden.
FIFA hat Konkurrenztitel wie Pro Evolution Soccer (PES) hinsichtlich der Verkaufszahlen deutlich hinter sich gelassen: FIFA 12 zum Beispiel hatte im Vergleich zu PES in der ersten Woche nach Veröffentlichung 25 mal so viele Exemplare verkauft.

Da stellt sich die Frage, wieso FIFA die Menschen so fasziniert und worin dieser Erfolg begründet ist. Um dem Geheimnis von FIFA auf die Spur zu kommen, habe ich eine kleine Umfrage unter FIFA-Fans gestartet.

Ganz klar profitiert FIFA in erster Linie von der Faszination der Sportart Fußball an sich. Die Einfachheit des Spiels ― ein Ball, zwei Tore, 22 Spieler und mehr oder weniger einfache Regeln ― macht einen Großteil dieser Anziehungskraft aus. Hinzu kommt, dass das erste Tor auch das letzte sein kann. Somit geht man ins Stadion und man weiß nicht wer gewinnt.

Und das spiegelt sich auch in den Antworten derjenigen wieder, die ich befragt habe. Dort lauteten die Antworten auf die Frage „Warum spielst du FIFA?“, „weil ich Fußball selber spiele“, „weil ich Fußball mag“, „weil ich Fußball sehr gerne mag und FIFA das beste Spiel dafür ist“ und „weil ich Fußball als Sportart super finde“.
Allerdings ist FIFA nicht das einzige Fußballsimulationsspiel, und doch ist es so viel erfolgreicher als die Konkurrenten.

FIFA profitiert in erster Linie von der Faszination an der Sportart Fußball.
Was aber fasziniert so besonders an FIFA besonders? Auf diese Frage gab es ganz unterschiedliche Antworten . Dies spiegelt auch die Vielseitigkeit und Veränderlichkeit des Spiels wieder. Ob Freundschaftsspiel, Managermodus, Ultimate Team, Spielerkarriere, Online etc. Das Spiel wird nie langweilig und man kann auch nach einem halben Jahr wieder etwas neues anfangen.Zudem besitzt FIFA im Gegensatz zu PES alle Lizenzen für die Nutzung der echten Spielerfiguren und Fußballclubs und die Spielkommentare wurden von bekannten Sportkommentatoren eingesprochen, Alle diese Features machen das Spiel noch realistischer.

Allerdings gibt es immer etwas zu verbessern. Mindestens die Grafik wird im Laufe der technischen Entwicklung immer besser, auch wenn sie jetzt schon auf einem sehr hohen Niveau ist.
Manche Menschen können auf dem ersten Blick schon nicht mehr zwischen FIFA und einer Live-Übertragung unterscheiden.Die von mir befragten FIFA-Experten haben aber natürlich einige Vorschläge für ein noch besseres Spiel, zum Beispiel:

    • Kaderupdates für FIFA 13 wenn FIFA 14 schon raus ist

    • mehr Vertragskomponenten

    • die Weltklasse Spieler sind nicht erkennbar besser als die guten Spieler

    • das Laufverhalten der Abwehrspieler bei Cursorwechsel

    • die Ballannahme und das teilweise schwache Torwartspiel

    • Geschwindigkeitsunterschied zwischen Angreifern und Verteidigern ist zu gering


Vieles liegt also bei der Faszination an FIFA, an der Faszination am Fußball an sich.
Allerdings hebt sich EA mit der starken Umsetzung des Spiels heraus und macht FIFA zum besten und erfolgreichsten Sportsimulationsspiel der Welt.

Weiterführende Links

Spielbesprechung zu FIFA13 auf spielbar.de

spielbar-Jugendredaktion auf der gamescom: Die Geschichte von FIFA
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Dieser Artikel wurde verfasst von:

Bildnachweis

[1]EA

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