League of Legends

05.11.2012
Mit einer Hand voll Helden gilt es die eigene Basis zu verteidigen und die feindliche zu zerstören. Das simpel klingende Spielprinzip von League of Legends benötigt taktische Finesse und eine gute Teamkoordination. Unsere Spieletester konnte das Online-Game überzeugen.


League of Legends (oft einfach nur mit LoL abgekürzt) spielt in der mittelalterlichen Fantasy-Welt Valoran. Die Spielenden schlüpfen in die Rolle eines Beschwörers, der einen von zahlreichen Charakteren, den so genannten Champions auswählen kann. Mit dem gewählten Charakter tritt man auf einer von drei Karten gegen andere Champions an. Gespielt wird fünf gegen fünf beziehungsweise drei gegen drei. Ziel des Spiels ist es dabei, die gegnerische Basis, den Nexus, zu zerstören. Eine Partie läuft typischerweise so ab, dass die Champions des eigenen Teams sich auf den Zugangswegen der symmetrischen Karte positionieren und versuchen die Vasallen und Champions des Gegnerteams abzuhalten, sich ihren Weg in die eigene Basis zu bahnen.

Screenshots

Die spielergesteuerten Champions sind dabei das zentrale Element. Jeder Champion besitzt fünf einzigartige Fähigkeiten, die sich im Laufe des Spiels verbessern lassen. Das geschieht durch das Sammeln von Erfahrung, welche man wiederum durch das Besiegen von anderen Champions und Vasallen erhält. Neben Erfahrung erhält der Champion für jeden Sieg Goldmünzen, welche in der eigenen Basis gegen Gegenstände eingetauscht werden können. So kann z.B. das Gold in Schuhe investiert werden, die einen Champion schneller laufen lassen. Oder man kauft sich ein Schwert, welches den Angriffsschaden erhöht. Stirbt der Champion oft, kann alternativ in Rüstung oder Magieresistenz investiert werden, die ihn fortan besser vor weiterem Schaden schützen.

League of Legends steht kostenlos online zur Verfügung und kann von jedem heruntergeladen werden. Es gehört zu den sogenannten free2play-Angeboten. Das heißt der Herausgeber finanziert sich durch sogenannte Mikrotransaktionen, die sich zumeist im Spiel durch das Kaufen von Champions oder „Champion-Kostümen“ bemerkbar machen. Diese Kostüme verändern in keiner Weise die Spielmechanik, sie verändern lediglich das Aussehen des jeweiligen Champions. Auch steht nicht jeder der zahlreichen Champions den Spielenden von Anfang an zur Verfügung. Durch das stetige Spielen generieren die Spielenden sogenannte „Einflusspunkte“, die sie im virtuellen Shop gegen Champions tauschen können. Neue Champions erscheinen in unregelmäßigen Abständen von etwa einem Monat. Dieser Einfluss kann auch mit Riot Points, der virtuellen Währung in League of Legends, erworben werden. Riot Punkte wiederum gibt es unter anderem gegen Geldzahlung.

Die Community der DOTA Spielen (nach Defense of the Ancient, einem Warcraft 3 Mod und Genrebegründer), zu denen auch League of Legends zählt ist durchwachsen. Das heisst die Community ist teilweise rau im Umgang und für ihre „Choleriker“ berühmt-berüchtigt. Es schadet nicht seinem Kind oder Freund darauf hinzuweisen, dass es allen mehr Spaß macht wenn man versucht nett zu sein, oder zumindest auf das „zurückpöbeln“ zu verzichten. Ein „gg wp“ (good game, well played) gehört zum guten Ton und zeigt Sportsgeist und ist immer angebracht, egal wie das Spiel gelaufen ist.

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Dieses Spiel wurde getestet von:

9 Kommentare

Gast schreibt:

Der Einstieg in League of Legends gestaltet sich sehr einfach. Schon die Aufmachung des Menüs ist sehr übersichtlich und man findet leicht das Tutorial um in das Spiel einzusteigen. Dort lehrt eine freundliche Stimme den Umgang mit dem Champion, die ersten Schritte auf den verschiedenen Spielkarten und einige Basistaktiken, um zukünftig in dem Spiel erfolgreich zu sein. Wer sich dennoch nicht gewappnet fühlt gegen menschliche Gegner anzutreten, kann zur Übung auch gegen computergesteuerte Gegner antreten. Insgesamt gestaltet sich der Einstieg auch für Genreneulinge ziemlich übersichtlich.

