UberStrike

08.02.2012 - eingestellt in Onlinespiele, Spielebeurteilungen

UberStrikeDer kostenlose Ego-Shooter UberStrike kann sowohl online im Browser oder Sozialen Netzwerk als auch unterwegs auf dem Smartphone gespielt werden. Die Zugangsbarrieren sind schwindend gering. Dennoch oder gerade deshalb sollte UberStrike nicht voreilig als harmlos eingestuft werden.

Genre: Actionspiel, Ego-Shooter
Hersteller:
Cmune
Plattform: PC (getestet), iOS, Android
Erscheinungsdatum: 2010 (PC), Juni 2011 (iOS), 2012 (Android)
USK: nicht geprüft
spielbar: ab 16 Jahren

UberStrike (ehemals Paradise Paintball 3D) ist ein kostenloser Multiplayer-Ego-Shooter mit einigen wenigen Rollenspiel-Elementen. Das Spiel beginnt damit, dass man sich seinen eigenen Charakter erstellt. Die grundlegende Ausstattung wie Kleidung und eine Waffe bekommt man neben einem kleinen Startkapital gestellt. Erweiterungen wie neue Kostüme, eine andere Frisur oder eine bessere Waffe muss man dagegen mit Spielgeld bezahlen.

Ist der Charakter erstellt und mit einem Namen versehen geht es direkt los. Die Spielenden haben die Wahl ein eigenes Spiel auf einer der zehn unterschiedlichen Maps zu starten oder einem bestehenden Spiel beizutreten. Ähnlich wie in vergleichbaren Mehrspieler-Ego-Shootern wie Counter-Strike gibt es den Spielmodus „Team Match“, wo sich zwei Gruppen gegenüberstehen. Daneben kann aber auch im sogenannten „Death Match“ jeder gegen jeden antreten.

Screenshots

UberStrikeUberStrikeUberStrike
Je nach Erfolg innerhalb eines Matches erhalten die Spielenden Erfahrungspunkte. Auf die Art und Weise steigen sie nach und nach in ihrem Level und schalten so unter Anderem neue nutzbare Gegenstände frei. Außerdem können sich erfolgreiche Spielende Credits verdienen, die sie anschließend in die Aufwertung ihres Spielerprofils investieren können. Abgesehen davon liefert UberStrike wie andere Free2Play-Angebote auch die Möglichkeit, direkt über Micropayment bessere Ausstattungsgegenstände und Waffen zu kaufen. Dazu gehört unter anderem auch ein weiblicher Körper, den die Spielenden auf Zeit oder permanent erwerben können, je nachdem wie viel sie zu zahlen bereit sind.

UberStrike ist ein sogenannter Cross-Plattformer, kann also parallel auf unterschiedlichen Plattformen gespielt werden. Der Ego-Shooter lässt sich sowohl über den Browser spielen als auch auf mobilen Endgeräten, wie dem Smartphone. Der Entwickler bezeichnet das Spiel als ersten Social-Shooter, weil es der erste Ego-Shooter sei, der über ein soziales Netzwerk wie Facebook gespielt werden kann. Die Verknüpfung mit einem Account in dem sozialen Netzwerk ist dementsprechend mit der Freigabe einiger persönlicher Informationen verbunden, wie es für Social Games üblich ist.

Um UberStrike spielen zu können muss keinerlei Software installiert werden. Allerdings ist eine dauerhafte Breitband-Internetverbindung notwendig.

Ähnliches Spiel

Counter-Strike

4 Kommentare zu “UberStrike”

  1. Päd. Beurteilung: Anne Sauer (Redaktion spielbar.de) schreibt:

    Der erste „Social Shooter“, wie ihn der Entwickler nennt, hat sich seit seiner Erstveröffentlichung stark verändert. Bekannt wurde das Spiel auf Facebook zunächst unter dem Titel Paradise Paintball 3D. Seit einiger Zeit läuft es unter dem Namen UberStrike. Statt einer Ladung Farbe enthalten die Waffen nun scharfe Munition. Zum hellen Insel-Panorama sind düstere Gewölbe hinzugekommen. Und auch die Plattformen, auf denen gespielt wird, sind mehr geworden. Blut ist zwar noch immer nicht zu sehen, doch das Spiel ist nun deutlich auf eine erwachsenere Zielgruppe ausgerichtet. Allein die Facebook-Version zählt mittlerweile über 730.000 monatlich aktiv Spielende. Die Zahl derer, die über den Browser oder ein mobiles Endgerät spielen ist nicht bekannt.

    UberStrike ist ein schnelles Spiel, bei dem vor allem Reaktionsgeschwindigkeit und eine gute Hand-Augen-Koordination gefragt sind. Die grundlegende Steuerung wird noch vor der Charaktererstellung kurz erklärt. Viel Zeit zum Üben bleibt jedoch nicht. Zwar bietet UberStrike eine Art Trainingsmodus an, auf Übungsgegner hofft man hier jedoch vergeblich. Das Training scheint lediglich dazu zu dienen, die Maps kennenzulernen und somit im Spiel gegen andere Spielende eine bessere Orientierung zu haben. Das hat zur Folge, dass man letztendlich doch ins kalte Wasser geworfen wird, wenn man sich entscheidet gegen andere Spielende anzutreten.
    Jedes Match ist anders. Dafür sorgen die unzähligen anderen Mitspielenden, die für sich andere Strategien und Fertigkeiten haben. Gerade für Genre-Neulinge sind die ersten Anfänge angesichts der oft schon erfahrenen anderen Spielenden jedoch eher frustrierend. Kaum vom Boden per sogenanntem „Respawn“ (Wiedereinstieg ins Spiel) wieder auferstanden, wird man erneut von hinten erschossen. Es empfiehlt sich für solche Spielende daher zu Beginn Gleichgesinnte zu suchen und erst einmal mit ihnen zu spielen.

    Die Aussicht auf Erfahrungspunkte und virtuelles Geld spornt zu wiederholtem Spielen an. Zu Höchstleistungen motiviert auch eine Rankingliste, mit Hilfe derer man seine eigenen Fähigkeiten in Relation zu den anderen Spielenden sehen kann.

    UberStrike wird kostenlos online zur Verfügung gestellt und nicht auf einem Datenträger vertrieben. Eine Einstufung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (kurz: USK) liegt somit nicht vor. Die Zugangsbarrieren sind schwindend gering. Dennoch oder gerade deshalb sollte UberStrike nicht voreilig als harmlos eingestuft werden.
    Durch die dreidimensionale Darstellung und die deutlich als menschliche Gestalten erkennbaren Spielfiguren wirkt UberStrike durchaus realistisch, auch wenn Blut nicht zu sehen ist und man quasi unendlich oft wiederauferstehen kann. Zudem stehen Gewalthandlungen im Zentrum des Spiels. UberStrike eignet sich somit nicht für unter 16-Jährige.

  2. uber killer schreibt:

    ich spiele heute uberstrike 1 jahr und bin der boss heehe! das spiel macht schnell suchtig!!!

  3. david schreibt:

    das ist ächt geil

  4. Best_Sniper schreibt:

    Ich spiele Uberstrike schon seit 1 1/2 Jahren und ich kenne keinen, der besser mit der Sniper umgehen kann als ich.

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