Weibliche Gamer fürchten Stigmatisierung
10.03.2010 - eingestellt in Debatten & Studien, Mädchen & Computerspiele, News
Längst sind Computerspiele kein reines Männerterrain mehr. So viel steht fest. Doch ist das auch allgemein akzeptiert? Eine aktuelle Befragung US-Amerikanischer Frauen zeigt ein anderes Bild: Viele weibliche Gamer glauben, ihr Hobby verstecken zu müssen.

Die Webseite TorrentFreak gab kürzlich die Jahrescharts 2009 für die Raubkopie-Downloads von Video- und Computerspielen bekannt. Klarer Spitzenreiter ist Call of Duty: Modern Warfare 2. Vor allem in puncto Jugendschutz bedenklich.
Die diesjährige JIM-Studie zum Medienumgang von Jugendlichen in Deutschland widmet sich ausführlich dem Thema Computerspiele. Erstmalig wurden Ergebnisse zu Onlinespielen und „brutalen“ Spielen im Freundeskreis veröffentlicht.
Ein als Pac-Man verkleideter Student macht Manhattan unsicher, Städte werden digital erbaut und verwaltet, selbst das menschliche Leben wird simuliert. Ganz egal wie es sich äußert, Computerspiele verändern unsere natürliche Umgebung. Wie das im Speziellen aussieht, zeigt das Buch „Space Time Play“. 
Der kommerzielle Erfolg von Computerspielen ist unbestritten. Doch resultiert daraus nicht auch gesellschaftliche Verantwortung? Am Rande der gamescom diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Forschung und Branche. bpb-Präsident Thomas Krüger äußerte sich exklusiv gegenüber spielbar.
Über den Jugendschutz bei Onlinespielen wird heiß diskutiert. Keiner fühlt sich zuständig und der Schwarze Peter wandert hin und her. Das Gespräch unserer Jugendredaktion mit einem Anbieter von Browserspielen bestätigt diese Tendenz. 