Langzeitmotivation durch Ranglistenspiele

Eine Tatsache, die sicherlich zum Erfolg und zur Popularität des Spiels beigetragen hat, ist der Wettbewerbscharakter, der diesem Spiel innewohnt. Begünstigt wird dies durch die Funktion der Ranglistenspiele. Dazu stehen den Spielenden die Zusatzoption „Spielen um Ränge“ zur Verfügung. Wer im folgenden Spiel gewinnt, bekommt virtuelle Ranglistenpunkte, auch ELO-Points genannt, gutgeschrieben. Die ELO-Points sind maßgeblich an der Stärke des Gegners bei der nächsten Anmeldung beteiligt, so dass man ständig mit Gegnern konfrontiert wird, die auf dem gleichen Niveau wie man selber spielt. Das Ganze funktioniert auch in Teams, die dann sogenannte Clanwars im 5 gegen 5 austragen können. Im Übrigen werden professionell organisierte Wettbewerbe in dieser Spielform ausgetragen. So haben z.B. im Jahre 2012 auf der Cebit in Hannover die weltbesten LoL-Teams um ein Preisgeld von insgesamt 100.000$ gekämpft.

Thema Geld

Wie bereits erwähnt, wird LoL kostenlos zur Verfügung gestellt und der Herausgeber finanziert sich durch sogenannte Mikrotransaktionen. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig und beinhalten das Bezahlen per Bankeinzug, Kreditkarten, PayPal, Paysafe Karten und auch Mobile Payment, also das Bezahlen per Handy Rechnung. Vor Allem die letzten zwei Bezahlmöglichkeiten stehen im Konflikt mit der Altersfreigabe ab 13 Jahren (in den AGB), da dies durchaus eine niedrigschwellige Bezahlmöglichkeit darstellt, die der Aufsicht der Eltern entgehen kann. Bei den Beträgen handelt es sich im Üblichen um Beträge im Taschengeldbereich, die zunächst als wenig wahrgenommen werden, sich am Ende jedoch schnell summieren können. Es gilt hier also sich mit seinem Kind über diese Möglichkeiten der Bezahlung auseinanderzusetzen und gemeinsame Regeln zu finden, damit am Ende des Monats keine Überraschung auf der Handyrechnung zu sehen ist.

25.06.2012 um 11:06
Gast schreibt:

Der einfache Einstieg in League of Legends ist ein entscheidender Faktor, der den Spieler zum Weiterspielen bringt. Ein Tutorial erklärt die wichtigsten Grundlagen des Spiels auf detaillierte aber dennoch simpel gehaltene Weise. Somit wird der Beschwörer auf die kommenden Aufgaben gut vorbereitet und kann sich anschließend sofort ins Gefecht stürzen. Ob er gegen menschliche oder computergesteurte Gegner spielen will, bleibt der Person selbst überlassen. Die übersichtlichen Spielkarten machen es dem Spieler ebenfalls einfach, sich schnell zurechtzufinden.

Die Qual der Wahl

Ein weiterer Punkt, welcher das Spiel interessant gestaltet, ist das unglaublich vielseitige Aufgebot an Champions, also den Charakteren, die man steuert. Mittlerweile gibt es circa 100 verschiedene Champions, welche alle ihre einzigartigen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen besitzen. Einen weiteren Pluspunkt sichert sich das Spiel durch den Fakt, dass es zu jederzeit eine bestimmte Anzahl an Champions gibt, welche man kostenlos spielen kann. Diese sogenannten free2play-Champions variieren auch wöchentlich. Somit kann man Champions, welche dem Spieler interessant erscheinen, testen und gegebenenfalls auch kaufen. Die Zahlungsmöglichkeiten sind hierbei entweder die Einflusspunkte, welche man nach jeder Runde verdient, oder die Riot-Points, welche man sich durch Echtgeld kaufen kann.

