E3 2010 - Die Zukunft ist dreidimensional!

27.08.2010
Vom 15. bis 17. Juni präsentierten wieder einmal Spieleentwickler und Publisher ihre aktuellsten Produkte und kommenden Highlights bei der E3 in Los Angeles. Neben dem Thema Bewegungssteuerung stand vor allem 3D-Gaming im Mittelpunkt der Videospielmesse.


 


Seit 1995 findet die Electronic Entertainment Expo (E3) jährlich statt. Nach einigen schwächeren Jahren in der Vergangenheit waren auf der aktuellen Messe für Computer- und Konsolenspiele 290 Aussteller vertreten.

Auf die Besucherinnen und Besucher warteten zahlreiche Ankündigungen neuer Spiele, darunter viele Fortsetzungen bekannter Titel wie "Call of Duty", "Medal of Honor" oder "Need For Speed". Ein Trend, der seit geraumer Zeit zu beobachten ist. Neben vorgestellten Spieletiteln erhielten Gamer und Presse hier auch einen Überblick über die technischen Highlights der nächsten sechs Monate. Insbesondere Bewegungssteuerungen, die speziell Casual Gamer ansprechen, und 3D-Gaming standen hier im Vordergrund.

Die bereits unter dem Arbeitstitel „Project Natal“ bekannte Bewegungssteuerung von Microsoft für die Xbox wurde auf der E3 nun offiziell unter dem Namen „Kinect" vorgestellt. Sie registriert Bewegungen der Spielenden ganz ohne Controller, verwendet allein Kameratechnik und Mikrofon. Parallel dazu führte Sony sein „PlayStation Move“ samt Zubehör vor, das dem Prinzip der Nintendo Wii ähnelt. Beide Produkte gingen bereits im Vorfeld durch die Presse und boten damit nur wenig Überraschung.

Innovatives Highlight der Messe war da der von Nintendo vorgestellte Handheld „3DS“, die erste tragbare Spielkonsole mit einem 3D-Bildschirm, für die keine Spezialbrille benötigt wird. Mit Hilfe eines stereoskopischen Displays entsteht bei den Spielenden der Eindruck eines dreidimensionalen Bildes. Das offizielle Datum für die Markteinführung ist noch unbekannt. Doch schon jetzt häufen sich die positiven Stimmen von Gamern und der Presse gleichermaßen.


Nintendos 3DS ist die erste tragbare Spielkonsole mit einem 3D-Bildschirm.

Räumliche Tiefe sollen übrigens auch in diesem Jahr noch Sonys PlayStation mittels Service-Update und Microsofts Xbox erzeugen. Um Spiele in 3D aber auch als solche zu erkennen, benötigen die Spielenden einen entsprechenden 3D-Fernseher und die passende Brille. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten werden darauf bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage vorerst wohl nur die Hardcore-Gamer zurückgreifen.

Nach der E3 startet im August die gamescom in Köln. Dann können die technischen Neuerungen auch hierzulande bewundert und ausgetestet werden.

Weiterführende Links

Neue Bewegungssteuerung

Das Gesetz der Serie

E3 2009

Weblink

E3

Schreib einen Kommentar

* Pflichtangaben