Clash of Realities 2010
Viel Forschung – wenig Öffentlichkeit
18.05.2010 - eingestellt in Debatten & Studien, Independent Games, News
Vom 21. bis 23. April lud die Fachhochschule Köln zum dritten Mal zur Konferenz „Clash of Realities“. Referentinnen und Referenten aus mehreren Ländern widmeten sich insbesondere der Frage nach der Wirkung von Computerspielen und ihrer Darstellung in der Öffentlichkeit. Ein Tagungsrückblick.

Indie-Games sind immer für neue Ideen gut. Von der Masse setzt sich das Kampfspiel Zeno Clash vor allem mit exotischer Grafik und bizarren Figuren ab, die mitunter aber auch bedrohlich wirken. Durchaus anspruchsvoll: die Nahkämpfe aus der Ego-Perspektive erfordern viel taktisches Geschick.
Sehen trotz völliger Dunkelheit? In diesem außergewöhnlichen Independent Game orientieren sich die Spielenden allein mithilfe visualisierter Schallwellen. Diese erinnern an das Echolot von Delphinen oder Fledermäusen. Eine ganz neue Erfahrung für Spielende.
Zum zwölften Mal wurden in San Francisco die besten Indie-Games des Jahres ausgezeichnet. Wieder bestachen die eingereichten Spiele mit unkonventionellen und innovativen Ideen. Die großen Gewinner des Abends waren „Monaco“ und „Limbo“.
Die deutsche Indie-Szene macht von sich reden: Das von Krystian Majewski entwickelte Point-and-Click-
Rostige Schrauben, Metall und futuristischer Sound. Machinarium entführt in eine Welt der Maschinen. Auf die Spielenden warten hier spannende Rätsel und lustige Überraschungen. Das spricht nicht nur viele Kinder an, sondern auch Erwachsene.
Crayon Physics Deluxe steht für physikalisches Experimentieren auf spielerische Art und Weise. Das ist keineswegs nur etwas für Kinder, auch Erwachsene haben ihren Spaß. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt und der Einsatz in klassischen Lernkontexten bietet sich an.
Experimentieren erwünscht: Indiegames bilden das kreative Gegengewicht zu großen Produktionen kommerzieller Hersteller. Sie sorgen immer wieder für frischen Wind in der Gameslandschaft. spielbar stellt die neusten Glanzstücke vor.
And Yet It Moves ist anders und genau deshalb wunderschön. Eine innovative Grafik und ein neuartiges Spielkonzept überzeugen in ganzer Linie. Wieder ein Beweis dafür, dass es nicht immer riesiger Entwicklerteams, einer High-End-Grafik oder jahrelanger Konzeption bedarf. Worauf es ankommt sind gute Ideen.
Zum mittlerweile elften Mal fand in diesem Jahr in San Francisco das Independent Games Festival statt. Dort wurden erneut die besten Indie-Games ausgezeichnet. Wichtigstes Kriterium: Die Schöpfer sollten noch keinen Vertrag mit einem Publisher haben. 
Einführung zu Computerspielen.
Informationen zu Historie, Genres, Faszinationskraft und Jugendmedienschutz. Mit Glossar.