Teamarbeit zahlt sich aus

Ein zentraler Punkt, der ein Team zum Sieg führt , ist die Teamarbeit. Abgesprochene Taktiken sind hierbei elementar wichtig. Man kann über die Minikarte Signale an die Teammitglieder senden. Diese sind entweder Rückzugsempfehlungen, Markierungen eines feindlichen Champions oder auch Hinweise auf strategische Punkte auf der Spielkarte. Es ist also Vorteilhaft zu kommunizieren. Diese Notwendigkeit der Kommunikation lässt sich direkt auf das gesellschaftliche Leben übertragen, wodurch ein gewisser Lerneffekt auftritt, den sicherlich auch viele Eltern wünschenswert finden.

Abschließend ist also zu sagen, dass dieses Spiel eine Reihe von Vorzügen aufweist, wodurch sich ein Gesamtbild eines interessanten und spaßigem Spiel bildet.Sowohl die vorher erwähnten Punkte wie das riesige Angebot an Champions und dem Lerneffekt, als auch noch nicht erwähnte Punkte wie dem gelungenem Genre-Mix aus Action- Strategie- und Rollenspiel machen aus League of Legends ein zurecht erfolgreiches und in meinen auch lohnenswert zu spielendes kostenloses Online-Game.

28.06.2012 um 17:55
Gast schreibt:

[...] Infos und die komplette Besprechung gibt es direkt HIER! oder auf www.spielbar.de Posted by Infocafe on Juli 9th, 2012 Posted in [...]

31.07.2012 um 20:18
Gast schreibt:

Mir gefällt League of Legends, weil es da viele Champions gibt. Ich mag es, dass man nachdenken muss wenn man spielt, damit man keinem stärkeren Gegner begegnet. Ich treffe mich gerne mit Freunden und kämpfe Online mit ihnen zusammen. Ich finde es gut, dass ich mich dann mit meinen Freunden absprechen kann wer z.B. wo hin läuft um den Kampf zu gewinnen.
Allerdings habe ich eine Weile gebraucht bis ich das Spiel verstanden habe. Ich wusste nicht was ich kaufen musste und ein Freund hat mir dabei geholfen. Als ich das Spiel zum ersten mal gesehen habe, wollte ich es probieren und dann hat es mir gefallen und seitdem spiele ich es oft.

02.08.2012 um 18:09
Gast schreibt:

League of Legends ist ein Online-Strategie-/Rollenspiel, da man zwar strategisch vorgehen muss aber man den eigenen Champions selbst steuert. Es ist ein tolles Spiel um es mit Freunden zu spielen da man in einem Team zusammen ein Ziel verfolgt. Mir gefällt an League of Legends besonders das es ein in und out Level gibt. Und man sich nicht einmal eine Art von Charakter aussuchen muss und an diesen gebunden ist. Sondern man kann in jedem Spiel einen anderen Champion spielen, so ist Abwechslung garantiert. Vor allem die genaue Aufgabenteilung im Spiel ist großartig. Mit den 3 Lanes und dem Jungle sind verschieden Gebiete gegeben. Am besten ist es wenn du mit deinem Freund Aufgaben übernimmst die aufeinander abgestimmt sind; also wenn du Solo-Top spielst und dein Freund Jungle, dann kannst mit seiner Hilfe viel besser dort spielen. Was auch gut gemacht ist, ist der Shop im Outgame wo man genau die Champions filtern kann die man haben will. Und die Skins sind cool weil sie dem Champion so einen auffrischen.

