Kinect Sports

07.02.2011
Kinect Sports ist das erste Sportspiel für die Bewegungssteuerung Kinect der Xbox . Die Tatsache, dass hier ganz ohne Controller gespielt wird, unterscheidet es von vergleichbaren Spielen anderen Konsolen . Ein Partyspaß für zwischendurch, dem es auf lange Sicht gesehen aber an Abwechslung fehlt.


Nintendo machte es mit der Wii vor, im September zog dann die PlayStation mit Move nach. Bewegungsspiele sind im Trend. Nun können auch Besitzer der Xbox 360 Computerspiele mit eigenen Körperbewegungen steuern. Kinect nennt sich die Bewegungssteuerung hier. Das Besondere: Die Spielenden benötigen keinen Controller, sondern steuern das Spiel allein mit ihrem Körper. Eine spezielle Kamera, der Kinect Sensor, zeichnet dazu ihre Bewegungen im Raum auf und überträgt sie auf die Konsole.

Kinect Sports ist das erste Sportspiel für die Bewegungssteuerung der Xbox. Die Spielenden können sich hier in sechs Sportarten betätigen: Fußball, Tischtennis, Bowling, Boxen, Beach Volleyball und Leichtathletik. Jede dieser Disziplinen bietet neben der Sportart selbst drei bis fünf kurzweilige Mini-Spielchen, wie beispielsweise Zeitspiel oder Überlebenskampf. Ungeübte erhalten vor jedem Spiel eine kurze Anleitung, die auf Wunsch aber auch jederzeit ausgeschaltet werden kann.

Screenshots

Kinect Sports kann allein, zu zweit oder aber mit mehreren Mitspielenden im Team oder gegeneinander gespielt werden. Jedoch immer nur höchstens zwei Spielende gleichzeitig. Wer über eine aktive Internetverbindung verfügt kann auch online gegen andere spielen.

Um das Bewegungsspiel Kinect Sports auf der Xbox spielen zu können, empfiehlt sich ein Mindestabstand von zwei Metern zum Sensor. Zusätzliche Controller pro Mitspielenden braucht es nicht.

Ähnliche Spiele

Sports Champions

Wii Sports Resort

2 Kommentare

Gast schreibt:

Controller in den Händen der Spielenden, die im Eifer des Gefechts losgelassen werden und anschließend in einem zersplitterten LCD-Fernseher stecken? Das waren Bilder, die bei Einführung der Wii schnell Verbreitung unter Gamern fanden. Bei Kinect Sports braucht man sich diesbezüglich kaum Sorgen machen. Dank des Kinect Sensors wird Kinect Sports allein mit dem Körper gesteuert. Die Steuerung erfolgt intuitiv und bereitet auch Ungeübten kaum Probleme. Im Gegensatz zu dem Konkurrenzprodukt PlayStation Move ist keine Kalibrierung zwischen jeder neuen Disziplin notwendig. Die Spielenden können beliebig die Sportart wechseln, ohne mit einer Beeinträchtigung der Steuerung rechnen zu müssen. Lästige Wartezeiten und Unterbrechungen bleiben einem demnach erspart. Das erhöht den Spielfluss und kommt ungeduldigen Spielenden sehr entgegen.

Optisch erinnert Kinect Sports stark an die comichafte Darstellung von Wii Sports. Das Spielgefühl jedoch ist realistischer und vergleichbar mit der PlayStation Move. Für diejenigen, die bereits eine Xbox besitzen stellt Kinect Sports daher durchaus eine Alternative zu Bewegungs- und Sportspielen anderer Konsolen dar.
Durch den präzisen Sensor, der den gesamten Körper der Spielenden erfasst, kann Kinect Sports nicht so leicht ausgetrickst werden. So müssen die Spielenden beim Hürdenlauf beispielsweise wirklich springen, um über die Hürden zu kommen. Das führt zu einem intensiven Spielerlebnis. Gleichzeitig ist das Spiel damit für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung gänzlich ungeeignet.

Kinect Sports spricht vor allem Casual Gamer, also Gelegenheitsspielende an. Auf lange Sicht gesehen fehlt es dem Bewegungsspiel leider trotz der verschiedenen Modi an Abwechslung, da sich schnell Aufgaben und Bewegungsabläufe merklich wiederholen. Als Partyspiel mit mehreren Mitspielenden eignet es sich dennoch. Der direkte Vergleich mit Freunden und Familie motiviert zum mehrfachen Spielen. Für zusätzliche Unterhaltung sorgen witzige Kurzfilme, die Kinect von den Spielenden macht, während sie spielen. Nach einer beendeten Disziplin werden diese abgespielt. Spätestens hier kann sich kaum noch jemand das lachen verkneifen, wenn man seine eigenen absurden Bewegungen und die der anderen anschaut. Diese Videos können online via kinectshare einer größeren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Eltern sollten ihre Kinder für diesen Umstand sensibilisieren.
Kurzweiliger Spielspaß für die ganze Familie. Aufgrund der einfachen Handhabung können bereits Kinder ab 6 Jahren Kinect Sports mit Unterstützung der Eltern spielen.

07.02.2011 um 17:59
Gast schreibt:

[...] ab. Weniger innovativ waren aber die ersten Spiele, die für die Kinect herausgebracht wurden. Kinect Sports beispielsweise wies nicht nur namentliche Ähnlichkeiten mit dem Pendant der Wii auf. Und auch [...]

21.06.2011 um 11:54


Schreib einen Kommentar

* Pflichtangaben