SimCity (2013)

02.08.2013 - eingestellt in Spielebeurteilungen

SimCity SpielpackungSimCity ist zurück. Die Mutter aller Städtebau-Simulationen verbindet Spielspaß mit Kreativität und Anspruch und knüpft damit an alte Stärken an. Neu hinzu kommt ein Multiplayer. SimCity eignet sich bestens für Hobby-Bürgermeister mit Interesse für soziale und ökologische Zusammenhänge.

Genre: Simulation, Strategiespiel
Herausgeber: Electronic Arts
Plattform: PC Erscheinungsdatum: März 2013
USK: ab 6 Jahren spielbar: ab 10 Jahren

Wie alle Städtebausimulationen der SimCity-Reihe ist auch das aktuelle Spiel eine klassische Aufbausimulation. Man gründet auf einem leeren Gelände eine Stadt und baut diese Schritt für Schritt nach eigenen Wünschen auf und aus. Das Spiel eröffnet dabei zahlreiche Optionen. Gleich zu Beginn des Einzelspielermodus etwa die Wahl zwischen unterschiedlichen Regionen, die sich durch ihr Gelände und die maximale Anzahl der Städte unterscheiden. Diese Regionen gilt es im Spielverlauf zu entwickeln. SimCity ist dabei von vornherein darauf angelegt, mehrere Städte einer Region gleichzeitig zu spielen, diese zu spezialisieren und untereinander zu vernetzen.

Wunschstadt in SimCity
Mit etwa Übung und Fleiß werden in SimCity Traumstädte wahr.

SimCity bietet eine offene Spielwelt, ein festgelegtes Spielziel gibt es nicht. Das Spiel stellt zwar „Bedingungen“, nämlich in der Form, dass eine Stadt mit all ihrer Infrastruktur und ihren öffentlichen Einrichtungen schlicht funktionieren muss. Möglichst hohe Zufriedenheitswerte der Einwohner, der Sims, sind von Vorteil, aber nicht zwingend. Ob am Ende eine Industrie-, Geschäfts oder Gartenstadt heraus kommt, lässt sich durch die eigenen Entscheidungen im Spiel beeinflussen.

Konkret dreht man dazu in der Rolle des Bürgermeisters an verschiedenen Stellschrauben. Man baut Straßen, weist Baugebiete aus, sichert Strom- und Wasserversorgung, investiert gezielt in Bildung, Verkehrswege oder ins Gesundheitswesen. Und natürlich dürfen Feuerwehr, Polizei und die Müllentsorgung nicht zu kurz kommen.

Protest in SimCity
Vor dem Rathaus machen die Sims schon auch mal ihrem Ärger Luft!

Konkret dreht man dazu in der Rolle des Bürgermeisters an verschiedenen Stellschrauben. Man baut Straßen, weist Baugebiete aus, sichert Strom- und Wasserversorgung, investiert gezielt in Bildung, Verkehrswege oder ins Gesundheitswesen. Und natürlich dürfen Feuerwehr, Polizei und die Müllentsorgung nicht zu kurz kommen.

Wunsch-Skyline in SimCity
Die Wunsch-Skyline: in SimCity kein Problem!

Traditionell ist für Simulationen der SimCity-Reihe der Einzelspielermodus typisch. Daneben gibt es nun einen Multiplayer, der es erlaubt gemeinsam mit Freunden, insgesamt bis zu 16 Personen, eine ganze Region aufzubauen. Man treibt untereinander Handel, man kooperiert oder steht im Wettbewerb.

Anmerkung: SimCity ist – unabhängig vom Modus – nur über eine dauerhafte Internetverbindung spielbar. Spiel-Updates sind regelmäßig erforderlich.

Siehe auch

SimCity Social

SimCity (1989)

2 Kommentare zu “SimCity (2013)”

  1. Päd. Beurteilung: Tobias Miller (Redaktion spielbar.de) schreibt:

    SimCity zählt zu den Spiele-Klassikern schlechthin. Mit ihrer Erstauflage setzte die komplexe Aufbausimulation 1989 Maßstäbe. Schließlich forderte und förderte sie ein Verständnis für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zusammenhänge in dem komplexen Gebilde Stadt. Ein Markenzeichen, das auch auf den aktuellen SimCity-Titel zutrifft. Als „Bürgermeister“ (leider nicht: Bürgermeisterin) erfährt man ganz nebenbei vieles über Stadtpolitik. Kurz: wer SimCity spielt, lernt auch etwas. Damit knüpft das aktuelle SimCity-Spiel an die Spielvielfalt und den hohen Anspruch von SimCity IV aus dem Jahr 2003 an. Mit den jüngeren Titeln der Reihe, die eher in die Kategorie Casual Games fallen, hat das Spiel weniger gemein.

    Im Mittelpunkt des eigenen Handelns stehen planerisches Denken, das Verständnis für Wechselwirkungen und mitunter auch politisches Kalkül. Die Grundprinzipien beim Aufbau und Verwalten der Stadt sind schnell in einem Tutorial zu erlernen.
    Das Spieltempo bestimmt man in SimCity selbst, ebenso ob man alleine oder mit anderen spielen möchte. Macht man seine Sache gut, kann man der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Die Möglichkeiten der Stadtgestaltung sind umfangreich, man kann also experimentieren, und die Sims belohnen gute Entscheidungen stets durch rege Bautätigkeit. Das spornt fortlaufend zum Weiterspielen an. Außerdem motiviert die detaillierte Grafik, denn sie erlaubt, die eigene Stadt ausgiebig zu bewundern. Da im Spiel immer etwas passiert (tut man selbst nichts, machen „Berater“ Vorschläge), gelingt es SimCity, vor dem Bildschirm zu fesseln.

    Die Multiplayer-Funktion bringt zudem den Handel mit anderen Städten als Neuerung ein. So muss man beispielsweise öffentliche Dienstleistungen wie die Stromversorgung nicht mehr zwingend selbst besorgen, sondern man kann den Strom auch einfach in der Nachbarstadt einkaufen. Damit wird SimCity noch einmal ein Stück realistischer und damit auch komplexer. Weniger nah an der Wirklichkeit sind dagegen einige Unterhaltungselemente, die an Kinoblockbuster erinnern. So gibt es in SimCity Ufos, die Sims entführen, Naturkatastrophen, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen, und mit „MaxisMan“ (benannt nach dem Entwickler Maxis) auch einen Superhelden. Was hier für Abwechslung sorgen soll, wirkt abgenutzt und wäre für ein gutes Spiel nicht nötig gewesen.

    Insgesamt verbindet SimCity Spielspaß mit Anspruch. Neben eingefleischten Fans der Reihe wird SimCity all diejenigen ansprechen, die komplexe Aufbauspiele und eine strategische Herangehensweise mögen. Aufgrund des Schwierigkeitsgrades eignet sich SimCity ab einem Alter von zehn Jahren. Vor allem aber viele Erwachsene finden Gefallen an dem Spiel.

  2. simon schreibt:

    Das spiel würde ich weiter empfehlen ist ein sehr schönes spiel

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