Die Karten sind sehr schön zu Spielen. Da es 2 Arten von Karten gibt die 3vs.3 und die 5vs.5 kann man, je nachdem wie viel Zeit man zur Verfügung hat, gucken welche man spielt. Die vielen Spielmöglichkeiten ermöglichen es dir dein neuen Champions, zum Beispiel im eins gegen eins gegen einen bot, zu testen. Für die Anfänger ist vor allem der Kooperativ Modus sehr gut da sie mit anderen Menschen gegen den Computer spielen. Der Spielmodus Dominion ist auch neu wo es darum geht bestimmte Gebiete zu halten und nicht zu verlieren. Dort werden eine ganz andere Einstellung und Strategie benötigt um zu gewinnen. Das einzige was Ingame nicht so toll ist, ist dass du manchmal mit Leuten in ein Team kommst denen das Teamplay total egal ist und sie dich einfach sterben lassen Hauptsache sie haben eine gute Statistik. Außerdem ist es doof, dass man um sich neue Champions oder Skins zu kaufen können entweder Massenhaft an Spielzeit investieren muss oder eben Geld. Ranked games sind eine tolle Sache aber um erstmals das Recht zu haben in Ranked Games mitspielen zu dürfen musst du Level 30 sein. Was auf der einen Seite verständlich ist, da man dort auf keinen Fall einem Noob begegnen möchte, allerdings ist es ein langer Weg bis 30.

Die neuen Champions meiner Meinung nach oft viel zu Overpowerd gemacht. Vielleicht will Riot einfach dass man sie sich kauft und später wenn der Champion etwas älter ist überarbeiten sie ihn und machen ihn schlechter. Ein großer Vorteil ist es natürlich dass man in Game immer bei Level null anfängt so haben alle die gleichen Bedingungen natürlich kann mann sich durch Runen kleinen Vorteile machen, dies sind aber nicht so riesig wie in manchen anderen Spielen. Die Dauer eines Spiels ist viel zu lang, da viele weil sie die Dauer des Spiels falsch eingeschätzt haben verlassen es einfach was dem Team welches nun mit einem Spieler weniger spielt einen riesigen Nachteil verschafft. Das Beste ist jedoch dass man mit einem der billigen Champions wie zum Beispiel Master Yi das ganze gegnerische Team aus nur teuren Champions besiegen kannst.
Die Items in League of Lgends sind sehr schön da sie viel über den Verlauf des Spiels entscheiden. Man kann in League of Legends auf viele Arten Gold bekommen erstens bekommt man automatisch Gold über Zeit dann noch durch Farmen(das Töten[mit den letzten Schlag]der Vasallen), Kills und Assists. Die Aufstellung der Türme und die Fähigkeiten dieser sind perfekt angepasst und passen sehr gut in das Spiel hinein. Der Inhibitor wirk zwar unwichtig da er einem keinen Schaden macht und auch kein Geld bringt dagegen werden durch das zerstören dieses die Vasallen deines Teams auf der betroffenen Lane besser. Der Jungle ist sehr vielseitig und bringt viele Vorteile die Monster in ihm bringen viel Geld und viel Erfahrung. Die Fähigkeiten in League of Legends sind gut gemacht da jeder Champion eine passive und 4 Fähigkeiten hat, zudem kann sich jeder Spieler Runenseiten und Meisterschaften erstellen die Auswirkungen auf die stärke deines Champions haben. Vor allem die Zaubersprüche sind wichtig da man mit ihnen deinem Champion praktisch zwei Zusatzfähigkeiten gibt.

Es ist ein fantastisches Spiel.

29.08.2012 um 10:45
Gast schreibt:

