gamesCompetence!?
08.09.2010 - eingestellt in Aktionen & Events, gamescom, Medienpädagogik, News
Neben zahlreichen Angeboten für Gamer richtet sich der gamesCompetence-Bereich auf der gamescom speziell an Eltern und pädagogisch Tätige. Hier stehen die gesellschaftlichen Aspekte von Computerspielen im Vordergrund. Alle Informationen zum diesjährigen Angebot gibt es hier.
Bild: Retro Gaming im gamesCompetence-Bereich (Quelle: gamescom.de)
Vom 18.-22. August 2010 war Köln der Mittelpunkt der digitalen Welten. Die gamescom hatten zum zweiten Mal ihre Tore geöffnet und in den Messehallen feierte das Medium Computerspiel sich gemeinsam mit hunderttausenden von Besuchern. Riesige und laute Bühnen und Stände luden die Besucher zum Verweilen und Ausprobieren ein.
Und auch wenn es nicht jedem Besucher aufgefallen sein mag, war irgendetwas in Halle 8 anders. Ein lila Teppich grenzte den hinteren Bereich der Halle etwas von den übrigen Ausstellungsflächen ab. Große von der Decke herabhängende Banner verkündeten dann auch die Bedeutung dieses Bereichs: gamesCompetence. Nicht jeder wird sofort verstehen, was damit gemeint ist: Die Kompetenz Computerspiele zu verstehen oder Spiele zu steuern? Und genau die Mehrdeutigkeit dieses Begriffes bildete sich auch in den Austellern des Bereichs ab.
Mit gamesCompetenz versucht man den deutsche Begriff der Medienpädagogik zu erweitern und alle gesellschaftlichen Aspekte digitaler Spiele in einem Ausstellungsbereich zusammenzufassen.
Zum Einen waren natürlich die Vertreter des gesetzlichen Jugendschutzes vor Ort. Die USK klärte mit einem unterhaltsammen Quiz vor allem Jugendliche über die geltenden Jugendschutzbestimmungen auf und fragte gleich nebenbei noch deren Hintergrundwissen zu games ab. Als Gewinn gab es USK-T-Shirts, wie jedes Jahr ein beliebtes Mitbringsel von der Messe. In Reichweite der USK hatte auch die BPjM ihren Stand errichtet und stand den ihr oftmals sehr kritisch gegenüberstehenden ambitionierten Gamern Rede und Antwort. Auch die Kommission für Jugendmedienschutz bot Informationen über die gesetzlichen Regelungen für die auch im Spielebereich immer stärker werdenden Onlineangebote an. Interessierten Besuchern wurde also viel Raum geboten, ihre Kompetenzen im Hinblick auf den gesetzlichen Jugendmedienschutz zu erweitern.
Der erzieherische Jugendmedienschutz wurde z.B. von den Ausstellern des Jugendforums-NRW und der Bundeszentrale für politische Bildung thematisiert.
Die Bundeszentrale zeigte mit einem so genannten Sandboxgame die kreativen Möglichkeiten von Computerspielen auf und spielbar.de bot regelmäßig ein Quiz rund um Computerspiele an. Eine Jugendredaktion zog über die Messe und versuchte interessante Themen aus der Sicht von Jugendlichen auszumachen. Natürlich konnte man sich am Stand über das vielfältige Informationsgebot der Bundeszentrale erkundigen.
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Einführung zu Computerspielen.
Informationen zu Historie, Genres, Faszinationskraft und Jugendmedienschutz. Mit Glossar.
