Lesen lernen mit Raving Rabbids
08.05.2013 - eingestellt in Debatten & Studien, News, Serious Games
Was kurios klingt, haben italienische Forscherinnen und Forscher nun experimentell nachgewiesen: Actionspiele wie Raving Rabbids unterstützen Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche. Belastbar sind diese Ergebnisse zwar noch nicht, sie lassen aber auf Lernpotenziale populärer Computerspiele hoffen.

Die KIM-Studie liefert in regelmäßigem Abstand verlässliche Daten zur Rolle von Medien im Alltag von Kindern. In dieser Woche wurden aktuelle Ergebnisse in der KIM 2012 veröffentlicht. Erstmals blickt die Studie in einem kleinen Sonderteil ‚miniKIM‘ auch auf Kinder im Vorschulalter.
Der Trend zu mehr Online- und weniger 
Eine Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages, gefolgt von zwei neuen Selbstkontrollen und Jugendschutzprogrammen: Beim Jugendschutz deuteten sich Veränderungen an. Doch passiert ist letztlich wenig. Spielemarkt wie
Spieler werden immer jünger. Die ersten Spielkontakte finden verstärkt in der Familie und nicht etwa durch Freunde statt. Insbesondere Väter haben eine große Vorbildfunktion. 40 Interviews geben Einblick in die aktuelle Situation und zeigen wie wichtig der bewusste Umgang mit Games in der Familie ist.
Lernen mit Games, Leben mit Games, kreativ sein mit Games. Auch 2013 wird wieder nicht nur gespielt, sondern auch jede Menge diskutiert. Neben großen Konferenzen gibt es aber auch kleine Events für Spieleliebhaber oder gleich die ganze Familie. Jetzt informieren und vormerken!
Insbesondere bei Webseiten, die sich speziell an Kinder richten, erwartet man eine gewisse Fürsorge- und Kontrollpflicht auf Seiten der Betreiber. Das dieser Pflicht nicht immer nachgegangen wird, zeigt eine stichptobenartige Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).
Die Diskussion um mediale Gewalt ist so alt wie die Medien selbst. In jüngster Zeit fokussierte die Debatte insbesondere Computerspiele, die als interaktives Medium das Interesse der Forschung weckten. Michael Kunczik fasst in seinem Artikel wichtige Ergebnisse zusammen und zeichnet dabei ein differenziertes Bild.
Die einen befürworten Modelmaße und leichte Rüstungen bei weiblichen Computerspielfiguren. Andere befürchten, ein derart klischeebehaftetes Frauenbild könne sich in der Gesellschaft festsetzen. In der Diskussion um Sexismus in und um Computerspiele gibt es unterschiedliche Standpunkte. Hier zwei davon.