Also ich fange bei den Menüs an. Ich finde das Menü cool und übersichtlich alles geordnet nach Champs, Runen Etc. Weiter geht’s bei dem Anfangen von spielen alles geordnet nach Freies spiel 3v3, Dominion und Bot-Games. Weiter zur Auswahl an Champs. Man kann Tauschen bei Zufällige klickt man beim Spieler Portrait und dann auf dem Pfeil. Man kann auch wenn man einen Champ nicht findet ihn suchen z.B.: Ich finde „Ryze“ nicht dann tippe ich bei der Such leiste ein ‚‘R‘‘ ein wenn er dann nicht kommt ein „Y“ usw. Weiter Zum Spiel. Was noch ganz Cool Ist das die Vasallen Erst ab der 0:30 Sek. Erscheinen. Die Items sind auch ganz gut geordnet nach Starter, Defensiv, Offensiv. Es gibt verschiedene Arten von Champs ADC ,AD ,AP ,Tank (ganz ganz selten auch Heiler bzw. Halb-Heiler Kayle, Taric). Ok weiter zu den Lanes es gibt sogenannte Top Lane, Bot Lanes und Mid Lande. Die Aufstellung ist 2-1-2 wie beim Fußball. Ok dann gibt es noch sogenannte ‚‘‘Bases‘‘ es gibt Türme die dich davon abhalten immer weiter zu Dringen. Es gibt: Inhibitor, Türme und den Nexus. Man muss zum Gewinnen den Nexus Zerstören oder die Gegner surrendern, geben auf. (/Surrender). Man kann aufgeben wenn man schon ab der 3 Min mind. Vorhersieht das man verliert. mit /Surrender Gibt man auf oder auch /Aufgeben. Nun ja kommen wir zum Ende wenn das Spiel zu Ende ist Schreibt man Schreibt man ‚‘‘gg‘‘ was so viel heißt wie „good game“ oder auch Gutes Spiel. Man kann Spieler Ehren oder Auch Melden wenn sie irgendwie Ausfällig geworden sind. Und ja das Kaufen der Champs ist auch ganz einfach Es Gibt 2 Lol Währungen, 1, RP=Riot Points Das muß man mit echtem Geld erwerben es sei denn man erstellt einen Low und bringt ihn auf lvl 5 dann bekommt man 400 RP geschenkt. 2 EP=Einflusspunkte wenn man gewinnt bekommt man soviel ich weiß 350-375 EP wenn man verliert dann nur 200-250.

30.04.2013 um 12:04
Gast schreibt:

Kostenlos - aber nicht umsonst

Das Online-Spiel „League of Legends“ überzeugt weder durch den Sound, noch durch eine außergewöhnliche Grafik-Engine. Die „Story“ ist nur Nebensache, aber immerhin in Textform vorhanden. Außenstehende und Gamer, die diesen Remake eines klassischen Tower-Defence-Games noch nie gespielt haben, können die Faszination der Fans deshalb schwer nachvollziehen. Doch das 2009 von Riot Games entwickelte Computerspiel verfügt über einen starken Unterhaltungswert und eine hohe Dauermotivation.

Die Gamer werden in eine Warteschlange eingereiht und mit Mitspielern eines ähnlichen Leistungsniveaus verbunden. Dem Team zugeteilt wählen sie nun die Spielfigur und die Position auf der Karte. Grundsätzlich ist Ziel des Spiels das gegnerische Hauptgebäude, den „Nexus“ zu zerstören. Dabei muss man zunächst die Türme auf den „Lanes“, den Wegen zur Basis einreißen, sowie das gegnerische Team davon abhalten das Selbe zu tun.

Über 100 wählbare Spielfiguren, sogenannte „Champions“ sorgen für Abwechslung, denn jeder hat andere Fähigkeiten und ist einer bestimmten Rolle im Spielverlauf zugeordnet. Die Zusammenstellung zwei aufeinander treffender Teams gestaltet so das Spielerlebnis jedes mal aufs Neue. Im spielinternen Shop können „Champions“ und zusätzliche Optionen erworben werden, die mit im Spiel erhaltenen Einflusspunkten bezahlt werden. Für den Erwerb einiger Inhalte muss man jedoch echtes Geld in „Riot Points“ umtauschen. Ein kostspieliges Unterfangen, wenn man bedenkt, dass der teuerste Gegenstand rund 20 Euro kostet. Dennoch hat man keinerlei spielentscheidende Nachteile, wenn man auf den Einsatz von „Riot Points“ verzichtet. Der Download und die Anmeldung des Spiels sind kostenlos. Die allermeisten rundenbasierten MMOGs (Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel) erfüllen nur maximal einen der beiden Kriterien.
Riot Games pflegt das Spiel mit wöchentlichen Pflichtupdates und hält so die Spieler bei der Stange.

Ein großer Kritikpunkt sind Bugs und Lags. Gelegentlich bricht die Verbindung während eines laufenden Spiels ab. Da eine Runde in der Regel 30 bis 60 Minuten dauert kann dies schnell für Frust sorgen, denn ein Fehler kann schon häufig die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen. Die Spielebetreiber zeigen sich jedoch engagiert Fehler auszumerzen. Der Online-Support ist umfangreich, kompetent und beschäftigt sich binnen 24 Stunden mit Anfragen verschiedenster Themen und Probleme.

