Digital Games Divide

12.08.2008
Für Schlagzeilen sorgte vor wenigen Wochen ein Amoklauf an einer Schule im finnischen Tuusula. Auch die Diskussion um Computerspiele bekam im Zusammenhang mit der Gewalttat neue Nahrung. Der finnische Wissenschaftler Frans Mäyrä wies in einem Beitrag auf einen bisher noch wenig beachteten Aspekt hin.


Wie der Computerspielexperte in sein Blog schreibt, sind Computerspiele nicht nur ein beliebiger Bestandteil der Lebenswelt von Jugendlichen, sondern ein wichtiges soziales und kulturelles Umfeld, in dem junge Menschen handeln und sich ausleben. Viele Erwachsene sind jedoch wenig gewillt, diesen Lebensbereich der Heranwachsenden ernst zu nehmen oder gar an ihm teilzuhaben.

Mäyrä umschreibt die Nicht-Beachtung und das Nicht-Verständnis der Medienwelt Jugendlicher durch die Erwachsenen als „Digital Games Divide". Er bringt diese kulturelle Differenz als mögliche Ursache sozialer Probleme ins Gespräch. Anstatt nach restriktiven Bestimmungen verlangt er daher nach Maßnahmen, welche Wege eröffnen, gemeinsam über Computerspiele zu sprechen, oder besser: gemeinsam zu spielen.


Weiterführender Link


Blog-Beitrag von Frans Mäyrä

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