„League Of Legends“ erzeugt Spielspaß durch die taktischen Herausforderungen. Obgleich Neueinsteiger anfangs von der Komplexität eines so simple aussehenden Games abgeschreckt werden, wird das Spielen zunehmend interessanter. Die niedrigen Systemanforderungen, sowie die Tatsache, dass es kostenlos ist, bietet jedem die Möglichkeit das Game auszuprobieren.

05.12.2013 um 16:32
Gast schreibt:

League of Legends

League of Legends ist ein Fantasy-Spiel indem es darum geht, die gegnerische Basis zu zerstören. Wenn dies gelingt, ist die Runde gewonnen.

Es gibt vier verschiedene Karten auf denen man 3vs3 oder 5vs5 spielen kann. Momentan gibt es um die 120 verschiedene Helden „Champions“ mit denen man in die Schlacht ziehen kann. In den Runden gibt es für jeden Champion die gleichen Statusverbessernden Items zu kaufen, wobei allerdings die meisten Champions darauf ausgelegt sind, bestimmte Items zu kaufen, um gut abzuschneiden. Gold für die Items erhält man wenn man eine gegnerische Einheit, wie z.B. geg. Champions, Vasallen, Türme oder neutrale Monster tötet.

Außerhalb der Runden gibt es:
Die Möglichkeit für jeden Champion eine Geschichte zu lesen, welche dann auch mit anderen Geschichten anderer Champions zusammenhängen.
Runen bzw. Meisterschaften, welche ebenfalls dazu beitragen die Stati ohne irgendetwas in den Runden kaufen zu müssen zu verbessern.
Eine Freundesliste in der man mit seinen Freunden chatten oder sie in Runden einladen kann.

Die Grafik ist eher mangelhaft gehalten um einen flüssigen Spielverlauf zu gewähren. Trotz der mangelnden Grafik sind sehr viele Leute auf der ganzen Welt von diesem Spiel begeistert. Die Community ist allerdings nicht besonders einsteigerfreundlich. So wird man zum Beispiel als „Noob“ beschimpft sobald man etwas falsch macht.

Fazit:
League of Legends kann, muss aber nicht, sehr viel Spaß machen, es kommt immer darauf an ob man nette Teamkameraden hat oder nicht. Das heißt, das Spiel selbst ist gut gemacht und ist auch sehr beliebt, doch an der Community mangelt es ein wenig.

Text von: Markus Windisch, Lorenz Weber

20.02.2014 um 20:18
Gast schreibt:

Wir haben unseren League of Legends Artikel vor kurzem aktualisiert. Viele der Änderungen gegenüber dieser Version sind marginal. Der Absatz bzgl. der Kosten/Bezahlung sowie der Spielzeit wurden jedoch nennenswert überarbeitet.
Daher möchten wir diese Aktualisierungen auch mit den Lesern hier teilen:

Bezahlung

Wie bereits erwähnt, wird League of Legends kostenlos zur Verfügung gestellt und die Herausgeber finanzieren sich durch sogenannte Mikrotransaktionen. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig und beinhalten das Bezahlen per Bankeinzug, Kreditkarte, PayPal, Paysafe-Karte und auch Mobile Payment, also das Bezahlen per Handy-Rechnung. Vor Allem die letzten zwei Bezahlmöglichkeiten stehen im Konflikt mit der Altersfreigabe ab 12 Jahren, da dies durchaus eine niedrigschwellige Bezahlmöglichkeit darstellt, die der Aufsicht der Eltern entgehen kann. Bei den Beträgen handelt es sich im Üblichen um Beträge im Taschengeldbereich, die zunächst als wenig wahrgenommen werden, sich am Ende jedoch schnell summieren können. Es gilt hier also sich mit seinem Kind über diese Möglichkeiten der Bezahlung auseinanderzusetzen und gemeinsame Regeln zu finden, damit am Ende des Monats keine Überraschung auf der Handyrechnung zu sehen ist.

Nur für Riot Points (RP/echtes Geld) kann man Skins kaufen: Etwa 4€ bis 8€ pro Skin (neuere/aufwendigere kosten mehr) und bis zu 18€ für „Legendäre Skins“, die recht umfangreich gestaltet sind. Teilweise gibt es auch Sammlerstücke, die auf eBay oder ähnlichen Seiten für 30€ aufwärts angeboten werden. Skins haben darüber hinaus unter Jugendlichen durchaus einen Stellenwert als Statussymbol.

Sowohl für Riot Points (RP) als auch für Einflusspunkte (EP) kann man Champions kaufen: Ein Champion kostet etwa 2,50 € bis 6,00 € in Riot Points (neue Champions kosten kurzzeitig mehr) oder man benötigt etwa 5 bis 60 Spiele für die entsprechenden Einflusspunkte (ungefähr 60 Spiele für einen 6,00 € Champion).

Nur für Einflusspunkte (EP) kann man sogenannte „Runen“ kaufen, die die Champions im Spiel verbessern. Die Kosten für ein ganzes „Set“ betragen etwa 10.000-13.000 EP (ungefähr 100-130 Spiele). Es werden zumeist mindestens zwei verschiedene dieser Sets benötigt. Wer mehr benötigt, braucht zusätzlich auch neue Runenseiten, um seine Sets auch im Spiel verwenden zu können. Eine Runenseite kostet etwa 4,00 € in RP oder etwa 60 Spiele in EP. Alternativ kann man auch 7 Runenseiten als Paket für 15,00 € kaufen.

Durch den Bedarf an Runen in Verbindung mit dem Hohen Zeitaufwand, der benötigt wird EP zu sammeln, neigen besonders Neulinge dazu RP zu kaufen und (ggf. auch) in Champions zu investieren. Im Gegenzug dazu beschweren sich Veteranen des Spiels oft, dass sie nichts mehr mit ihren Einflusspunkten anfangen können, dies jedoch erst nach tausenden von Spielen der Fall ist. Spielende können sich gegenseitig auch Skins, Champions und Ähnliches schenken und damit Verbindlichkeiten erzeugen. Sehr beliebt ist es für etwa 3,00 € einen zufälligen Skin oder Champion an Freunde zu verschenken.

Bei der Umrechnung von Riot Points in Euro fällt zudem auf, dass das Bezahlsystem es äußerst kompliziert macht ein „Wertverständnis“ für RP zu entwickeln. Riot Points lassen sich gestaffelt erwerben: 400 RP für 2,50 €, 840 RP für 5,00 €, 1780 RP für 10,00 € bis hin zu 9300 RP für 50,00 €. Preise von Produkten im Spiel liegen immer als krumme Zahl zwischen diesen Staffelungen. Zum Beispiel 975 RP für einen neuen Champion oder 520 RP für einen simplen Skin.

Zeitliche Bindung

Da jede Spielrunde eine bestimmte Zeit (von ca. 30-45 Minuten) in Anspruch nimmt und es für das gesamte Team wichtig ist, dass alle bis zum Ende spielen, erweist es sich für die Spielenden als äußerst problematisch eine laufende Partie vorzeitig abzubrechen und zu verlassen. Dies hängt damit zusammen, dass online gegen andere “echte” Gegner gespielt wird. Eine laufende Partie in League of Legends lässt sich sich nicht pausieren. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Kind und fragen Sie nach wie lange das Spiel ungefähr dauern wird, um dadurch Konflikte zu vermeiden. Berücksichtigt man die Einflusspunkte und die benötigten Spiele für neue Champions oder Runen, kann auch die Gesamtspielzeit zu einem Druck für die Spielenden werden. Der Kauf von Riot Points ist also in erster Linie eine Zeitersparnis, wenn es um Champions und Runen geht. Generell spricht nichts dagegen Geld in einem Spiel auszugeben, es sollte aber unbedingt besprochen werden und unter klaren Vereinbarungen/Regeln stattfinden.

26.02.2014 um 14:29


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